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Auf dem Weg zur Toleranz - 300 Jahre Altranstädter Konvention

Doppelporträt Josephs I. und Karls XII., Kupferstich in einer schlesischen Religionsgeschichte von 1707.

 

Bilder und Texte dieses auch als Flublatt verbreiteten Stiches rühmen die Gnade des Kaisers und die Glaubensfestigkeit der schlesischen Protestanten.

Schlesien war lange Zeit berühmt für das hier herrschende friedliche Nebeneinder von Konfessionen, Kulturen und Sprachen. Einen Meilenstein auf dem Weg zur "schlesischen Toleranz" stellt die Altranstädter Konvention dar. Die Vereinbarung zwischen Kaiser Joseph I. und dem schwedischen König Karl XII. von 1707 ist ein Dokument des Realitätssinns und der staatspolitischen Vernunft. Die Altranstädter Konvention gab den schlesischen Protestanten Rechtssicherheit und förderte den Kirchenfrieden im gesamten römisch-deutschen Reich. Es gelang, einen lange schwelenden Konflikt im Herzen Mitteleuropas zu entschärfen und die Gefahr eines neuen großen Kriegs zu bannen. Noch einmal bewährte sich das System der kollektiven Friedenssicherung, das der Westfälische Frieden in Europa errichtet hatte.

Eine Ausstellung des Schlesischen Museums zu Görlitz, 2007/2008

Konzeption: Norbert Faust, Markus Bauer
Mitarbeit: Johanna Kutschera
Übersetzung: Ewa Czerwiakowski

Ausstellungsfahnen:
Layout: René Egmont Pech, Dresden
Druck: Hahmann + Zimmermann, Großschönau 

gefördert vom Sächsischen Staatsministerium des Innern

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