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Nachrichten aus dem Schlesischen Museum

Am 7. August tritt Rübezahl im Schlesischen Museum auf. Foto: K. Sawicki ZGK  

Veranstaltungen im Juli und August

Führungen am Montag

Jeden Montag, 10 Uhr, Führung durch die Dauerausstellung
Teilnahme: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

Mittwoch, 6. Juli, 15 Uhr
Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch
Mit dem Fahrrad entlang der via regia

Michael Winter fuhr den schlesischen Abschnitt der alten Handelsstraße via regia zwischen Görlitz und Krakau mit dem Fahrrad ab. Der leidenschaftliche Radfahrer schildert seine Erinnerungen an diese ungewöhnliche Reise.

 - Eintritt: 10 Euro (inkl. Kaffee und Kuchen)
- Reservierung: Telefon +49 3581 8791 0

Dienstag, 12. Juli, 14 Uhr

Sommerferien im Museum

Das Schlesische Einmaleins der Berufe

Habt Ihr schon eine Idee, was Ihr einmal werden wollt? Im Schlesischen Museum werden verschiedene Berufe, die Im Laufe der Jahrhunderte ausgeübt wurden, etwas genauer unter die Lupe genommen.

- Teilnahme: 2 Euro pro Kind (ab 8 Jahren)
- Dauer: 60 Minuten

Sonntag, 24. Juli, 15 Uhr
Erinnerungsstücke und ihre Geschichten in der Sonderausstellung „Die große Not“

Führung mit Klaus-Dieter Hübel
- Teilnahme: 5 Euro, ermäßigt 4,50 Euro

Mittwoch, 3. August, 15 Uhr
Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Einst Ruhemshalle deutscher Kaiser - heute Dom Kultury von Zgorzelec

Wolf-Dieter Fiedler spricht über die wechselvolle Geschichte eines bedeutenden Monumentalbaus der Stadt Görlitz.
- Eintritt: 10 Euro ( incl. Kaffee und Kuchen)
- Reservierung: Telefon +49 3581 8791-0

Sonntag, 7. August, 19 Uhr
Rübezahls Musikalischer Garten
Rübezahl hat viele Opern und OPeretten inspiriert. Die Sopranistin Malgorzata Mierczak holt sie ans Tageslicht. Sie präsentiert zum achten Mal in Görlitz Arien und Lieder von Louis Spohr, Carl Maria von Weber, Friedrich von Flotow und Hans Sommer.
- Eintritt 8 Euro
- Reservierung empfohlen: Telefon +49 3581 8791-0

 

Weitere Informationen und Angebote unter "Veranstaltungen".
Siehe auch „Vorträge und Exkursionen“ in diesem Newsletter

Quelle:www.radiowroclaw.pl 

100 Jahre der Ankunft der Griechen in Görlitz und Zgorzelec

Am 8. Juli 2016 findet im Paderewski-Park in Zgorzelec die Enthüllung eines Obelisken mit Gedenktafel zur Erinnerung an die Soldaten des 4. Corps der Griechischen Armee statt. Während des I. Weltkrieges gewährte Kaiser Wilhelm II. ihnen Asyl. In den Jahren 1916- 19 waren ca. 6500 griechische Soldaten in Görlitz Ost (heute Zgorzelec) untergebracht. Auf dem städtischen Friedhof in Görlitz befinden sich einige Gräber der Soldaten, darunter das ihres Befehlshabers, des Oberst Ioannis Chatzopulos.

Ende der 1940er Jahre nahm Polen kommunistische Flüchtlinge aus Griechenland auf, von denen insgesamt fast 15 000 nach Zgorzelec zugeteilt wurden. Heute leben in Zgorzelec auf dem rechten Ufer der Neiße Nachfahren dieser Flüchtlinge, polnisch-griechische Familien, eine kleine polnisch-orthodoxe Kirche zeugt von ihrer Präsenz, Erinnerungstafeln in der Stadt, der Griechische Boulevard (Bulwar Grecki) an der Neiße,  griechische Restaurants und seit 1999 ein Internationales Festival des Griechischen Liedes.  Aus Anlass des runden Jahrestages  hat der Magistrat von Zgorzelec beschlossen, einen 4 x1,4 m großen Steinobelisk an dem Ort der freiwilligen Internierung des griechischen Korps einzurichten und damit die Geschichte der Griechen in Görlitz und Zgorzelec zu würdigen.

