Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

Foto: W. Fiedler 

Erinnerungskulturen in transnationaler Perspektive: Deutsch-polnische Grenzgeschichten in Zeiten des Kommunismus – Zgorzelec und Görlitz (1945-1989)

Vom 16. bis zum 17. Juni fand in Zgorzelec im Dom Kultury eine wissenschaftliche Konferenz statt. Die Konferenz war Teil des von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur getragenen Austauschprogramms „Memory Work“ und ein Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Instytut Zachodni in Posen/ Poznań und wurde durch die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Das erste Panel widmete sich der Frage nach den verschiedenen Formen einer nationalen sowie transnationalen und europäischen Erinnerungskultur über den Grenzraum Görlitz/Zgorzelec. Das zweite Panel beschäftigte sich mit der Grenze zwischen Görlitz und Zgorzelec aus der subjektiven Perspektive der in diesem Grenzraum lebenden Einwohner. Im Mittelpunkt dieses Panels stand die Frage nach einer funktionalen Kommunizierbarkeit der gemeinsam erlebten Geschichte der Grenze – und zwar als einem diskursiven Aushandlungsprozess der in Görlitz und Zgorzelec lebenden Menschen selbst. Das dritte Panel fragte aus einer praxistheoretischen Sicht nach den Problemen, Methoden und Themen sowie den Herausforderungen, Erwartungen und Potenzialen der (musealen) Repräsentation deutsch-polnischer Ausstellungen am Beispiel der Stadt Görlitz/Zgorzelec.

Gleichzeitig wird eine deutsch-polnische Ausstellung zum gleichen Thema vorbereitet. Die Eröffnung ist für den 7. Dezember 2016 im Dom Kultury in Zgorzelec geplant.

Mehr Informationen unter:  trutkowd(at)hu-berlin.de