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Denkmal in Kynast, 1930.  

Vortrag und Ausstellung: Der Große Krieg im Schatten des Riesengebirges. Deutsches und polnisches materielles Erbe in Hirschberg und Umgebung

Obwohl Hirschberg (Jelenia Góra) weit von den Kriegshandlungen lag, spürten die Einwohner deutlich die Folgen des Großen Krieges der Jahre 1914-1918. Die Denkmäler, die den gefallenen Soldaten gewidmet waren, bzw. ihre Reste, sind in fast jedem Teil von Hirschberg und auch in den umliegenden Ortschaften sichtbar. Die Mehrheit von ihnen entstand in den Jahren 1919-1923. Diese Denkmäler wurden zu den wichtigen Orten des Gedenkens und bilden bis heute einen wichtigen Teil des materiellen Erbes der deutschen Bewohner der Stadt Hirschberg und Umgebung.

Die nach dem Zweiten Weltkrieg durch die polnische Propaganda veranlasste „Entdeutschung“ der Gebiete verursachte vielerorts die Zerstörung oder Umwidmung des materiellen Erbe. Wie dies in Hirschberg und Umgebung im Einzelnen verlief, davon berichten die Macher der deutsch-polnischen Ausstellung „Der Große Krieg im Schatten des Riesengebirges. Deutsches und polnisches materielles Erbe in Hirschberg und seiner Umgebung“.

Der Referent Ivo Łaborewicz ist Leiter der Zweigstelle Hirschberg des Staatsarchivs Breslau, Historiker, Archivist, Regionalforscher und Vorsitzende des Freundeskreises der Stadt Hirschberg. Autor von über 400 wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen über die Stadt Hirschberg, die Region, das Riesengebirge und die Geschichte Schlesiens. Autor des Ausstellungsprojektes „Der Große Krieg im Schatten des Riesengebirges”, bei dem das SMG Kooperationspartner ist.

23.01.2019, 17:00, SMG, Eintritt 5 Euro, erm. 3 Euro.