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Kreisauer Schloss, Fot.: Sammlung SMG 

Internationales Gedenkstättentreffen in  Krzyżowa/Kreisau

Das 13. Ost-westeuropäische Gedenkstättentreffen Kreisau findet vom 25. bis 28. März 2015 statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle „Verschwundene Orte“ in der nationalen und europäischen Erinnerung spielen.

Das Seminar richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen von Gedenkstätten oder Museen und Personen, die sich in Projektarbeit oder Schule und Hochschule mit der Geschichte von Nationalsozialismus, dem Völkermord an den Juden, Stalinismus und kommunistischer Diktatur sowie anderen Formen totalitärer Gewaltherrschaft und des Widerstandes dagegen auseinander setzen. Das Seminar versteht sich als Forum für den gesamteuropäischen Erfahrungsaustausch von Vertretern aus der Praxis, die in der historisch-politischen Bildungsarbeit tätig sind. 
Das ost-westeuropäische Gedenkstättenseminar wird veranstaltet von der Stiftung Kreisau, der Evangelischen Akademie zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung in Verbindung mit dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. 

 www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

Dokumentationszentrum der Deportation von Oberschlesiern, Fot.: www.deportacje45.pl 

Deportationen in die Sowjetunion aus den polnischen Gebieten 1944/1945

Am 16. Februar veranstaltete das IPN in Kattowitz in Kooperation mit dem „Schlesischen Zentrum der Freiheit und Solidarität“ eine Tagung „Deportationen in die Sowjetunion aus den polnischen Gebieten 1944/1945. Vergleichende Perspektive“.

Acht Vorträge, u.a „Deportationen aus dem Vilniuser Gebiet 1944/1955“ von Krzysztof Jałmużniak, „Deporationen aus Niederschlesien“ von Dr. Małgorzata Ruchniewicz oder „Sowjetische Nationalitätenpolitik in Westpreußen 1945“ von Prof. Leszek Belzyt, wurden von Prof. Adam Dziurok und Sebastian Rosenbaum moderiert.

Nach der Tagung fand eine Führung durch das neue Dokumentationszentrum der Deportation von Oberschlesiern in die UdSSR 1945 statt, das am 14. Februar in Radzionków eröffnet wurde.

 www.deportacje45.pl
 www.ipn.gov.pl

Fot.: Radio Svoboda 

Tagung in Berlin zur Zukunft Europas in der Ukraine, 18.3.2015

Das Deutsche Polen-Institut und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius laden am 18. März 2015, um 19:00 Uhr zum Podiumsgespräch „Die Zukunft Europas in der Ukraine“ mit Dr. Henryka Mościcka-Dendys, Inna Pidluska, Mykola Riabchuk (Keynote) und Michael Roth in die  Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in  Berlin ein.

Die innenpolitische Entwicklung der Ukraine (Euro-Majdan) und die russische Politik gegenüber Kiew insbesondere seit Herbst 2013 haben zu einer dramatischen Zuspitzung der internationalen Lage geführt. Nach über 20 Jahren Unabhängigkeit wurde die Frage nach der Identität der Ukraine von den Ukrainern neu gestellt. Die Veranstalter und Teilnehmer der Konferenz gehen der Frage nach, was bedeutet „Europa“ für die Ukraine heute in der Bruchzone geostrategischer Interessen.

 www.deutsches-polen-institut.de