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herausgegeben vom Förderverein Schlesisches Museum zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e.V.

Grußwort

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren, 

am 16. April feierte das Schlesische Museum ein Doppeljubiläum: Vor 20 Jahren wurde die Stiftung gegründet, vor 10 Jahren wurde das Museum im Schönhof eröffnet. Direktor Dr. Markus Bauer und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten aus Anlass des Jubiläums ein Museumsfest mit einem sehr ansprechenden Programm vorbereitet, das alle, die kamen (es wurden an die 1500 Besucher gezählt), in vielfältiger Weise zum Mitfeiern einlud. Für mich war ein Höhepunkt das Grußwort der polnischen Direktorin des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Agnetendorf, Julita Zaprucka, das sie mit einem kurzen Gedicht im gebirgsschlesischen Dialekt beschloss. Für alle Zuhörer im überfüllten Vortragssaal war dies ein wunderbarer Ausdruck der entspannten Atmosphäre in den Beziehungen  des hiesigen Schlesischen Museums  zu den schlesischen Museen östlich der Neiße. 

Ich denke, das alles hätte dem Vater des Schlesischen Museums, Dr. Herbert Hupka, sehr gefallen. Vor zehn Jahren war er trotz seines sehr schlechten Gesundheitszustands zur Eröffnungsfeier angereist. Er wollte dabei sein. Im Sinne des Gedichts des alten Theodor Fontane „Ja, das möcht' ich noch erleben“ war das ein Herzenswunsch des damals 90-jährigen Herbert Hupka gewesen. Wir Freunde und Förderer haben uns mit ihm darüber gefreut, dass er die Eröffnung des Museums nach der langen Entstehungsgeschichte noch erleben konnte.

Ihr K. Schneider

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