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Neue Ministerin für Kultur und nationales Erbe in Polen 

Das Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament führte in Polen zu einem Wechsel auf einem wichtigen Ministerposten: Bogdan Zdrojewski, langjähriger Stadtpräsident von Breslau (1990-2001) und seit 2007 Minister für Kultur und nationales Erbe in Warschau hat das Kabinett von Premier Tusk zugunsten seines Abgeordnetenmandats in Straßburg verlassen. 
Seine Nachfolgerin ist die Kunsthistorikerin Professor Malgorzata Omilanowska, die am 17. Juni 2014 von Präsident Komorowski in ihr neues Amt berufen wurde. Vorher war sie im Ministerium als Unterstaatssekretärin für die Abteilungen Kulturerbe und Nationale Kulturinstitutionen zuständig.
Bevor sie ins Ministerium wechselte war sie von 2008-2012 Direktorin des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Danzig. Ihr wissenschaftliches Fachgebiet sind die Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie das Thema der Denkmalpflege, in beiden Bereichen hat sie in der Vergangenheit auch mit deutschen Institutionen und Wissenschaftlern kooperiert. Sie war Herausgeberin des Katalogs der großen deutsch-polnischen Ausstellung „Tür an Tür. Polen Deutschland; 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ im Jahr 2011.  Sie ist Mitglied des Beirates des Herder-Instituts Marburg und des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, so wie weiterer polnischer und europäischer Institutionen.



Deutsches Polen-Institut:
Finanzierung für 2015 gesichert


Nach den besorgniserregenden Nachrichten über die Mittelkürzungen für das Deutsche Polen Institut gibt es jetzt eine gute Neuigkeit: Die Finanzminister der Länder haben sich in der Finanzministerkonferenz am 28.05.2014 in Berlin bereit erklärt, den durch den Austritt des Landes Rheinland-Pfalz aus der Finanzierungsvereinbarung der Gründungsländer Hessen und Rheinland-Pfalz verursachten Fehlbetrag von 216.000 Euro zur Hälfte zu übernehmen. Der Länderanteil wird somit auf 348.100 Euro aufgestockt. Zuvor hatte das Auswärtige Amt zugesichert, die Finanzierung der anderen Hälfte des Fehlbetrags zu übernehmen. Diese Regelung gilt für das kommende Haushaltsjahr 2015. Eine längerfristige Regelung steht weiterhin aus.

Das Deutsche Polen-Institut ist über die kurzfristige Sicherung der Finanzierungsgrundlagen erleichtert. „Wir waren zuversichtlich angesichts der beispiellosen Sympathie- und Solidaritätsbekundungen, die uns seit September 2013 aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft, von Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland, Polen und aller Welt erreicht haben. Wir sind sehr dankbar für diese Zeichen der Solidarität und Anerkennung“, meint DPI-Direktor Prof. Dr. Dieter Bingen.

 

 

Beitritt Rumäniens zum Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität


Am 28. Mai 2014 ist Rumänien als fünftes Land dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität beigetreten. In Bukarest unterzeichneten die für Kultur zuständigen Minister Hunor Kelemen (Rumänien) und Bogdan Zdrojewski (Polen) sowie die Botschafter Ondrej Krajňák (Slowakische Republik), Botond Zakonyi (Ungarn) und Werner Hans Lauk (Deutschland) die Deklaration. Der Beitritt Rumäniens ist ein großer Erfolg für das Europäische Netzwerk.

Darüber freut sich Professor Dr. Matthias Weber, Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg und Deutscher Koordinator des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität: „Das ist eine gute Nachricht. Damit gewinnt das Netzwerk einen starken Partner. In die Erinnerung der Europäer an das 20. Jahrhundert bringt Rumänien ganz eigene historische Erfahrungen ein.“

