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Teilnehmer des Schlesien-Kolloquiums 2018 im Haus Schlesien. 

29.-30. November 2019, Schlesisches Museum zu Görlitz
Schlesien - grenzüberschreitende Forschung. Ein Kolloquium für Nachwuchswissenschaftler/innen aus Deutschland, Polen und Tschechien

Deutsch-polnische, deutsch-tschechische und polnisch-tschechische Beziehungsgeschichte, Verflechtungsgeschichte, Migrationsgeschichte, Biographien von Menschen, Orten und Flüssen, Literatur- und Sprachgeschichte, Lokal- und Alltagsforschung, Firmengeschichten – alle diese und weitere Disziplinen und Forschungsrichtungen berühren Themen, die häufig räumlich auf die mitteleuropäische Region Schlesien/Śląsk/Slezsko bezogen sind. Die Kultur und Geschichte dieser europäischen Region erlaubt vielfältige Perspektiven und Fragestellungen. Diese Tagung möchte zu einem Überblick der laufenden Forschungen mit einem Schlesienbezug unterschiedlicher Disziplinen beitragen und eine grenzüberschreitende Vernetzung zwischen jungen Wissenschaftler/innen unterstützen.

Die Nachwuchstagung für fortgeschrittene Magistrand/innen und Doktorand/innen aus Deutschland, Polen und Tschechien fand erstmals 2016 in Herrnhut (Sachsen) statt. Die zweite Auflage 2017 wurde auch hier vom Kulturreferat für Schlesien organisiert. Seit 2018 wird das Kolloquium als gemeinsame Veranstaltung der Kulturreferate für Schlesien und Oberschlesien abwechselnd in Görlitz und Königswinter organisiert. Kooperationspartner sind das Haus Schlesien und Kulturwerk Schlesien.

Die Tagung richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Doktorand/innen aller (geistes-) wissenschaftlichen Fachrichtungen. Das Programm sieht thematische Sektionen mit Projektvorstellungen von ca. 20 Minuten und anschl. Plenardisskusionen vor. Die Sektionen werden geleitet durch renommierte Wissenschaftler wie Prof. Arno Herzig (Prof. em. Uni Hamburg), Dr. Ulrich Schmilewski und Dr. Dietrich Meyer (beide Kulturwerk Schlesien), Prof. Wojciech Kunicki (Uni Wroclaw). Die Tagungssprache ist Deustch.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 31. Juli 2019 mit einer kurzen Vorstellung Ihres Forschungsthemas und einem Biogramm (max. eine Seite) an  abormann(at)schlesisches-museum.de.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für die Reise, Übernachtung und Verpflegung werden übernommen.

Diese Tagung wird gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Kontakt:
Agnieszka Bormann
Kulturreferentin für Schlesien
+49 3581 8791 116 // abormann@schlesisches-museum.de