Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

 

"Drach" von Szczepan Twardoch

Im Rowohlt Berlin Verlag ist die deutsche Übersetzung des Romans "Drach" von Szczepan Twardoch erschienen. Das 2014 in Polen publizierte Buch des in Oberschlesien lebenden Schriftstellers ist eine wichtige Stimme in der Diskussion über die schlesische Identität. In Polen hat das Buch es ins Finale des polnischen Literaturpreises Nike 2015 geschafft und in Deutschland wurden Szczepan Twardoch und sein Übersetzer Olaf Kühl für den Roman «Drach» (Rowohlt Berlin Verlag) mit dem «Brücke Berlin»-Preis 2016 ausgezeichnet. Das Buch erzählt die tragische Geschichte der Generationen von Familie Magnor und Gemander im Zeitraum von hundert Jahren. Die Zeit im Roman wurde dekonstruiert. Die Hauptthemen spielen sich gleichzeitig ab. Grenzen, Sprachen und Identitäten- deutsche, schlesische, polnische, vermischen sich. Im Übrigen, für Schlesier aus dem Roman "Drach" ist die Nationalität eine Frage der Wahl. Der im Titel erwähnte Drach, der im allem und überall sich befindet, verkörpert das schlesische Schicksal.

Szczepan Twardoch: Drach, übersetzt von Olaf Kühl, Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2016. Gebunden, 416 Seiten; ISBN-10: 3871348228

 

Postkartenalbum über das Breslau der Vorkriegszeit

"Ungewöhnlicher Alltag" ist ein Album mit 356 Postkarten aus der exzellenten Privatsammlung von Mariusz Kotkowski.  Es präsentiert Straßen und Plätze Breslaus: von der Altstadt und dem Ring über Ohlauer-, Sand-, Oder-, Nikolai-, Schweidnitzer- und Strehlener Vorstadt. Die neuste Publikation vom Via Nova Verlag richtet sich nicht nur an Breslau- Liebhaber und Postkartensammler. Die detaillierten Beschreibungen von repräsentativen Orten, prachtvollen Bürgerhäusern, Kaffee- und Gasthäusern, Laden- und Wirtshausschildern sind Ergebnis der mehrjährigen Recherche des Autors in den städtischen Archiven und Bibliotheken. 

Niezwykła codzienność. Ulice i place Wrocławia na dawnej pocztówce [Ungewöhnlicher Alltag Straßen und Plätze Breslaus auf der alten Postkarten]. Verfasser: Mariusz Kotkowski; Verlag: Wydawnictwo Via Nova 2016; 256 Seiten, Hardcover, Sprachversion: polnisch

 http://www.vianova.pl

 

 

 

 

Laudes Silesiae. Späthumanistische Lobestexte auf Schlesien und seine Städte

Wer lobt nicht seine Heimat, die Stadt seiner Geburt? In Vers und Prosa taten dies bereits die Späthumanisten am Ende des 16. Jahrhunderts, und zwar auch in und über Schlesien. Die hier vorgestellten Lobestexte über Schlesien, Breslau und dessen heiligen Berg Zobten (lat. Sabothus) werden im lateinischen Original und in eigens angefertigten Übersetzungen wiedergegeben sowie von dem Klassischen Philologen und Neulateiner Bernhard Kytzler erklärt und in den historisch-literarischen Kontext eingeordnet. Die damaligen Dichter und Prosaisten beschrieben nach klassischem Vorbild ihre Heimatliebe mit Bildern und Metaphern. Dem Leser wird eine kleine Kollektion relevanter Texte, ergänzt um einen Beitrag über den Breslauer Garten des Laurentius Scholz, offeriert, die sein Gefallen und Vergnügen finden mögen – Zeugnisse aus einer vergangen Zeit und von unvergänglicher Heimatliebe.

Der gefällige Band enthält folgende Beiträge:

• Schlesien, ein „gelobtes Land“ – statt eines Vorworts (S. 9)

• Salomon Frencels „Rede von der dreifachen Heimat“ aus dem Jahre 1594 (S. 11-22)  

• Franz Fabers „Sabothus“ (S. 25-38)  

• Der Sonnenuntergang des Acidalius (S. 39-45)

• Kaiser Rudolphs II. Breslauer Ehrenpforte in David Sigemunds Reisegedicht (S. 47-55)

• Das Carmen des Corvinus für Copernicus (S. 57-68)

• Der Lobspruch auf Breslau des Elias Freundenberg (S. 69-84)

• Floralia Wratislaviensia (S. 85-90)

Bernhard Kytzler: Laudes Silesiae. Späthumanistische Lobestexte auf Schlesien und seine Städte. Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg 2016, 92 Seiten mit 8 Abbildungen, ISBN 978-3-929817-07-2