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Nachrichten aus dem Schlesischen Museum

Die Bobertalbahn im Bau. Eröffnet wurde die Strecke von Hirschberg nach Löwenberg 1909. Die Fotografien stammen aus dem Bestand des Riesengebirgsmuseums in Hirschberg. 

Foto: T.Weger 

Ausstellung

Die Sonderausstellung „Achtung Zug! 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien“ wird ergänzt durch wechselnde Sonderpräsentationen.
Noch bis zum 14. Januar 2018 ist die Foto-Ausstellung „Die Bobertalbahn – Mit der Eisenbahn von Hirschberg nach Löwenberg“ zu sehen. Zu dieser Ausstellung ist jetzt eine Broschüre erhältlich, die gemeinsam mit dem Muzeum Karkonoskie (Riesengebirgsmuseum) in Hirschberg/Jelenia Góra erstellt wurde und durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Interreg Polen-Sachsen gefördert wurde.


Zweite Sonderpräsentation  

Vom 2. Februar bis zum 1. Mai 2018 werden Teile des Ausstellungsprojektes der Deutschen Bahn AG „Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ im Schlesischen Museum gezeigt.
Ohne die Mitwirkung von Eisenbahnern an der fahrplanmäßigen Durchführung der Transporte wären die systematische Ermordung der europäischen Juden sowie der Völkermord an Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als drei Millionen Menschen aus fast ganz Europa mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert. Die Ausstellung will an das unermessliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde.
Die Deutsche Bahn AG erarbeitete das Konzept der 2008 entstandenen Wanderausstellung in Kooperation mit dem Centrum Judaicum und dem Deutschen Technikmuseum in Berlin. Sie beruht auf der im Museum der Deutschen Bahn in Nürnberg gezeigten Dauerausstellung zur Geschichte der Reichsbahn im Nationalsozialismus.

Ausgewählte Veranstaltungen aus dem Programm des Museums:

21. Januar
Sonntag, 10-16 Uhr
Großeltern-Enkel-Tag
Mit Oma und Opa ins Museum
Wie jedes Jahr möchten wir Großeltern und Enkeln Gelegenheit zu einem gemeinsamen kostenlosen Museumsbesuch bieten.
Informationen zum Programm

Museumseintritt frei für Großeltern mit Enkeln (unter 16 Jahren)

7.Februar
Mittwoch, 15 Uhr
Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch
GUGALI 1927 – die Gartenstadt Liegnitz zeigt sich in voller Blüte
Wolf-Dieter Fiedler berichtet über die Deutsche Gartenbau- und Schlesische Gewerbeausstellung „GUGALI“, die 1927 in Liegnitz stattfand. Innerhalb von drei Monaten kamen rund zwei Millionen Besucher aus Deutschland, Österreich, Russland, aus den Balkanländern und sogar von Übersee nach Liegnitz. Die „Gartenstadt“ machte mit den Präsentationen von Landschaftsgestaltung und Gartenbau ihrem Beinamen alle Ehre.

- Eintritt: 10 Euro (inkl. Kaffee und Kuchen)
- Reservierung: +49 3581 87910,  kontakt(at)schlesisches-museum.de

27. Februar
Dienstag, 19 Uhr
Vortrag
Kulturreferentin
„Europa – unsere Geschichte“ – zwei Länder, ein Schulbuch
Im Herbst 2017 erschien der zweite Band des Lehrbuches „Europa – unsere Geschichte. Neuzeit bis 1815“ für polnische und deutsche Schulen. Der erste Band „Von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter“ wird bereits seit 2016 im Geschichtsunterricht beider Länder eingesetzt. Christine Brandau betreut das Projekt beim Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung in Braunschweig und stellt in ihrem Vortrag Konzept, Vorgeschichte und Ziele des Schulbuches vor.
Die Kulturreferentin und das Augustum-Annen-Gymnasium laden bereits tagsüber Lehrer*innen ins Museum zu einer Fortbildung zur Arbeit mit dem Schulbuch in den Sekundarstufen I und II ein.  