 

 

 

Quelle:www.viathea.de 

Straßentheaterfestival Via Thea

Vom 7. bis 9. Juli 2016 feiern die Görlitzer und Zgorzelecer zusammen mit Auftritten über 30 Künstlergruppen an 15 verschiedenen Plätzen der Stadt. Während des XXII Internationalen Straßentheaterfestivals verändern sich beide Städte an der Neiße in eine große bunte Theaterfreilichtbühne. Zum Festivalbeginn am 7. Juli bei dem traditionellen Kulturpicknick im Stadtpark spielt die Neue Lausitzer Philharmonie. Programmhefte inklusive Button für 5 € sind in der ganzen Stadt an vielen Vorverkaufsstellen zu bekommen oder auf der Webseite des Veranstalters:

 www.viathea.de

Quelle:www.bach.pl 

Schweidnitzer Bach- Festival

Am 29. Juli beginnt in Schweidnitz/ Świdnica das XVII. Internationale Bach- Festival. Der künstlerische Leiter des Festivals, Jan Tomasz Adamus, bietet ein vielfältiges Programm unter dem diesjähriges Motto: "neugierig auf die Welt- neugierig auf den Menschen". Es spielen u a. Akademie für Alte Musik Berlin, Le Poème Harmonique & Vincent Dumestre, Café Zimmermann, La Venexiana, Capella Cracoviensis & Matteo Messori sowie Bachakademie & Fabio Bonizzoni. Cameron Carpenter wird auf der  restaurierten Orgel der Friedenskirche spielen und dem speziell für ihn angefertigtem Instrument, dem sog. international touring organ. Auf der "offenen Bühne" findet ein Klaviermarathon der Schüler der Musikschulen und Amateure statt, sowie Konzerte in der Reichenbacher Synagoge und romantische Picknicks in den nah liegenden Ortschaften. Das Festspiel dauert bis zum 15. August.

Mehr unter:  www.bach.pl

 

 

 

Quelle:www.festivaldellarte.eu 

Festival dell' Arte im Riesengebirge

Das V. Festival dell' Arte lädt in das Tal der Schlösser und Gärten von 13. bis zum 21. August 2016 ein. Von klassischer Musik über Jazz, Tango bis Theater und Pantomime, Fotografie und bildende Kunst, Konzerte, Recitals, Autorenlesungen, Ausstellungseröffnungen und Begegnungen sind in der Kirche in Erdmannsdorf/ Mysłakowice, in der Kunstscheune und Park in Buchwald/ Bukowiec, im Schloss Fischbach/ Karpniki, Schloss  Schildau/ Wojanów, Schloss Wernersdorf/ Pakoszów und Schloss Warmbrunn/ Cieplice zu erleben.

 http://www.festivaldellarte.eu

Quelle:www.wbz.uni.wroc.pl 

Gesichter der Nachbarschaft

Am 17. Juni wurde vor dem Universitätsgebäude auf dem Plac Uniwersytecki in Breslau eine Tafelausstellung eröffnet. Das Projekt des Willy-Brandt-Zentrums dokumentiert die letzten 25 Jahre der deutsch-polnischen Beziehungen nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages und zeigt  wie dieser praktisch realisiert wird. Die Ausstellung ist in Breslau bis zum 15. September zu sehen. Zusätzliche Dokumente zu der Ausstellung stehen auf der Homepage des Willy-Brandt-Zentrums zur Verfügung. Die Schau wird ab Mitte Juli durch einen deutsch- polnischen Ausstellungskatalog ergänzt.  Neben der Ausstellung fand am 17. und 18. Juni ein internationales wissenschaftliches Seminar statt, das sich verschiedenen Aspekte der aktuellen deutsch- polnischen Kontakte widmete. Die Diskusionen wurden in vier thematischen Bereiche eingeteilt: Politik, Medien und Gesellschaft, Kulturtransfer, Europa und Wirtschaft.

