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Die Heufuderbaude, Fot. A. Bormann 

Die Baude Chatka Gorzystow, das einige erhaltene Haus in Groß-Iser, Fot. A. Bormann 

Sonnenuntergang auf Groß-Iser, Fot. A. Bormann 

Mittwoch, 26. Juni 2019, 18 Uhr
Taiga-Landschaft im Isergebirge - Bildvortrag von Andrzej Paczos

In der Reihe "Schlesien erfahren" nimmt Sie der Geograf und Reiseleiter Andrzej Paczos auf die Reise ins Isergebirge.

Von Görlitz aus gesehen liegt das Isergebirge näher als das Riesengebirge, ist aber weniger bekannt, denn es steht gewissermaßen im Schatten des höheren Nachbars. Und der nördliche, polnische Teil des Isergebirges ist noch weniger bekannt als der südliche, tschechische. Wahrscheinlich sind die fehlenden Orte in der Mitte des Gebirgsgebietes die Ursache für diesen Umstand. Stattdessen gibt es hier schöne Landschaften. Im Norden erstrecken sich parallel zwei lange Kämme, durch einen tiefen Graben getrennt. Im Süden dominieren flache, mit Granitfelsen gekrönte Kuppeln. Zwischen beiden Teilen liegt eine breite Senke, welche nach dem sie durchfließenden Fluss Iserwiese genannt wird. Hier im Herzen des Isergebirges, in der Höhe von über 800 m kann sich der Wanderer wie im fernen Sibirien oder in Kanada fühlen. Dichte Nadelwälder und die durch Wiesen und Moore mäandrierende Iser ähneln an die weite Taiga. Auch die Temperaturen sind hier „sibirisch“. Sogar im Sommer fallen sie manchmal unter Null, wodurch diese Gegend als die kälteste in Polen gilt. Nicht immer war es hier so kalt. Ein Beweis dafür steht am südlichen Ende der Iserwiese - ein Basaltkegel als Rest eines einstigen Vulkans.

26.06.2018, 18 Uhr, Schlesisches Museum, Eintritt 3 Euro.

Hinweis für aktive Naturfreunde: Am 6.07.2019 führt Andrzej Paczos eine Wanderung im Isergebirge.