1.-2. März
Donnerstag bis Freitag, je 10-17 Uhr
Fortbildung
Kulturelle Teilhabe für Menschen mit und ohne Demenz
Teilhabeorientierte Kulturvermittlung auf der Grundlage von Wertschätzung und Empathie ist besonders geeignet für Menschen, die bisher nur wenige kulturelle Veranstaltungen erlebt oder aber kognitive, psychische und emotionale Beeinträchtigungen haben. Die Weitergabe von Handwerkszeug für diese Art der Kulturvermittlung und ein moderierter Erfahrungsaustausch stehen bei dieser Fortbildung im Vordergrund.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz und dementia+art
Weitere Informationen

7.3.
Mittwoch, 15 Uhr
Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch
Frauen bei der Eisenbahn
Die Eisenbahn scheint eine Männerdomäne zu sein, doch haben hier Frauen von Beginn an eine wichtige Rolle gespielt. Dr. Martina Pietsch möchte anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März den Blick auf die Frauen richten, die beim Fahrkartenverkauf, bei der Gepäck- und Zugabfertigung oder als Schaffnerinnen arbeiteten. Auch in Werkstätten oder beim Gleisbau kamen sie zum Einsatz, vor allem in Krisen- und Kriegszeiten, wenn Löhne gespart und Männer ersetzt werden sollten.
- Eintritt: 10 Euro (inkl. Kaffee und Kuchen)
- Reservierung: +49 3581 87910,  kontakt(at)schlesisches-museum.de

Über die kommenden Exkursionen informieren wir in diesem Newsletter.  

 

Die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung startet einen Aufruf zur Sammlung von Zeitzeugenberichten. Gesucht werden Fluchtberichte und Lebensgeschichten von Vertriebenen und Geflüchteten für das Archiv des künftigen Dokumentationszentrums in Berlin. Dort werden sie dauerhaft aufbewahrt. Zeitzeugenberichte vermitteln auf besondere Weise die tiefgreifenden und langfristigen Auswirkungen von Zwangsmigration auf die Biographie eines Einzelnen. Auftrag der Stiftung ist es, dazu beizutragen, dass diese Geschichten nicht vergessen werden.
Neben schriftlichen Berichten über Flucht und Neuanfang sucht die Stiftung Tagebücher, Briefe, Fotos, Zeichnungen, Ausweise und sonstige Dokumente. Der Aufruf richtet sich an alle Menschen, die selbst oder deren Familien Flucht und Vertreibung erlebt haben: z.B. Flüchtlinge der Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren, deutsche Vertriebene aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, ihre Kinder und Enkel, oder heutige Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten.

Haben auch Sie, jemand aus Ihrer Familie oder Ihrem Bekanntenkreis Flucht und Vertreibung erlebt? Wir würden uns freuen, wenn auch Sie teilnehmen und uns Ihre Berichte oder Dokumente zukommen lassen.

Der Aufruf läuft bis zum 20. Dezember 2017.
Schicken Sie uns eine Nachricht an:
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Mauerstraße 83/84
10117 Berlin
E-Mail:  geschichten(at)sfvv.de
Tel.: +49 (0)30 206 29 98-23
 

Foto: OSLM 

Aufruf des Oberschlesischen Landesmuseums Ratingen: Exponate gesucht! 
Was ist Kindheit? Spielzeit, Lernzeit, Freizeit, Familienzeit, Zeit des Glücks... Kindheitserinnerungen zwischen Traum und Wirklichkeit. Wie sahen Kindheit und Jugend in Oberschlesien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus? In einem neuen Ausstellungsprojekt (8. Juli 2018 - 19. Mai 2019) will das Oberschlesische Landesmuseum dieser Frage auf den Grund gehen und vielfältige, persönliche Einblicke in die Lebenswelten oberschlesischer Kinder und Familien bieten. Hierfür werden Exponate gesucht, die den Besuchern einen guten Eindruck von der Lebenswelt oberschlesischer Kinder, besonders in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, vermitteln. Die Themen sind breit gefächert und beziehen das Familienleben, Erziehung und Bildung, Kleidung, Spielsachen, Religion, Kinderarbeit, Militärdienst - auch während des Krieges und der NS-Zeit – mit ein. Das Museum freut sich über Beiträge in Form von Gegenständen aus dieser Zeit (Spielzeug, Kleidung, Kinderbücher), persönliche Berichte von Zeitzeugen und Dokumente, z.B. Briefe, Tagebücher und Fotos.