Mehr zur Ausstellung finden auf der Seite  www.wbz.uni.wroc.pl

 

Die Deutschen und die Polen. Geschichte einer Nachbarschaft

Pünktlich zum 25. Jahrestag der Unterzeichnung des „Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ begonnen Anfang Juni 2016 die szenischen Dreharbeiten im Rhein-Main-Gebiet. Im Rahmen des deutsch- polnischen Filmprojektes wird die Geschichte der nachbarschaftlichen Beziehungen erzählt und neu beleuchtet. Der Regisseur ist Andrzej Klamt von der Halbtotal Filmproduktion in Kooperation mit den Fernsehsendern ZDF und dem polnischn Sender TVN. Die vierteilige Filmreihe unter den Titeln Frieden und Krieg, Feinde und Freunde, Schicksalsverbunden sowie Breslau/ Wroclaw soll 2016 abgeschlossen und zeitgleich im deutschen und polnischen Fernsehen ausgestrahlt werden.

Dabei setzt die Reihe auf eine Kombination von neuinszenierten Spielszenen, Ausschnitten aus Filmklassikern, einer Fülle von interessanten dokumentarischen Neuaufnahmen und Experteninterviews sowie einer starken grafischen Gestaltung. Mehr unter:  www.deutsche-polen.eu

Das Begleitbuch zu der Sendereihe „Die Deutschen und die Polen“ dokumentiert die gemeinsame Geschichte mit allen Höhen und Tiefen: wie z. B. die Rolle des deutschsprachigen Danzigs als Handelszentrale im Ostseeraum, die aus den deutschen Ländern nach Polen gewanderten Juden, die polnisch- sächsische Union, die Massenauswanderung von Polen ins Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts, die Ereignisse des II. Weltkrieges

Die Deutschen und die Polen. Geschichte einer Nachbarschaft, Darmstadt: Theiss-Verlag 2016, 192 Seiten, zahlreiche Abb. u. Karten, ISBN: 978-3-8062-3295-0, EUR 19,95

Bestellungen:  http://www.wbg-verlage.de/shop/de/wbv/deutsche-und-polen

 

Am 4. Juni 2016 fand im Zgorzelecer Kino Poza NoVa im Dom Kultury die Erstausstrahlung des Films "Jakob Böhme- życie i twórczość/ Leben und Werk" statt. Łukasz Chwałko aus  Zgorzelec ist Produzent, Regisseur und Drehbuchautor des etwa 60 Minuten dauernden Dokumentarfilmes. Der Regisseur war anwesend und beantwortete die Fragen aus dem zahlreichen Publikum.

Inszenierte Episoden und Bilder stellen den Lebenslauf und das Schrifttum des Mystikers und Philosophen (1574-1624) dar, der an der Neiße seine Schusterwerkstatt führte und seine Inspirationen fand, schließlich in Unehre gefallen, gestorben und bestattet wurde. In der Auseinandersetzung mit Böhmes Gedankenwelt wurde Chwałko von vielen Experten unterstützt. Im Film sind Interviews mit Wissenschaftler, die seit Jahren von dem Werk Böhmes fasziniert sind, präsentiert, wie Jerzy Prokopiuk, Prof. Józef Piórczyński, Prof. Jan Tomkowski, Dr. Andreas Hahn, Dr. Joel Burnell, Matthias Wenzel, Prof. Wojciech Kunicki, Prof. Monika Rzeczycka. Die populär-wissenschaftliche Produktion soll bald in deutscher und englischer Fassung vorgeführt werden, um einen der berühmtesten Bürger der Stadt bekannter zu machen.

Quelle:www.jbc.jelenia-gora.pl 

Im Riesengebirge wurde ein Gedenkstein zu Ehren Erle Bachs enthüllt

Im Mai 2016 jährte sich der Todestag von Erle Bach (1927-1996) zum zwanzigsten Mal. Sie kam als Hanna-Barbara Rauthe in Hirschberg (heute Jelenia Góra) zur Welt, war deutsche Schriftstellerin, Mundartdichterin, Journalistin und Chronistin Schlesiens. Nach 1945 fand Erle Bach ihre zweite Heimat in Baden-Württemberg. 1982 rief die Autorin den Arbeitskreis Archiv für schlesische Mundart ins Leben. Die Historie ihrer Heimatstadt Hirschberg beschrieb sie im Werk "Das alte Hirschberg zwischen Handel und Poesie" (1992).

Ein Granitstein mit der Riesengebirgsdarstellung wurde jetzt neben der Erlebachbaude, dem Ort im tschechischen Riesengebirge, wo einst die Familie der Autorin, die Erlebachs, lebte und arbeitete, aufgestellt. Am Samstag, den 11. Juni 2016 wurde in Spindlermühle/ Špindlerův Mlýn ein Gedenkstein enthüllt. Im Familien-und Freundeskreis wurde die Schlesierin geehrt, ihr Schrifttum nochmals in Erinnerung gebracht.

 

 

 

Bild vom Vier-Kuppel-Pavillon für die Historische Ausstellung auf der Breslauer Jahrhundertsausstellung 1913, zeitgenössische Fotopostkarte um 1913/14, Foto: SMG 

Aneta Augustyn schreibt über die Eröffnung des sanierten und für Kunstsammlungen adaptierten Vier-Kuppel-Pavillon von Hans Poelzig im Ausstellungsgelände an der Jahrhunderthalle in Breslau, ein weiterer Höhepunkt im Kulturhauptstadtjahr Wroclaw 2016.  

Vier-Kuppel-Pavillon in Breslau

Großen Eindruck macht das allgegenwärtige Weiß, das Streulicht, wie Atem für die Augen; ein Ort, welchen man nicht verlassen will. Der renovierte Vier-Kuppel-Pavillon in Breslau ist ein gedämpfter, fast meditativer Raum. Das historische Gebäude hat den Herausforderungen der Zeit standgehalten und erweist sich jetzt als idealer Ausstellungsort für die Präsentation der polnischen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ende Juni wurde hier das Museum für zeitgenössische Kunst, eine Abteilung des Nationalmuseums zu Breslau eröffnet. Der Bau im Stil der klassischen Moderne und die zeitgenössische Sammlung harmonieren, obwohl schon jeder für sich genommen erstklassig ist.

Das Gebäude wurde von Hans Poelzig entworfen, einem hervorragenden Architekten, Mitglied des Deutschen Werkbundes und Direktor der Königlichen Kunst und Gewerbeschule in Breslau. Gemeinsam mit der Jahrhunderthalle und dem Ausstellungsgelände bildet es ein architektonisches Ensemble, das in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen ist. Poelzig verwendete ähnlich wie Max Berg in der Jahrhunderthalle eine damals neuartige Betonskelettkonstruktion. Gleich nach der Eröffnung im Jahr 1913 wurde eine der Bedeutung Preußens gewidmete Ausstellung zur Jahrhundertfeier der Freiheitskriege gezeigt, 1948 eine Propaganda- Ausstellung über die sogenannten „wiedergewonnenen Gebiete“ zum Ruhm der Volksrepublik Polen. Seit den 1950er Jahre beherbergte der Bau die legendäre Filmproduktionsgesellschaft Wytwórnia Filmów Fabularnych, Wirkungsstätte so bedeutender polnischer Regisseure wie Andrzej Wajda, Roman Polański oder Wojciech Has. In den letzten Jahren verfiel das Gebäude und wurde 2009 vom Nationalmuseum zu Breslau übernommen und mit Hilfe von EU-Mitteln für 84 Millionen Zloty eindrucksvoll renoviert.

- Es ist uns gelungen, den einzigartigen Bau mit neuem Leben und zugleich Träume zu erfüllen - sagt Dr. Piotr Oszczanowski, Direktor des Nationalmuseums - Die Ausstellung ist unser Flaggschiff und das Resultat der Arbeit mehrerer Generationen von Museologen, u. a. von Paweł Banaś und dem früheren Direktor Mariusz Hermansdorfer, die seit den 1960er Jahren mit Leidenschaft und Konsequenz die Sammlung aufgebaut haben. Wir werden sie weiter ausbauen, schon jetzt führen wir Gespräche über weitere Ankäufe.

