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V.l.n.r.: Anita Sowa, Superintendent Martin Herche, Pfarrer Robert Sitarek, Arkadiusz Felkle, Bischof Waldemar Pytel und Annemarie Franke. Foto: © Diecezja Wrocławska Kościoła Ewangelicko-Augsburskiego w RP  

Wanderausstellung über 500 Jahre Reformation in Schlesien an das Martin-Luther-Zentrum für Diakonie und Bildung in Breslau übergeben

Das Schlesische Museum zu Görlitz freut sich, dass auf Bitte der Diözese Breslau der Evangelisch- Augsburgischen Kirche in Polen die zweisprachige deutsch-polnische Wanderausstellung „Kirchfahrer, Buschprediger und betende Kinder. 500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien“ einen festen Ort gefunden hat. Im Jubiläumsjahr der Reformation waren drei Versionen der Ausstellung produziert worden, von denen eine jetzt ihren ständigen Platz im Eingangsbereich zur Aula des Evangelischen Martin-Luther-Zentrums für Diakonie und Bildung in Breslau gefunden hat.  

Am 12. Mai 2018 wurde im diakonischen Zentrum an der Martin-Luther-Straße feierlich eine neue Behindertenwerkstatt für Erwachsene übergeben und zugleich die Ausstellung eröffnet. Zu den Feierlichkeiten waren aus Görlitz Annemarie Franke, Co-Autorin der Ausstellung und Kulturreferentin für Schlesien, sowie Superintendent Martin Herche angereist. Bischof Pytel wies darauf hin, dass zwar das Jubiläumsjahr zum Gedenken an 500 Jahre Thesenanschlag in Wittenberg abgelaufen sei, aber gerade für Niederschlesien 2018 ein wichtiges 500-jähriges Jubiläum bedeute, das im Juni gefeiert werden wird: die erste Predigt nach lutherischer Lehre in Schlesien wurde 1518 in Neukirch an der Katzbach auf der Burg derer von Zedlitz gehalten.

In diesem Zusammenhang wird vom 22.06. – 30.08.2018 eine zweite Version der Görlitzer Wanderausstellung im Regionalmuseum Jauer zu sehen sein. Annemarie Franke betonte, dass bei der Bildauswahl für die Ausstellung ein wichtiges Kriterium gewesen sei, Kirchen und Denkmäler zu zeigen, die heute in Schlesien erhalten sind und das Interesse der Besucher wecken können.