Kontakt und weitere Informationen: Magdalena Chromik, Tel.: 02102 / 965-233; E-Mail: chromik@oslm.de 

Preis der Herzogin Hedwig von Schlesien für Janusz Reiter und Rüdiger von Fritsch 

Seit 2004 verleihen der Rektor der Universität Breslau, der Breslauer Stadtpräsident und der Schlesische Salon jährlich den „Preis der Herzogin von Schlesien“ an je eine Person aus Polen und aus Deutschland, die sich ganz besonders für die deutsch-polnische Versöhnung einsetzen und der Sorge um die Achtung der Rechte des Menschen auf ein Leben in Frieden, Ehrlichkeit und Freundschaft und um die europäische Wertegemeinschaft durch ihre Tätigkeit und ihr Engagement besonders Ausdruck verleihen.) In diesem Jahr wurden der ehemalige polnische Botschafter in Deutschland (1990-1995), Janusz Reiter und der ehemalige deutsche Botschafter in Polen (2010-2014), Freiherr Rüdiger von Fritsch mit der Hedwigs-Statue geehrt.
Die Preisverleihung fand am 15.11.2017 im Rahmen des Feiertages der Breslauer Universität im Oratorium Marianum statt.

(Informationen nach WWW-Seiten Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau)

Nach Jürgen Gretschel wird ein neuer Preis benannt. Foto: blog.grafschaft-glatz.de  

Stadt Liegnitz begründet Jürgen-Gretschel-Preis

Im März 2018 wird in Liegnitz erstmalig der Jürgen-Gretschel-Preis vergeben. Dies hat Ende Oktober 2017 Stadtpräsident Tadeusz Krzakowski angekündigt. Mit dem „Jürgen-Gretschel-Preis“ werden Menschen und Institutionen gewürdigt, die sich für einen interkulturellen Dialog in Liegnitz und den Erhalt des kulturellen Erbes Niederschlesiens verdient machen.
Als Heimatforscher und Lokalpatriot, wirkte Jürgen Gretschel (7. März 1941 – 23. Oktober 2016) mit seinem umfangreichen Wissen über die Geschichte der Region wie ein wandelndes Schlesien-Lexikon. Als überzeugter Brückenbauer, engagierte er sich sein ganzes Leben lang für die die deutsch-polnische Verständigung. In seiner Tätigkeit als Vorsitzender der deutschen Minderheit führte er nicht nur den Dialog zwischen den ehemaligen und gegenwärtigen Liegnitzern, sondern bemühte sich auch um die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Gruppen in Liegnitz.

 

Jubiläum 10 Jahre Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) 

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) beging vom 10. bis zum 12. November 2017 mit einem Festwochenende in Deutschland und Polen ihr 10-jähriges Jubiläum. Die auf Denkmalschutz und Denkmalpflege spezialisierte rechtsfähige, gemeinnützige private Stiftung fördert vornehmlich die Instandsetzung bedrohter Baudenkmale in Polen, wie z B. die beiden protestantischen Friedenskirchen und UNESCO-Welterbestätten Schweidnitz (Swidnica) und Jauer (Jawor) in Schlesien, das Hemptenmacherhaus in Rügenwalde (Darłowo) oder die Johanneskathedrale in Thorn (Torun).

Den Gedanken, dass Deutschland und Polen ein tausendjähriger kultureller Austausch verbindet, der bedeutende Zeugnisse von Architektur und Kunsthandwerk hervorgebracht hat, greift die in Görlitz ansässige Stiftung auf und möchte durch die Betonung der Gemeinsamkeiten einen Beitrag zur Völkerverständigung in einem vereinten Europa leisten. Sie engagiert sich dafür, die bereits bestehenden fruchtbaren Beziehungen zwischen Polen und Deutschland zu Intensivieren und weiter auszubauen.