Die Breslauer Sammlung, eine der umfangreichsten in Polen, besteht aus 20 000 Werken - von Malerei, Zeichnung, Skulptur, über Glass, Fotographie bis Happening- Dokumentationen. Im Pavillon werden 350 davon gezeigt, Arbeiten von Hundert Künstlern des Ranges von Maria Jarema, Magdalena Abakanowicz, Władysław Hasior, Tadeusz Kantor, Jerzy Nowosielski, Alina Szapocznikow, Leon Tarasewicz.

- Es ist keine Kunst solche Künstlerpersönlichkeiten zu sammeln. Die Kunst besteht darin, ungewöhnliche Werke, welche die einmalige Aura dieser Sammlung überhaupt erst schaffen zusammenzustellen - ergänzt der Direktor.

Früher wurden sie im Dachgeschoß des Nationalmuseums am Oder-Ufer gezeigt. In beengten Verhältnissen präsentiert, vermittelten sie den Eindruck des Gedränges und der Übersättigung. Jetzt fanden diese Werke in neuer Anordnung ihren richtigen Platz.

Exponiert in hellen, geräumigen Räumen lassen sich betrachten ohne müde zu werden. Poelzig entwarf das Gebäude auf einem quadratischen Grundriss mit Innenhof und vier symmetrischen Kuppeln  (in einer wurde ein Ornament nach seinem Projekt wiederhergestellt). Eine Flucht von Säulen wird gefüllt mit Werken in chronologischer Anordnung, von der Zwischenkriegszeit angefangen- diese Periode wird von Leon Chwistek, Stanisław Ignacy Witkiewicz und Władysław Strzemiński vertreten.  Weiter geht es mit Arbeiten u. a. von Künstlern der I. Krakauer Ausstellung Moderner Kunst aus dem Jahre 1948, Koloristen, Künstlern des sozialistischen Realismus, Abstraktionisten, Konzeptualisten.

Die Stadt Breslau selbst ist stark vertreten mit u.a. Eugeniusz Geppert, Józef Hałas, Konrad Jarodzki, Krzysztof Skarbek. Wir finden hier auch aus dem öffentlichen Raum bekannte Arbeiten, wie eine der am häufigsten fotografierten Skulptur Breslaus: "Durchgang" von Jerzy Kalina aus dem Jahre 1977. Eine Replik der Installation sehen wir an die Straßenecke von der Piłsudskiego zur Świdnicka. Im Pavillon steht das Original.

Barbara Banaś, Vizedirektorin des Nationalmuseums, Ausstellungskuratorin:-  Das, was wir den Zuschauern anbieten, ist keine Dauerausstellung. Die Ausstellung wird sich verwandeln. In der jetzigen Form zeigen wir sie bis zum Jahresende, später werden wir auf andere Werke aus unserem Bestand der zeitgenössischen Kunst zurückgreifen.

Der Pavillon in seiner neuen Gestalt besteht aus 6600 km2 Ausstellungsfläche samt einem riesigen, verglasten Innenhof, wo eine Cafeteria untergebracht ist. Interessant ist das neuartige geothermale System, welches durch 140 Bohrungen und 80 km Röhren in die Erde eingesenkt das Objekt wärmt oder kühlt. Ein Drittel der Fläche wurde im Westflügel für Wechselausstellungen vorgesehen. Die nächste wird schon im August eröffnet -  Werke aus der Erich Marx Sammlung aus dem Hamburger Bahnhof- dem Museum für Kunst der Gegenwart in Berlin.

- Die Kollektion des deutschen Sammlers mit solchen Namen wie Andy Warhol, Robert Rauschenberg oder Joseph Beuys wird ein interessanter Kontrast zu der polnischen Sammlung sein - bemerkt Barbara Banaś.

Die Eröffnung des Pavillons fällt zusammen mit der neuen visuellen Identifikation des Nationalmuseums. Marian Misiak gestaltete ein neues Logo aus den Buchstaben M (wie Museum) und umgedrehten W (wie Wrocław) sowie das Stichwort "Aller guten Dinge sind vier" in Anknüpfung an die vier Museumsabteilungen (Nationalmuseum, Panorama von Racławice, Ethnographisches Museum, Vier- Kuppel- Pavillon).

Vier- Kuppel- Pavillon, ul. Wystawowa 1, Wrocław

  www.pawilonczterechkopul.pl