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Fotos: SMG 

Leihgaben von Peter Pätzold

Genehmigung für ein Radio mit 3 Röhren, Görlitz 24.1.1946

Der Rundfunk war für die Menschen die wichtigste Informationsquelle, doch auch nach Kriegsende wurde das Radiohören in der Sowjetischen Besatzungszone eingeschränkt. Für den Besitz eines Radios benötigte man eine Genehmigung. Geräte mit mehr als drei Röhren wurden eingezogen, denn mit ihnen hätte man westliche Sender empfangen können. Hildegard Nitsche durfte den „Radio-Ausweis“ von ihrem geschiedenen Mann Oswald Pätzold übernehmen. 

Selbstgefertigte Puppe, Görlitz ca. 1946

Mutter und Großmutter von Peter Pätzold haben in der Nachkriegszeit Puppen angefertigt und verkauft. Der Kopf wurde aus Ton geformt und bemalt, der Puppenkörper und das Kleid handgenäht. Die Familie war aus Reutnitz am Ostufer der Neiße geflüchtet und fand in Görlitz-Weinhübel Unterkunft. Mit der Heimarbeit konnten sie ein wenig Geld verdienen. Auch der 1944 geborene Sohn Peter sollte eine Puppe zum Spielen haben. Später wurde „Paula“ wie ein Heiligtum gehütet.