Projektförderung

Die Kulturreferentin ist Ansprechpartnerin für Antragssteller, die bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) um eine Förderung von Maßnahmen der kulturellen Breitenarbeit auf der Grundlage von § 96 des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes nachsuchen. Es geht dabei um Projekte der kulturellen Vermittlung, die der Pflege und Weitergabe des historischen und landeskundlichen Wissens über Schlesien durch kulturelle Begegnungen und Veranstaltungen im In- und Ausland dienen, die das deutsche Kulturerbe in Schlesien öffentlichkeitswirksam präsentieren, vermitteln, popularisieren. Von besonderer Bedeutung sind Projekte vom grenzüberschreitenden Charakter und mit völkerverbindenden Elementen, vorzugsweise mit Partnern aus Polen oder der Tschechischen Republik. 

Entsprechende Anträge auf Zuschuss sind im Interesse einer gründlichen Bearbeitung und eines rechtzeitigen Bewilligungsbescheids bis spätestens drei Monate vor Beginn des Projekts beim Kulturreferat einzureichen. Dabei sind die nebenstehenden Formulare zu verwenden.

Der Antrag muss neben einer Projektbeschreibung Informationen zum Antragsteller und konkrete Angaben zu Zeit, Ort, Programmablauf, Teilnehmerkreis des Projekts und - bei Folgeprojekten - zur bisherigen Förderung enthalten. Ein Budgetentwurf ist beizufügen.

Die Entscheidung über den Antrag trifft die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) in Bonn in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg und dem Bundesverwaltungsamt in Köln (BVA).

Die Gewähr der Förderung erfolgt über einen Vertrag, auf den die einschlägigen Vorschriften des Zuwendungsrechts anzuwenden sind. Auf die Förderung hat der Projektträger in geeigneter Weise hinzuweisen. Der Nachweis der zweckmäßigen und erfolgreichen Verwendung der Fördermittel ist gegenüber dem Kulturreferat zu erbringen.

Als Richtlinien dienen auch die Erläuterungen zur Beantragung von Bundesmitteln zur Erforschung, Erhaltung und Präsentation deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa sowie die Konzeption des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien zur Erforschung und Präsentation deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa vom September 2000.

Da es sich um Fördermittel des Bundes handelt, sind bei der Planung von Maßnahmen die gesetzlichen Regelungen des Bundesreisekostengesetzes und der Auslandsreisekostenverordnung zu berücksichtigen.