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Kino im Schönhof

Montag, 8. Juni, 19.00 Uhr
Kino im Schönhof, Film und Gespräch

Das Salz der schwarzen Erde 
Polnischer Filmklassiker zum Schicksal Oberschlesiens nach dem Ersten Weltkrieg im Schlesischen Museum

Schlesien im August 1920, der zweite schlesische Aufstand ist ausgebrochen. Sieben Brüder brechen auf, um für ihre Heimatstadt und ihre Zugehörigkeit zu Polen zu kämpfen. Der jüngste, Gabriel, schleicht sich in einer erbeuteten deutschen Uniform in eine von den Deutschen besetzte Siedlung und verliebt sich in eine Sanitäterin. Während eines deutschen Angriffs sterben zwei der Brüder und der Vater.

Kazimierz Kutz, 1929 in Szopienice (Schoppinitz) bei Kattowitz geboren, hat in diesem Filmklassiker seine Familiengeschichte zum Motiv genommen. Sein Onkel hatte als junger Mann in den Aufständen gekämpft. Kutz arbeitet nach seinem Studium an der Filmhochschule in Łódż als Regieassistent bei Andrzej Wajda und debütiert 1959 mit dem Film "Krzyż walecznych" / "Das Tapferkeitskreuz". Seit den 1960er Jahren realisiert er verschiedene Theater- und Fernsehproduktionen. Seit 1981 steht er der von ihm mitbegründeten Oberschlesischen Filmgesellschaft vor. In den Jahren 1997-2007 war er Senator in der zweiten Kammer des polnischen Parlaments. Für seine Arbeit für Film, Fernsehen und Theater wurde der Barde der oberschlesischen Kultur mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Polnische Originalfassung mit deutscher Übersetzung

Sól ziemi czarnej (Das Salz der schwarzen Erde), Polen 1969
Regie: Kazimierz Kutz, 102 Min., 
Musik: Wojciech Kilar;
Darsteller: Olgierd Łukaszewicz, Jan Englert, Jerzy Bińczycki, Jerzy Cnota, Wiesław Dymny
Fot.: @Polska Filmoteka Narodowa BU: „Das Salz der schwarzen Erde“, ein polnischer Filmklassiker über Oberschlesien nach dem Ersten Weltkrieg.

Kino im Schönhof: Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro