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Ein Geschichtsbuch für Deutschland und Polen

EUROPA - unsere Geschichte, Band 1, A. Brückmann, E. Kabisch, K. Kowalewski, J. Peters, O. Pytlińska-Markowicz, P. Pieńkowska-Wiederkehr, J. Pysiak, R. Sajkowski, B. Scholz, H. Schröder, F. J. Wallmeier, M. Wilińska, M. Wilk, H. Wunderer, Hg. von der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission in Zusammenarbeit mit dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung Braunschweig und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, 2016, 256 Seiten mit zahlreichen Illustrationen, ISBN 978-3-942708-29-6, 24,80 €

Am 22. Juni 2016 fand in Berlin die offizielle Präsentation des ersten Bandes des  gemeinsamen Geschichtsbuchs unter dem Titel „Europa – Unsere Geschichte/Europa – Nasza Historia“ statt. Herausgegeben wird die Schulbuchreihe von der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission, in Kooperation mit dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Das 256-seitige Geschichtsbuch soll ab Schuljahr 2016/17 im deutschen und polnischen Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I in identischer Form, lediglich in unterschiedlichen Sprachfassungen, eingesetzt werden. Dies wird z. B. durch Lehrerfortbildungen unterstützt. Der erste Band behandelt die Zeit von der europäischen Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter. Geplant sind drei weitere Bände bis zur Gegenwart. Es handelt sich um ein reguläres Schulbuch zur Geschichte Europas, das in den Bundesländern eingesetzt werden kann. Die weiteren Bände behandeln die frühe Neuzeit, das 19. Jahrhundert und das 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sie sollen bis zum Jahr 2020 erscheinen.

Die polnische Ausgabe „EUROPA. Nasza Historia.“ können Sie auf der  Website des WSiP bestellen.

Mein Polen – meine Polen

Mein Polen – meine Polen. Zugänge und Sichtweisen. Hg. von Dieter Bingen, Marek Hałub, Matthias Weber, Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, Bd. 34. Wiesbaden 2016. XXIV, 358 Seiten, gb. ISBN 978-3-447-10593-4, € 29,– (D)

Die Anthologie enthält Beiträge von 44 Persönlichkeiten aus Deutschland, die aufgrund ihres privaten und beruflichen Lebenslaufs eine besondere Verbindung zu Polen haben. Die Autorinnen und Autoren, Staatskanzler, Politiker, Musiker, Schriftsteller, Journalisten und Wissenschaftler schildern individuelle Zugänge zu Polen und ihre Beziehungen zu den polnischen Nachbarn. Das Buch ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, des Instituts für Germanistik der Universität Wrocław/Breslau und des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg.

 http://www.deutsches-polen-institut.de

Parallel zur deutschen Ausgabe der Anthologie erscheint eine polnische Ausgabe im Warschauer Verlag AKCENT.

Verständigung und Versöhnung nach dem "Zivilisationsbruch"? Deutschland in Europa nach 1945

Die Publikation setzt sich in 43 Beiträgen unterschiedlicher Autoren und Autorinnen mit den ersten Initiativen der Politik und Zivilgesellschaft auseinander, die auf den Abbau von Feindbildern und auf Verständigung und Versöhnung abzielten. Die Herausgeber sind Prof. Dr. Corine Defrance, Professorin für Zeitgeschichte am Centre national de la recherche scientifique (SIRICE, Paris) und Prof. Dr. Ulrich Pfeil, Professor für Deutschlandstudien an der Université de Lorraine, Metz. Ein Beitrag von Catherine Perron beschäftigt sich mit "§96 Bundesvertriebenengesetz. Ein Instrument der Versöhnung Deutschlands mit seinen mittel- und osteuropäischen Nachbarn?", Kurt Nelhiebel schreibt über "Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Versuch an einem untauglichen Objekt."

Corine Defrance,  Ulrich Pfeil, (Hrsg.), Verständigung und Versöhnung nach dem "Zivilisationsbruch"? Deutschland in Europa nach 1945, Reihe: L'Allemagne dans les Relations internationales/ Deutschland in den internationalen Beziehungen, Bd. 9, Bruxelles, Bern, Berlin, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien, 2016. 854 S., 36 Abb.
ISBN 978-2-87574-334-3 br. (Softcover)
ISBN 978-3-0352-6608-5 (eBook)

Mehr Informationen unter:  www.peterlang.com