Erinnerung an 1989 und 1944
Zum Hintergrund: 2014 jährt sich der Fall des Eisernen Vorhangs, der Europa über Jahrzehnte geteilt und bis heute fortwirkende unterschiedliche Erfahrungswelten geschaffen hat, zum 25. Mal. Deutschland und seine östlichen Nachbarn erinnern sich dankbar an die „friedlichen Revolutionen“ von 1989. Sie haben das Ende des Kommunismus herbeigeführt und den Weg in die Freiheit geebnet. In Rumänien musste die „Wende“ in schweren Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht erkämpft werden, bei denen mehr als 1.000 Personen zu Tode kamen.
Matthias Weber weist auch auf das Jahr 1944 und die Landung der Alliierten am 6. Juni in der Normandie hin, deren 70. Jahrestag in Nordfrankreich feierlich begangen wurde. Dabei sollte nach Ansicht des deutschen Netzwerk-Koordinators „nicht vergessen werden, dass auch mit dem Frontwechsel Rumäniens am 23. August 1944 und der anschließenden Beteiligung des Landes am Kampf gegen das Dritte Reich der Krieg um mehrere Monate verkürzt wurde. Damit wurde das Leid aller Europäer schneller beendet. Dass mit der damit einhergehenden Besetzung Rumäniens durch die Rote Armee die Herrschaft eines diktatorischen Regimes durch die eines anderen ersetzt wurde, führt uns eine Ambivalenz vor Augen, die nicht nur in Rumänien, sondern auch in anderen Ländern Ostmittel- und Südosteuropas mit diesem 70. Jahrestag verbunden wird.“ Dies sei ein Beispiel dafür, dass die Menschen in den Ländern Europas jeweils eigene zeitgeschichtliche Erfahrungen und Erinnerungen hätten, betont Weber. Sein Wunsch ist, „dass bald noch weitere Länder dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität beitreten.“

Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität möchte die unterschiedlichen, zum Teil gegensätzlichen Perspektiven der Europäer bewusst machen. Es möchte die verschiedenen Geschichtsbilder wechselseitig ergänzen, um dadurch in Europa Vertrauen und Verständnis füreinander wachsen zu lassen.


--
Maria Luft
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147 a
26127 Oldenburg
Telefon: 0441/96195-27
Telefax: 0441/96195-927
 maria.luft(at)bkge.uni-oldenburg.de
 www.bkge.de

Abschlusspräsentation des Interviewprojektes »Sprechen trotz allem«

Zwischen 2007 und 2014 hat die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas 72 Videointerviews mit Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung in einem seit Juni 2011 von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projekt durchgeführt und ausgewertet. Das Interviewprojekt »Sprechen trotz allem« vereint erstmals die Durchführung, Auswertung, Präsentation sowie didaktische Nutzung von lebensgeschichtlichen Videointerviews unter dem Dach einer Institution. Ein Großteil der Interviewten entstammt jüdischen Gemeinden in Ost- und Mittelosteuropa. Ungefähr ein Drittel der Überlebenden hatte niemals zuvor in ausführlicher Form vor einer Videokamera über sein Leben berichtet.

Nach Abschluss des Projektes können nun erstmalig alle Interviews in einer Datenbank online unter

 www.sprechentrotzallem.de

abgerufen und somit weltweit als Forschungsquelle genutzt werden. Im Rahmen der Onlineschaltung des Videoarchivs gibt die Stiftung einen Begleitband heraus, der alle Interviewpartner anhand von Kurzporträts vorstellt.

Das Projekt wurde am 23. Juni 
während einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Weitere Informationen:

Stiftung Denkmal für die
ermordeten Juden Europas
Georgenstraße 23
10117 Berlin
Tel. +49(0)30 - 26 39 43 - 26
Fax +49(0)30 - 26 39 43 - 20
 www.stiftung-denkmal.de
 jenifer.stolz(at)stiftung-denkmal.de

Kultur-Events Sommer 2014

Schloss Lomnitz
5.07. – 6.07.2014 Leinenfest

Leinenfest mit facettenreicher Präsentation der Leinenerzeugnisse: modische Damen- und Herrenbekleidung, Tischwäsche, Accessoires und viele Kleinigkeiten. Aussteller aus Schlesien und ganz Polen  machen die Veranstaltung zum größten regionalen Leinen-Jahrmark. Eine Modenschau, Livemusik sowie kulinarische Leckereien bereichern das Fest noch zusätzlich.

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Schlesischer Achatsommer in Löwenberg/Lwówek Śląski
11. – 13.07.2014

Der „Schlesischer Achatsommer“  in Löwenberg/Lwówek Śląski  ist eine Freiluft-Veranstaltung, deren Schwerpunkt  eine der größten jährlich stattfindenden internationalen Mineralbörsen bildet.
Der schlesische Achatsommer  ist auch ein wahres Volksfest für jedermann mit Bühnen, Buden, Verkaufsständen und Unterhaltung, besonders für Kinder.