Zum Jubiläum erschien die Festschrift und Dokumentation:
Zehn Jahre Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (2007–2017) | Bilanz und Zukunft  (siehe Literatur in diesem Newsletter)

Weitere Informationen:  http://deutsch-polnische-stiftung.de/wp-content/uploads/2017/11/10-Jahre-Deutsch1.pdf

Adam Golec/Aurum Film CIEMNO, PRAWIE NOC 

Filmdreh in Waldenburg/Wałbrzych

 In Waldenburg und Umgebung laufen die ersten Dreharbeiten zum Film „Dunkel, fast Nacht“ nach dem gleichnamigen Roman von Joanna Bator.Eine Stadt ist in Aufruhr. Drei Kinder sind verschwunden. Die erfolglosen Ermittlungen schüren die Wut der Bürger, befeuern die Gerüchte. Verdächtigungen und Schuldzuweisungen greifen um sich. Gehetzt wird gegen die „Katzenfresser'“, die Zigeuner. Im Radio und im Internet lodert die Sprache des Hasses. Alicja Tabor hat diese Stadt früh verlassen. Nun kehrt sie als Journalistin zurück, um Nachforschungen über die rätselhaften Entführungen anzustellen. Sie quartiert sich im alten Haus ein, das seit dem Tod des Vaters leer steht; die Atmosphäre ist düster, die Stimmung im einst so geliebten Garten unheimlich. Ständig fühlt sie sich beobachtet, um sie herum ereignen sich unerklärliche Dinge.

Die Regie führt Rorys Lankosz. Das Drehbuch haben Magdalena und Borys Lankosz geschrieben. Die Titelrolle der Journalistin Alicja Tabor spielt Magdalena Cielecka. Kinostart ist für Janurar 2019 geplant.

rialto.katowice.pl 

„Mein Niemandsland“ heißt eine neue Dokumentation über den aus dem oberschlesischen Zabrze stammenden Janosch von Wojciech Królikowski. „Der Film ist eine Art Diskussion über die Erinnerung, was ist Erinnerung, was ist Fiktion? Es geht um das Ineinanderfließen von Erinnerungen und Fiktion. Wir wissen nie, wann Janosch die Wahrheit sagt und wann er mit uns spielt“, sagte Królikowski während der Filmvorstellung im Kattowitzer Kino Rialto. Die Dokumentation „Mój Niemandsland“ ist eine plastische Biographie von Janosch (Horst Eckert) eines der bekanntesten Kinderbuchautoren und Zeichner. Es ist eine Reise ins Innere des erfüllten Menschen Janosch, der voller Gegensätze aber auch Passionen ist. Im Film sind Bilder von Janoschs Haus auf Teneriffa sowie historische Aufnahmen aus seiner Heimatstadt. Michał Bartoszka hat Janoschs Zeichnungen und Figuren im Film zeichentricktechnisch integriert. Der Film ist eine Produktion des TV Kattowitz.

 

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in Breslau am 17. Dezember 2017

Der Bach-Chor Görlitz führt am 3. Advent in der Maximilian Kolbe Kirche in Breslau die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums auf.  Der Klassiker zur Weihnachtszeit von Johann Sebastian Bach hat einen Bezug zu Breslau, der wenig bekannt ist. Die Wiederentdeckung dieses Oratoriums fand mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung genau hier ihren Anfang. Erstmals führte der Musikdirektor der Breslauer Universität Johann Theodor Mosewius 5 der 6 Kantaten zwischen 1844 und 1856 mit der von ihm geleiteten Breslauer Singakademie auf.
Das Konzert wird aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau im Rahmen der Feierlichkeiten 500 Jahre Reformation gefördert.

 

Internationale Messiaen-Tage in Görlitz und Zgorzelec vom 12.-15.01.2018

Vor zehn Jahren hat Dr. Albrecht Goetze den Verein MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN ins Leben gerufen, um an ein über Jahrzehnte hinweg vergessenes Kapitel Görlitzer Geschichte und an ein außergewöhnliches musikalisches Geschenk zu erinnern. Mit einem schier unmöglichen Vorhaben trat der Verein im Januar 2008 in die Öffentlichkeit: Bei klirrender Kälte spielten vier Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden in einem Zelt im Wald nahe Zgorzelec das „Quartett auf das Ende der Zeit“ von Olivier Messiaen. Es ist eines der bedeutendsten Musikstücke des Zwanzigsten Jahrhunderts – auch weil es genau hier, im deutschen Kriegsgefangenenlager, vom französischen Komponisten und drei Mitgefangenen am 15. Januar 1941 uraufgeführt wurde. Seit 2008 wird das Quartett immer am Jahrestag an diesem Ort gespielt. Seit 2015 nicht mehr in einem kalten Zelt, sondern in einem modernen Gebäude, dem Europäischen Zentrum für Bildung und Kultur „Meetingpoint Music Messiaen“.

