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Haus des Deutschen Ostens
Vortrag am Montag, 26. Mai 2014, 19.00 Uhr


Vertriebenengedenktag: Ja, aber wann? Erinnerungsorte an Flucht und Vertreibung zwischen Lausanne und Jalta


Referent: Prof. Dr. Manfred Kittel

Nach jahrelangen ergebnislosen Debatten um einen nationalen Gedenktag an Flucht und Vertreibung hat der Freistaat Bayern im Mai 2013 einen landesweiten Gedenktag am zweiten Sonntag im September beschlossen einzuführen.

Im Dezember 2013 hat sich auch die neue Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, die Erinnerung an Flucht und Vertreibung „durch einen Gedenktag“ lebendig zu halten. Welcher Tag sich dafür am besten eignet, ist allerdings noch offen geblieben.

Prof. Dr. Manfred Kittel erörtert in seinem Vortrag das Für und Wider möglicher Gedenktage aus der Sicht des Historikers.

Prof. Dr. Manfred Kittel ist Direktor der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung in Berlin, apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Regensburg und Vorsitzender des Ersten Beirats des Hauses des Deutschen Ostens.


Eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung


Haus des Deutschen Ostens
Am Lilienberg 5
81669 München
Telefon: 089/ 44 99 93 – 0
Fax: 089/ 44 99 93 – 150
E-Mail:  poststelle(at)hdo.bayern.de

Studienreisen mit Arne Franke zu den Themen der Ausstellungen „Adel in Schlesien“

Arne Franke bietet mehrtägige Studienreisen zu den Themen der Ausstellung an.
Termine:  30.06. – 04.07.2014 und 01.09. – 06.09.2014


Adelssitze in Schlesien als Spiegel der Geschichte.
30.06.-04.07.2014 |

 http://www.arnefranke.de/schloesser-schlesien-carpediem.html

Nachbarn in Europa „Adel und Schlösser in Schlesien“
01.-06. September 2014

 http://www.arnefranke.de/schloesser-schlesien-europakad.html

Exkursionen der Kulturreferentin für Schlesien

Die Kulturreferentin für Schlesien bietet ganztätige Exkursionen zu den Sonderausstellungen „Adel in Schlesien“ in Liegnitz und Breslau an. Termine immer samstags 14.6., 28.6., 06.9., 27.9.
Weitere Informationen

Wer per Fahrrad die Landschaften des Adels in der Oberlausitz diesseits und jenseits der Neiße entdecken will, ist herzlich eingeladen an einer der Touren „Mit dem Radel zum Adel“ mit zu fahren. Termine: 27.5., 03.6., 18.7., 27.7., 20.9. Weitere  Informationen

Am 20. Mai 2014 fand in Kooperation der Kirchlichen Stiftung Ev. Schlesien mit der Kulturreferentin am Schlesischen Museum eine Ganztagsexkursionnach Landeshut/Kamienna Góra, Görbersdorf/Sokolowsko, WaldenburgSandberg/PiaskowaGóra statt. „Von Kirche, Kunst und Politik“ so lautet das Thema der Ganztagesfahrt. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Politik durch alle Themen, die wir an und mit den unterschiedlichsten Orten behandelt wollen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Politik und ihren Auswirkungen im 20. Jahrhundert. Doch wir beginnen zunächst mit einem Ausflug in die Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts, wenn wir in Landeshut die Gnadenkirche besichtigen. Sie ist das Ergebnis  eines Friedensschlusses und der Altranstädter Konvention. Aber im Kreis Landeshut wie später im Kreis Waldenburg werden wir auch mit den Ergebnissen des 2. Weltkrieges und der daraus resultierenden Politik konfrontiert. In diesen beiden Kreisen blieb bei der Vertreibung der deutschen Bevölkerung eine größere Anzahl deutscher Fachkräfte in der Textilindustrie und dem Bergbau zurück. Was ist aus ihnen geworden? Und wie ist es mit Einzelschicksalen vor dem 2. Weltkrieg? Dieser Frage werden wir beim Besuch in Görbersdorf am Beispiel der deutsch-jüdischen Familie Römpler nachgehen. Und was ist aus dem „Davos von Schlesien“ mit seinen beiden kleinen Kirchen, der orthodoxen und der evangelischen geworden? Und zum guten Schluss wenden wir uns dem Thema „Kunst“ in der Person von Johannes Maximilian Avenariusz, dem Freund von Gerhart Hauptmann. In der ehemaligen evangelischen Kirche von Waldenburg-Sandberg gibt es tatsächlich noch ein Kunstwerk von ihm zu bestaunen.