Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

 

Zwischen Heilsgewissheit und Toleranz

Fachtagung über 500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien vom 28.-29. April 2017 in Haus Schlesien, Königswinter-Heisterbacherott

Vom 28. bis 29. April 2017 findet die Fachtagung „Zwischen Heilsgewissheit und Toleranz“ in Kooperation mit der Kulturreferentin für Schlesien, Dr. Annemarie Franke und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, statt. Die Tagung gibt einen Überblick über die Auswirkungen des religiösen Wandels im 16. und 17. Jahrhundert auf Gesellschaft, Politik und Kultur in Schlesien. Aber auch der Bruch 1945, der die Glaubensmehrheiten umkehrte und die Kulturregion Schlesien damit nachhaltig veränderte, und die Bedeutung der Kirche als Beheimatung für die im Westen ankommenden Vertriebenen werden thematisiert.

Die Tagung ist offen für alle Interessierten. Nähere Informationen und Anmeldungen unter 02244 886 231 und  kultur(at)hausschlesien.de

St.-Christophori-Kirche zu Breslau Foto: K. Kandzia  

Rückblick auf Tagungen

Das Erbe der Reformation im östlichen Europa - Internationale Konferenz in Breslau

Das Zentrum für Kultur//Geschichte und das Deutsche Kulturforum Östliches Europa organisieren vom 3. bis zum 5. April eine Konferenz zum Thema Reformation im östlichen Europa. Ort der Veranstaltung ist das Evangelische Tagungszentrum „Kamienica pod Aniołami“, ul. Kazimierza Wielkiego 31-33 in Breslau. Evangelischer Kirchenbau in Ostmittel- und Südostmitteleuropa, Evangelisches Erbe in Schlesien oder Reformation und Entfaltung evangelischen Lebens in Polen-Litauen und in Preußen gehören zu den Themen der Tagung. Am 4. April um 20:00 Uhr wird ein Evangelischer Gottesdienst nach der Ordnung der Deutschen Messe Martin Luthers in deutscher Sprache gefeiert. Der Gottesdienst findet in der St. Christophorikirche zu Breslau,  Plac św. Krzysztofa 1 statt.

Foto: polenforschung.de 

Grenzen im Fluss – Kongress in Frankfurt (Oder)/ Słubice

Der Vierte Kongress Polenforschung vom 23. - 26. März knüpft symbolisch an den Austragungsort an: An die an der Oder, die direkt an der deutsch-polnischen Grenze gelegenen Städte Frankfurt und Słubice sowie die Europa-Universität Viadrina und das Collegium Polonicum. Das Motto „Grenzen im Fluss“ verbindet zwei Ansätze: area studies und border studies. Beide Forschungsrichtungen nehmen verstärkt die globalen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Austausch- und Verflechtungsprozesse in den Blick. Der Kongress bietet die Gelegenheit, über die Grenzen der Fachgebiete und der deutschsprachigen Länder hinweg Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Projekte zu entwickeln und sich über die Situation der deutschsprachigen Polenforschung zu informieren. Veranstalter ist das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, das Zentrum für Interdisziplinäre Polenforschung an der Viadrina und das Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION. Deutsch-Polnisches Forschungsinstitut am Collegium Polonicum Tagungssprache ist Deutsch, in einzelnen Sektionen sind Englisch oder Polnisch möglich.

Infomationen:  www.polenforschung.de

Foto: SMG 

Internationales Gedenkstättentreffen in Kreisau

„Abgrenzung und Verflechtung: historische Grenzerfahrungen in Europa“ – zu diesem Thema diskutieren in Kreisau haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter von Gedenkstätten und Museen.

Das Ost-West-Europäische Gedenkstättentreffen findet vom 29. März bis zum 1. April statt

und richtet sich an Personen, die sich in Projektarbeit oder Schulen und Hochschulen mit der Geschichte von Nationalsozialismus, dem Völkermord an den Juden, Stalinismus und kommunistischer Diktatur sowie anderen Formen totalitärer Gewaltherrschaft und des Widerstandes dagegen auseinander setzen. Das Seminar versteht sich als Forum für den gesamteuropäischen Erfahrungsaustausch von Vertretern aus der Praxis, die in der historisch-politischen Bildungsarbeit tätig sind.

Das Ost-West-Europäische Gedenkstättenseminar wird veranstaltet von der Stiftung Kreisau, der Evangelischen Akademie zu Berlin, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dem Zentrum „Erinnerung und Zukunft“ Breslau und der Bundesstiftung Aufarbeitung in Kooperation mit der Kreisau Initiative e.V.

Das Programm des Gedenkstättentreffens und weitere Informationen finden Sie unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/internationales-gedenkstaettentreffen-kreisau

Foto: wt.uni.opole.pl  

Schlesische Orgelmusik – eine Konferenz in Oppeln

Die studentische Arbeitsgemeinschaft und der Doktorenrat der theologischen Fakultät der Universität Oppeln laden am 6. April zur wissenschaftlichen Konferenz zum Thema „Schlesische Orgelmusik“ ein.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Zusammenhänge zwischen dem zivilisatorischen Erbe der Musikkunstwerke und der Religion diskutiert. Bis zu 15-minütige Eigenbeiträge sind erwünscht.

Die Konferenz wird vom Institut für Kirchenmusik der katholischen Diözese Oppeln mitgestaltet.

Informationen in polnischer Sprache untere: www.dimk.diecezja.opole.pl