zurück

<Bild 8 von 20  >>

Karte von Niederschlesien mit neuen polnischen Ortsnamen, 1945/46
Foto: © Stekovics

Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung Schlesiens 1945/46 ging mit der Ansiedlung neuer polnischer Bewohner einher. Das »Land der Piasten«, die »wiedergewonnenen Gebiete« sollten zur Heimat für die Vertriebenen aus den ostpolnischen Gebieten werden, die der Sowjetunion zugeschlagen worden sind. Die Regierung Polens strebte eine schnelle Integration der neuen westlichen Landesteile an. Gleich in den ersten Monaten nach dem Krieg wurden die deutschen Ortsnamen durch polnische ersetzt.

Neben jüngeren Karten verfügt das Schlesische Museum über zahlreiche bedeutende Karten, darunter den »Homannschen Atlas« von 1750 in zwei Exemplaren.