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Foto: Digital Open Group 

Salvador Dali und Andy Warhol im Breslauer Theatermuseum

Seit dem 23. März zeigt das Theatermuseum in Breslau die Sonderausstellung „Dali und Warhol – zwei vielseitige Genies“ (DaliWarhol – Geniusz wszechstronny) und präsentiert ausgewählte Werke aus Malerei, Design, Film und Lebensstil der beiden Künstler.
Die durch das Stadtmuseum Breslau organisierte Ausstellung wurde gemeinsam mit der Agentur Open Media Group produziert und ist bis zum 30. September 2018 zu sehen. Die präsentierten Kunstwerke stammen aus privaten Sammlungen und Stiftungen. Von Salvador Dali werden u.a. seine vier Skulpturen mit der berühmten „Gala Gradiva” gezeigt, seine Arbeit „Die Versuchung des hl. Antonius“, eine Serie von Graphiken mit dem Projekt „Tarota“, Filmausschnitte nach Drehbüchern des Künstlers, darunter „Bubble by Dali“.
Andy Warhol wird präsentiert über eine seltene private Sammlung, die Warhols Zusammenarbeit mit Musikproduzenten spiegelt: Schallplattencovers der Rollings Stones, Velvet Underground oder Blondie. Seine Arbeit „Speed Skater“ im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitee 1983 für die Olympischen Winterspiele in Sarajewo geschaffen, ist zu sehen, erstmals in Polen: in Originalgröße und Farbgebung und versehen mit dem Originalfingerabdruck des Künstlers.
Schon zu Lebzeiten wurden die beiden Künstler zur Legende, ihre Werke sind in die Geschichte eingegangen und haben die Welt der Kunst verändert.

Der Oberbürgermeister der Stadt Breslau hat die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen. 

"Dali Warhol - geniusz wszechstronny" vom 23.03.- 30.09.2018 im Henryk Tomaszewski-Theatermuseum des Stadtmuseums BreslauEingang:plac Wolnosci 7a11-400 Wroclaw

Öffnungszeiten: Die-Fr 10-17 Uhr; Sa-So 10-18 Uhr.
Eintritt: 40 zl, ermäßigt 30 zl.
Informationen:  www.daliwarhol.pl/#kontakt

Foto: 1969 entwarf Salvador Dali für die spanische Firma „Chupa Chups” das Firmenlogo.

 

 

 

Sonderausstellungen in Oberschlesien

„Das aufbewahrte Leben“ – heißt eine Ausstellung im Haus des Gedenkens Oberschlesischer Juden zu Gleiwitz. Anhand von Einzelschicksalen werden Hilfsaktionen von Oberschlesiern und Bewohnern des Dambrower Kohlebeckens dokumentiert, die im Zweiten Weltkrieg Juden vor der Vernichtung retteten. Die Ausstellung wird bis zum 31. August gezeigt.

Dom Pamięci Żydów Górnośląskich, ul. Józefa Poniatowskiego 14, Gleiwitz

Foto: Mira Rembiszewska  Quelle: dom.muzeum.gliwice.pl

Unter dem Motto „Passion – österliche Betrachtungen“ präsentiert das Oberschlesische Landesmuseum zu Beuthen Bilder, Skizzen, Entwürfe aber auch Skulpturen oder Kruzifixe aus den Beständen der Ethnographischen Sammlung von 19. Jahrhundert bis in die 80er Jahre. Die Ausstellung dokumentiert die Kunstfertigkeit naiver Künstler und zeigt welch hohes Potential in naiver Kunst steckt. Die Präsentation führt den Betrachter in die einzigartige Atmosphäre der Karwoche hinein und ist bis zum 15. April zu sehen.

Muzeum Górnośląskie, pl. Jana III Sobieskiego 2, Beuthen
 muzeum.bytom.pl

„Nivea ist gut für alles“ ist der Titel einer Ausstellung im Museum zu Ratibor, die aus Anlass des 155. Geburts- und 100. Todestages des Nivea-Erfinders Oscar Troplowitz (1863 – 1918) aus Gleiwitz bis zum 7. Mai gezeigt wird. Präsentiert werden Exponate aus der Sammlung des Kattowitzer Wojciech Mszyca. Sie stammen aus der Vorkriegszeit und Gegenwart. Die charakteristische Stilistik und weiß-blaue Farbe ist seit 1925 bis heute ein Wiedererkennungsmerkmal der Nivea-Produkte, die weltweit bekannt sind.

Muzeum w Raciborzu, ul Rzeznicza 15 in Ratibor 

Foto: Haus Schlesien 

Sonntag, 6. Mai 2018 um 15 Uhr

Vernissage
Neuanfang in Form und Farbe
Sechs Künstler des 20. Jahrhunderts und ihre Geschichte

Die Sammlung HAUS SCHLESIEN birgt zahlreiche Werke schlesischer Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung „Neuanfang in Form und Farbe“ geht auf sechs - Wolf Röhricht, Markus von Gosen, Wolfgang von Websky, Kurt Kupke, Herbert Volwahsen und Robert Bednorz - von ihnen näher ein. In unterschiedlicher Form stellte für alle der sechs Künstler der Umbruch 1945 einen, teils tiefgreifenden, Einschnitt in ihr Leben und Schaffen dar. Für einige bedeutete es den Verlust großer Teile ihres Werks. Für die meisten von ihnen war es neben dem Verlust der Heimat, in die eine Rückkehr nicht mehr möglich war, auch der Verlust des Wohn- und Arbeitsortes. Sie standen vor der Herausforderung, sich ein neues Leben im Westen aufzubauen. Für Wolfgang von Websky beispielsweise kam Beides zusammen: Der beinahe vollständige Verlust des Werks vor 1945 und der schwierige Neuanfang nach fünfjähriger Kriegsgefangenschaft im Westen. Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen war es vor allem die zuerst ausbleibende gesellschaftliche Akzeptanz, die in der Anfangszeit zu Enttäuschung und Frustration führte.
Der Verlust der gesamten Lebensgrundlage, sowohl der gesellschaftlichen als auch der des eigenen Werks, der teils schwierige Neuanfang im Westen, das mühevolle Ringen um Anerkennung und Renommee des künstlerischen Schaffens – Biografien wie diese prägten eine ganze Künstlergeneration.

Foto:
Kniender
Herbert Volwahsen
1947
Bronze

HAUS SCHLESIEN - Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde
Dollendorfer Straße 412, 53639 Königswinter
Tel: 02244 - 886 0
 kultur(at)hausschlesien.de |  www.hausschlesien.de