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Ausstellung "Die Deutschen sind nicht gekommen" im Breslauer Museum für Zeitgenössische Kunst , Fot.: MWW, infoart24.pl 

Niemcy nie przyszli – Die Deutschen sind nicht gekommen.

Am 19. Dezember 2014 wurde im Breslauer Museum für Zeitgenössische Kunst (Muzeum Sztuki Wspolczesnej) unter großem Publikumszustrom die Ausstellung „Die Deutschen sind nicht gekommen“ eröffnet.  Der Titel bezieht sich auf die Propaganda der kommunistischen Zeit in den polnischen Westgebieten und damit auch in Wroclaw, die mit dem Satz „Die Deutschen kommen“ eine Bedrohung konstruierte, die irrationale politische Entscheidungen und vor allem die sowjetische Dominanz als Schutzmacht rechtfertigte. Der Kurator der Ausstellung, Michal Bieniek, hat junge Breslauer Künstler eingeladen, sich mit der deutschen Vergangenheit und der Entwicklung der Stadt Breslau nach 1945 bis heute auseinander zu setzen. Die Themen „Leere“, „Verwischte Spuren“, „Gedächtnis“, „Anwesenheit/Abwesenheit“ sollten bespielt werden. Entstanden sind Video-Installationen, Skulpturen mit historischen Artefakten, Foto-Ton-Installationen und vieles mehr, was zu entdecken ist. Die Erläuterungen zu den Kunstwerken sind in einem Begleitheft auf deutsch und englisch übersetzt.
Der Kurator Michal Bieniek ist zugleich Kurator für visuelle Kunst des Teams „Wroclaw – Kulturhauptstadt 2016“. Im Rahmen der Partnerschaft Breslau-Dresden soll die Ausstellung im Kulturhauptstadtjahr 2016 noch einmal in Dresden gezeigt werden.

Bis zum 23. Februar 2015.
MWW, pl. Strzegomski 2a, 53-681 Wrocław
Tel. 71 356 42 50,  mww(at)muzeumwspolczesne.pl

 

Von Innen nach Außen - neue Ausstellung in der Synagoge zum Weißen Storch

Die Bente Kahan Stiftung lädt am 25.Januar um 17.00 Uhr zur Vernissage der neuen Ausstellung „Von Innen nach Außen. Die Novemberpogrome 1938 in Berichten der Diplomaten aus Deutschland“  in die Synagoge zum Weißen Storch in Breslau/Wroclaw ein. Die Ausstellung präsentiert eine Analyse der Berichte von Diplomaten über die Judenverfolgung in Deutschland 1938. In welcher Art und Weise haben Vertreter verschiedener Staaten die Gewalt gegenüber Juden beschrieben? Wer waren sie? Wie hat das deutsche Außenministerium auf die Berichte reagiert? Dokumente aus über 20 Länder zeigen, wie die Novemberpogrome auf der internationalen Bühne behandelt und wie sie weltweite Bedeutung gewonnen haben. Die Ausstellung wurde von der Stiftung Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum in Berlin und vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland vorbereitet.

Mehr Informationen:  fbk.org.pl/de

Fot. Muzeum Regionalne w Głogówku 

Piotr Szmitkes Werke in Oberglogau

Seit dem 9.1. zeigt das Regionalmuseum in Oberglogau/Glogowek die Kunstausstellung „Unkomfortable Wirklichkeit“. Werke des polnischen Malers Piotr Szmitke (1955-2013) aus den Jahren 1998-2011 werden präsentiert. Piotr Schmitke war ein polnischer interdisziplinärer Künstler, Szenograph, Komponist, Regisseur, Schöpfer der Theorie des Metaverismus - einer neuen Kunstströmung. Er hat sich der einheitlichen Wahrnehmung der Wirklichkeit widersetzt. Die in der Ausstellung präsentierten Werke beziehen sich auf sein letztes Interview, dass er während der Biennale im Juli 2013 in Venedig gegeben hat. Die Ausstellung ist bis 15.2 zu sehen.

Mehr Informationen:  muzeum.glogowek.pl