Seit 2017 gibt es die „Internationalen Messiaen-Tage“ mit Konzerten, Gesprächen und Führungen auf dem Stalag-Gelände.  Ansässige hochkarätige Künstler und internationale Spitzenmusiker sollen sich hier austauschen können und sowohl die Görlitzer-Zgorzelecer als auch Gäste aus der ganzen Welt sollen sich des Wunders der Musik und deren hoffnungsfroher Botschaft erfreuen können.

Das Programm der 2. Internationalen Messiaen-Tage finden Sie hier:  https://www.festival-music-messiaen.net/home

Im Begleitprogramm bietet das Schlesische Museum am Samstag, den 13. Januar um 11 und 12 Uhr Kurzführungen in der ständigen Ausstellung zum Themenbereich "Schlesien im Nationalsozialismus" an.

Foto: Schloss Wernersdorf  

Winterakademie auf Schloss Wernersdorf vom 3. - 11. Februar 2018

Der Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur (VSK)  und der Senfkorn Verlag Alfred Theisen aus Görlitz organisieren bereits zum dritten Mal vom 3. bis 11. Februar 2018 die Winterakademie im Schlosshotel Wernersdorf, im Riesengebirge. Ausgewiesene Experten stehen für Vorträge und Gespräche zu aktuellen Aspekten der völkerverbindenden Kulturarbeit im heutigen Schlesien und weiteren Themen zur Verfügung: unter anderem der Leiter der Städtischen Museen in Breslau, Dr. Maciej Lagiewski, die Germanisten Prof. Dr. Józef Zaprucki, Prof. Dr. Edward Bialek, Literaturwissenschaftler und Gründer der Stiftung Silesia Nova sowie der Kunsthistoriker Arne Franke, Museumsleiterin Nicola Remig von Haus Schlesien und der viele Jahre als engster Mitarbeiter Otto von Habsburgs tätige Europapolitiker Bernd Posselt.
Zusätzlich stehen Exkursionen zu kulturhistorischen Stätten und Sehenswürdigkeiten im Riesengebirge und dem Glatzer Bergland auf dem Programm.

Weitere Informationen und Buchungen bei:  SenfkornReisen Alfred Theisen, Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, Tel. 03581/400520,  info(at)senfkornreisen.de, www.senfkornreisen.de

Veranstaltungen des Kulturreferenten für Oberschlesien

16. Februar 2018, 19.00 Uhr – Podiumsgespräch zu 100 Jahre Kriegsende 1918 und den Folgen für Oberschlesien

Ein Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej (Universität Warschau), Dr. Peter-Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut Warschau) und Dr. Juliane Haubold-Stolle (Kuratorin der DHM-Ausstellung „1914–1918. Der Erste Weltkrieg“) anlässlich des 100. Jahrestages der Unabhängigkeit Polens. Im Mittelpunkt stehen die Grenz-und Minderheitenpolitik in Oberschlesien und anderen Regionen.

Wo: buchIbund Deutsch-Polnische Buchhandlung, Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut und dem Kulturreferat für Oberschlesien

22. März 2018, 18:00 - 20:00, Martin-Opitz-Bibliothek
Kattowitz im Strukturwandel. Die kulturelle Neuerfindung der Metropole Oberschlesiens nach 1989

Die kulturelle Neuerfindung der Hauptstadt des oberschlesischen Industriereviers beleuchtet die Historikern Dr. Juliane Tomann (Jena) in ihrer Studie „Geschichtskultur im Strukturwandel. Öffentliche Geschichte in Katowice nach 1989“ (De Gruyter Oldenbourg 201). Die ehemalige sozialistische Musterstadt, das industrielle Rückgrat Polens durchläuft seit der politischen Wende 1989/1990 einen tiefgreifenden ökonomischen und gesellschaftlichen Transformationsprozess. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie in Zeiten des dynamischen Wandels Geschichte erzählt wird und welche Wirkungen bzw. Funktionen diese im öffentlichen Raum einnimmt?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Martin-Opitz-Bibliothek und des Kulturreferats für Oberschlesien