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Schloss Schildau
18.07. „Wiener Sommergala” – Promenadenkonzert

17. – 24.08. Festival dell’Arte im Tal der Schlösser und Gärten
Auf dem Programm stehen Konzerte Malerei-, Keramik-, Skulptur, Graphik- und Plakatausstellungen, Theatervorführungen u.a. Konzert des Grammy- Preisträgers Włodek Pawlik sowie  Theaterinszenierung von Jerzy Stuhr „Kontrabasista”/ Kontrabassist
www.festivaldellarte.eu
 http://www.doli.napalacow.pl/Festival-dell-Arte-2014-Program.html

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Görlitz: 16. Schlesischer Tippelmarkt
19. -20. Juli 2014

Töpfer aus ganz Deutschland treffen sich jährlich in der Görlitzer Altstadt, um ihre Arbeit anzubieten. Einer der größten Töpfermärkte der Region auf der Fläche des Görlitzer Obermarktes. Alles kulinarisch umrahmt und kulturell ausgeschmückt mit dem schlesischen Tippelweib und dem singenden Töpfer in einem vielfältigen Rahmenprogramm mit schlesischer Lebensart und Tradition.

Informationen zum Programm:
 http://www.tippelmarkt.de/programm/

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Internationales Bach-Festival in Schweidnitz/Swidnica
21.07. – 03.08. 2014

Das Programm der Konzerte in der Schweidnitzer Friedenskirche und in anderen Kirchen in Stadt und Umgebung Schweidnitz finden Sie auf deutsch auf der Internetseite des Festivals!
 http://www.bach.pl/programm-2014-de

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Im Rahmen des diesjährigen „Lausitzer Musiksommers“ finden zwei Veranstaltungen begleitend zu den Görlitzer Sonderausstellungen „Adel in Schlesien“ statt, zu denen wir herzlich einladen

Freitag, 25. Juli 2014, 17.00 Uhr
Görlitz, Kaisertrutz
»Beharren im Wandel. Der Adel Schlesiens und der Oberlausitz in neuerer Zeit«
Führung durch die Ausstellung KAI WENZEL M. A.,
Kunsthistoriker, Kulturhistorisches Museum Görlitz

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Freitag, 25. Juli 2014, 19.30 Uhr
Görlitz, Frauenkirche
»An den Wasserflüssen Babylon«
Kompositionen zum 137. Psalm aus Renaissance und Barock
Ensemble WESER-RENAISSANCE BREMEN
MANFRED CORDES, Leitung, JULIA KIRCHER, Sopran, ACHIM SCHULZ, Alt, MACIEJ GOCMAN und JAN VAN ELSACKER, Tenor, GUILLAUME OLRY, Bass, FRAUKE HESS und CHRISTIAN HEIM, Viola da gamba, MARTHE PERL und JULIA VETÖ, Viola da gamba, MARGIT SCHULTHEISS, Harfe und Orgel.
Mit Werken von L. Senfl, Joh. Wannenmacher, J. P. Sweelinck, F. Tunder, Ph. De Monte, G. P. da Palestrina, O. di Lasso, M. Locke u. a. m.

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Breslau
14. Internationale Filmfestspiele Era Nowe Horyzonty/  Era - Neue Horizonte
24. Juli – 3. August 2014
 http://www.nowehoryzonty.pl/

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Bunzlau/Bolesławiec – die polnische Hauptstadt der  Keramik lädt zum Bunzlauer Keramikfest am
20.-24. August 2014 ein.

Das Bunzlauer Keramikfest findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt und lädt Besucher ein, auf einem der größten Keramikmärkte Europas originelle und traditionelle Arbeiten aus Keramik zu bewundern und zu erwerben. In den unter freiem Himmel von berühmten Keramikkünstlern errichteten Keramiköfen, lernen die Zuschauer den Prozess des Keramikbrands kennen. Jeder kann an der Herstellung der Töpferwaren aktiv teilnehmen, am Töpferrad drehen, mit Ton basteln, die Keramik unter Anweisung des Töpfermeisters selbst bemalen, sich die Kunstwerke und Happenings der Künstler, die an den Internationalen Keramikworkshops teilnehmen, ansehen. Die lokalen Keramikwerke sind für die Öffentlichkeit geöffnet.  Die  fünftätige Veranstaltung begleiten eindrucksvolle Umzüge von bemalten Gestalten der ,,Töpfermeisterinnen” und ,,Tonmenschen”, Konzerte von Musikstars, ein  Trödelmarkt,  ausgezeichnete Küche und viele andere Attraktionen
 http://swietoceramiki.pl/

