Ehrungen verdienter Freunde und Förderer

Der Vorstand der Stiftung Schlesisches Museum zu Görlitz, ehrt in Abstimmung mit dem Verein der Freunde und Förderer und im Rahmen der Mitgliederversammlungen des Vereins Persönlichkeiten, die sich um das Museum verdient gemacht haben. Die Ehrung erfolgt durch Überreichung von Ehrengaben, die durch einen vom Schlesischen Museum ausgeschriebenen Wettbewerb für zeitgenössische Künstler ausgewählt und dank finanzieller Unterstützung durch das Sächsische Ministerium des Innern erworben wurden: Werke von Ilona Chválová (Reichenbach/Liberec), Waltraud Geisler (Jauernick-Buschbach), Eberhard Peters (Weißwasser) und Katarzyna Uchmann (Jauer/Jawor). Zur Auswahl stehen außerdem Neudrucke von Graphiken der Breslauer Künstlerin Grete Schmedes, von Druckstöcken, die im Besitz des Schlesischen Museums sind.

Geehrt wurden seit 2008 Förderer, die dem Schlesischen Museum Objekte geschenkt oder zu günstigen Konditionen überlassen haben, ferner Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des Schlesischen Museums sowie Görlitzer Bürger, die das Projekt eines Schlesischen Museums in Görlitz von Anfang an begrüßt und befördert haben, darunter auch Görlitzer Politiker, die sich auf Bundes- und auf Landesebene für das Entstehen eines Schlesischen Museums eingesetzt haben.

Bisher ausgezeichnete Freunde und Förderer des Museums

Volker Bandmann, Görlitz: Als langjähriges Mitglied des Sächsischen Landtags und leidenschaftlicher Schlesier hat Herr Bandmann den Aufbau des Schlesischen Museums politisch vorangetrieben und begleitet die Arbeit des Museums mit Rat und Tat bis zum heutigen Tag. (2014)

Prof. Norbert Conrads, Stuttgart, hat den von ihm gegründeten Projektbereich Schlesische Geschichte an der Universität Stuttgart zum Zentrum der neueren Schlesienforschung in Deutschland gemacht und als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats von 2000 bis 2006 die Konzeption der ständigen Ausstellung des Schlesischen Museums maßgeblich geprägt. (2013)

Harriet Hauptmann, Berlin: Die Enkelin des Malers Ivo Hauptmann und Urenkelin von Gerhart Hautpmann hat viel dazu beigetragen, den Namen ihres Urgroßvaters im heutigen Polen wieder populär zu machen, und dem Museum einen schönen Bestand von Werken ihres Großvaters geschenkt. (2012)

Heidi und Fritz Helle, Düsseldorf: Das Sammlerehepaar hat über Jahre die größte Privatsammlung von schlesischer Hinterglasmalerei aufgebaut, die inzwischen, größtenteils als Schenkung, in das Eigentum des Schlesischen Museums übergegangen ist. (2016)

Peter Graf Henckel von Donnersmarck, Villach: Durch großzügige Schenkungen hat Peter Henckel von Donnersmarck ein dauerhaftes Denkmal für die Geschichte seiner Familie im Schlesischen Museum geschaffen. (2011)

Jens Günther, Dresden: Als Vorsitzender der Lehnshack-Stiftung hat er wichtige Sammlungsobjekte erworben und dem Museum zur öffentlichen Präsentation als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. (2008)

Georg Janovsky, Görlitz: Der langjährige Vorsitzende des Trägervereins, dann Fördervereins des Schlesischen Museums hat das Museumsprojekt nach 1990 sicher durch die ersten schwierigen Jahre des Aufbaus gesteuert. Er ist jetzt Ehrenvorsitzender des Fördervereins. (2008)

Dr. Rainer Lemor, Kiel: Der Sohn des letzten Eigentümers der traditionsreichen Silberfabrik Julius Lemor in Breslau hat sich um die Erforschung der Geschichte des schlesischen Silbers verdient gemacht. Seine große Sammlung von Lemor-Silber hat er dem Schlesischen Museum als Dauerleihgabe überlassen.. (2018)

Prof. Rudolf Lenz, Marburg: Seit zwei Jahrzehnten arbeitet Prof. Lenz im Wissenschaftlichen Beirat des Schlesischen Museums mit und hat vor allem bei der Konzeption der ständigen Ausstellung als Korrektor und Co-Autor eine wichtige Rolle gespielt. (2015)

Hans-Peter Maercker, Ihringen: Der Münzhändler und –sammler aus Breslau, Autor zahlreicher Fachpublikation zur Geschichte der Münzen und Medaillen aus Schlesien, hat die numismatische Sammlung des Museums begründet. (2009)

Hans Peter Reisse, Kassel: Der Kunstsammler hat durch großzügige Schenkungen, durch klugen Rat und beherzte Tat den Grundstock für die Museumssammlung zur schlesischen Kunst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gelegt. (2008)

Gerhard und Margret Schmidt-Stein, Wuppertal: Das Ehepaar besitzt die größte Privatsammlung schlesischen Porzellans; Herr Schmidt-Stein hat das Standardwerk zum Thema verfasst. Mit zahlreichen Schenkungen und Leihgaben haben sie das Schlesische Museum unterstützt und die Voraussetzung für etliche Ausstellungen geschaffen. (2010)

Elfriede und Hans-Joachim Terp, Görlitz: Das Ehepaar Terp – er Breslauer, sie Görlitzerin aus Leidenschaft – haben das Museumsprojekt von Anfang an mit Rat und Tat begleitet und ihm schlesischen Geist eingehaucht. (2009)