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Schloss Stonsdorf

27.09. Violin-Recital
Natalia Wysocka- Violine
Róża Wysocka- Klavier

 http://www.palacstaniszow.pl/

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Ausschreibungen

Deutsch-polnischer Schreibwettbewerb am Augustum—Annen-Gymnasium

Erstmals zweisprachig       ODER     
Meine! Deine? Unsere …


Schülerinnen und Schüler der bilingualen-binationalen Klassen des Görlitzer Augustum-Annen-Gymnasiums sind zur Teilnahme an einem erstmalig zweisprachigen Schreibwettbewerb eingeladen.

Angeregt und finanziell unterstützt durch den Förderverein des Schlesischen Museums zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e. V. sowie der Kulturreferentin für Schlesien, übernahm der Förderverein des Gymnasiums die Trägerschaft sowie die Organisation für dieses außergewöhnliche Schülerprojekt.

Unter dem zweisprachig gehaltenen Leitgedanken „Meine! Deine? Unsere… Wo komme ich her, wo bin ich zu Hause?“ (Mój! Twój? Nasz…. Skąd pochodzę, gdzie jest mój dom?) erhoffen sich die Initiatoren von der Auseinandersetzung der Jugendlichen mit diesem biografisch bezogenen, genau genommen jedoch historisch-politisch akzentuierten Thema aufschlussreiche Erkenntnisse. Welches Verhältnis entwickeln Nachgeborene der vierten oder fünften Generation seit Ausgang des Zweiten Weltkrieges zu ihrem deutsch-polnischen  Lebensumfeld?  Wie nehmen sie ihr Leben in der Stadt beiderseits der Neiße subjektiv wahr?

Diese Fragen stellen sich im Kontext des 10. Jahrestages der gemeinsamen Mitgliedschaft Polens und Deutschlands in der Europäischen Union und der Frage nach dem Verhältnis zwischen regionaler, nationaler und europäischer Identität.
Die Preisvergabe sowie die Veröffentlichung einer repräsentativen Auswahl der Schüler-Texte sind für Herbst 2014 vorgesehen.

Kontakt und weitere Auskünfte:


Annemarie Franke                             
Kulturreferentin für Schlesien           
 afranke(at)schlesisches-museum.de
Telefon: 03581 8791116             

Sebastian Ripprich
Förderverein Augustum-Annen-Gymnasium Görlitz e.V.
 sebastian.ripprich(at)googlemail.com
Telefon: 03581 750079-0

Freiwilliges Jahr im Schlesischen Museum zu Görlitz


Ab September 2014 besteht wieder die Möglichkeit für eine/r Freiwillige/r aus Polen im Rahmen des „Tandem-Projektes“ der  PARITÄTISCHE Freiwilligendienste Sachsen gGmbH in Göritz die Arbeit des Schlesischen Museums und der Kulturreferentin für Schlesien kennen zu lernen.

Interessierte Bewerber/innen aus Polen können sich bei dem Partnerverein „Tratwa“ in Breslau melden.
Weitere Informationen in polnischer und deutscher Sprache   www.partner.tratwa.org

„Internationales Workcamp Görlitz-Zgorzelec 2014“

Zum siebten Mal in Folge findet vom 26. Juli bis zum 9. August 2014 das Internationale Workcamp mit einem künstlerischen Metallbauworkshop statt. 25 TeilnehmerInnen aus Polen, Deutschland und Italien begegnen sich zwei Wochen lang in der deutsch-polnischen Doppelstadt.
Tagsüber haben die Teilnehmer die Möglichkeit auf dem historischen Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A Garten- und Pflegearbeiten durchzuführen und dadurch diesen Gedenkort mitzugestalten. Eine kleinere Gruppe kann im Rahmen eines Metallbauworkshops in der Werkstatt eine Skulptur  gestalten und bauen (etwa 10m x 10m). Dabei können sich die Metallbaukünstler von Olivier Messiaens „Quartett auf das Ende der Zeit“, welches am 15. Januar 1941 auf dem Stalag VIII A uraufgeführt wurde, inspirieren lassen. Ihr Werk wird dann auf dem Stalag-Gelände ausgestellt.

Außerhalb der Arbeit und des Lernens auf dem Stalag bleibt den jungen Menschen genügend Zeit, die facettenreiche Region des Dreiländerecks und sich selbst gegenseitig zu entdecken und kennenzulernen.
 “Creating a Common Future ” ist das Motto des diesjährigen Treffens der Jugendlichen aus den drei Ländern. Die Teilnehmer lernen die Geschichte vor Ort zu „begreifen“ und sich selbst in unserem heutigen europäischen Kontext zu reflektieren. Das internationale Zusammenkommen und gemeinsame Gestalten gibt den Teilnehmern aus den drei Ländern neue Impulse für verantwortungsvolles und umsichtiges Handeln.


Mehr Infos finden Sie auf unserer Internetseite:
 http://wordpress.themusicpoint.net/?lang=de


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Alexandra Grochowski
Programmabteilung Geschichte

MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN e.V.
ZGORZELEC - GÖRLITZ
Demianiplatz 40 | ul. Warszawska 1
D-02826 Görlitz | P-59900 Zgorzelec
0049 3581 66 12 69
0048 75 64122 42
 history(at)themusicpoint.net

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"Baustelle Demokratie"- ein deutsch-polnisch-tschechisches Begegnungsprojekt

Vom 27. August bis 3. September 2014 lädt das Deutsch-Polnische Jugendwerk junge Erwachsene aus Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik zu unserem Projekt "Baustelle Demokratie" nach Gdansk (Danzig) ein. Thema der Begegnung ist der politische Wandel in Europa vor 25 Jahren und seine Auswirkungen bis heute.

Freiheit, Solidarität, Bürgerrechte... Welche Bedeutung haben diese Schlüsselbegriffe des Jahres 1989 unter den heutigen Bedingungen der Internetgesellschaft, Globalisierung, wirtschaftlichen und politischen Krise in Europa...?

Wir laden die Teilnehmer/-innen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch nach Danzig (Gdansk) ein - eine Stadt, die dazu auffordert, die Initiativen zu ergreifen und sich über staatliche und politische Grenzen hinweg aktiv für Freiheit, Demokratie und Bürgerrechte einzusetzen. Im Rahmen von Workshops, Simulationen am Runden Tisch und Gesprächen mit Zeitzeugen werden wir gemeinsam die Ereignisse des Jahres 1989 Revue passieren lassen und die historischen Schauplätze Danzigs "backstage" kennenlernen.

Teilnahmebedingungen

Das Projekt richtet sich an junge Erwachsene aus Deutschland, Polen & der Tschechischen Republik im Alter von 19 bis 26 Jahren.

Die Sprache während der Begegnung ist Englisch. Daher sind verhandlungssichere Englischkenntnisse (mindestens Niveau B2, GER) erforderlich.

Die Teilnahmekosten betragen 75 Euro für Teilnehmende aus Deutschland sowie 230 PLN oder 55 EUR für Teilnehmende aus Polen und der Tschechischen Republik.

Inbegriffen sind: Reisekostenerstattung (Bus oder Bahn 2. Klasse bis zu einem vereinbarten Höchstbetrag), Unterkunft und Verpflegung, Programmkosten, Trainingsmaterialien

Die Anmeldung erfolgt über unser Online-Anmeldeformular wiki.dpjw.org/webform/de/node/137.

Nähere Infos zum Projekt und zum Programm befinden sich auf unserer Webseite  www.dpjw.org < http://www.dpjw.org>.


Aleksandra Pawlowska
Wolontariuszka/Freiwillige
Koordynacja/Koordination
Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW)
Polsko-Niemiecka Wspólpraca Mlodziezy (PNWM) Friedhofsgasse 2
D-14473 Potsdam
Tel +49-331 / 284 79 - 15
Fax +49-331 / 29 75 27
Mail:  pawlowska(at)dpjw.org,  pawlowska(at)dpjw.org

Sommeruniwersytät Letni – spielerisch lernen in Nowa Amerika
Termin: 16. – 23. August 2014

Der Verein Słubfurt e.V. aus Frankfurt (Oder) lädt deutsche und polnische Jugendliche aus der Grenzregion zu einem Sommercamp ein.
Die Veranstaltung findet in der deutsch-polnischen Stadt Słubfurt (Frankfurt/O und Słubice) vom 16. bis 23. August statt und richtet sich an junge Menschen im Alter von 15 bis 20 Jahren, die sich aktiv mit der deutsch-polnischen und europäischen Problematik beschäftigen und ihr Wissen zu diesem Thema erweitern möchten. Eine Woche lang arbeiten sie in 4 deutsch-polnischen Gruppen in den Bereichen Journalismus, moderne Multimedia-Techniken, Fotografie, Theater, lernen verschiedene Darstellungstechniken und Formen der Berichterstattung kennen.

Die Workshops werden von Fachleuten aus beiden Ländern mit Erfahrungen in deutsch-polnischen Projekten durchgeführt. Unter ihrer Betreuung bearbeiten die Teilnehmer aktuelle Themen wie grenzüberschreitende Kultur, Migration, Probleme Jugendlicher, soziale Konflikte, Änderungen in der gegenseitigen Wahrnehmung von Polen und Deutschen sowie bürgergesellschaftliche Initiativen in der Grenzregion. Zur Behandlung dieser Themen unternehmen sie in kleinen Gruppen grenzüberschreitende Expeditionen, führen Interviews und Befragungen durch, schreiben journalistische Texte, machen Fotos, bereiten eine Theatervorstellung und eine Fotoausstellung sowie multimediale Präsentationen vor. Die Ergebnisse des Projekts werden den Bewohnern der Grenzregion präsentiert und die interessantesten Arbeiten in lokalen Zeitungen und im Radio veröffentlicht
Das Programm wird durch verschiedene Freizeitaktivitäten, wie Stadtspiel, Kajakfahrt, Sportwettbewerbe, ergänzt.

Die Jugendlichen, die Interesse haben an diesem attraktiven Projekt teilzunehmen (oder ihre Eltern) sollten sich per E-Mail an die Koordinatorin Magda Zietkiewicz melden:  niemiecki.chojna(at)wp.pl


Dann bekommen sie das detaillierte Programm und ein Anmeldeformular zugesendet.
Die Teilnahmegebühr beträgt nur 40 EURO (incl. 7 Übernachtungen im Studentenwohnheim, Verpflegung, Programm, Kenntnisse der polnischen Sprache sind nicht erforderlich.

Slawisches Seminar Freiburg

Master zur Slawischen Philologie in Freiburg

Das Slawische Seminar der Universität Freiburg nimmt zum Wintersemester
2014/15 wieder B.A.-Absolvent/inn/en in den Master zur Slawischen Philologie auf. Bewerbungsschluss ist der *30. Juni 2014*.

Der Studiengang richtet sich an Studierende, die sich für eine über den ersten Hochschulabschluss hinausgehende intensivere, methodisch und inhaltlich vertiefte Beschäftigung mit den vielfältigen Themen der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft des slawischen Sprach- und Kulturraums, auch unter vergleichenden Aspekten, interessieren.


Durch die Vernetzung der Freiburger Masterstudiengänge mit den entsprechenden Graduiertenschulen der Philologischen Fakultät ergeben sich frühzeitig Möglichkeiten zum Einstieg in die wissenschaftliche Forschung.
Nähere Informationen finden Sie unter: 
www.slavistik.uni-freiburg.de/studierende/master/master-slavphil/MasterInf

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Fortbildung

Das Jugendbildungszentrum Blossin e.V. und das Haus Dom Spotkan im. Angelusa Silesiusa organisieren folgende Fortbildung:

"Teamerausbildung für deutsch-polnische Jugendbegegnungen"

Teil 1: 20.09.2014-27.09.2014 in Wroclaw, Polen
Teil 2: 08.03.2015-15.03.2015 in Blossin, Deutschland

Diese Veranstaltung bietet ein kompaktes Ausbildungstraining für die Durchführung von deutsch-polnischen Jugendbegegnungen. Verschiedene Arbeitsansätze und Methoden der interkulturellen Bildung werden vermittelt, diskutiert und selbst ausprobiert.

Inhalte:
- Theoritischer Input und Praxisübungen zum interkulturellen Lernen
- Gruppendynamik (mit Schwerpunkt auf Methoden der Erlebnispädagogik)
- Teamarbeit im deutsch-polnischen Kontext
- Programmplanung und Programmgestaltung
- Sprachanimation
- Einblick über Finanzierung und Budgetplanung

Kontakt/Informationen

Jugendbildungszentrum Blossin e. V.
Waldweg 10
15754 Heidesee/OT Blossin
Telefon: +49 (0) 33767 / 75-0
Telefax: +49 (0) 33767 / 75-100

Email:  info(at)blossin.de
Web:  www.blossin.de