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Flucht vor der Reformation. Täufer, Schwenckfelder und Pietisten zwischen dem deutschen Südwesten und dem östlichen Europa

Ende Oktober eröffnet das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart eine Ausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums. Bis sich die neue Glaubenslehre endgültig etablierte, tobten heftige Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern unterschiedlicher theologischer Richtungen. Anpassung, Märtyrertod oder Emigration – vor dieser Wahl standen Gläubige, deren Vorstellungen nicht mit der jeweils anerkannten Lehre konform gingen. Einzelne Gruppierungen entschlossen sich zum Auswandern, bestimmte Regionen entwickelten sich zu attraktiven Fluchtpunkten. Für beides spielte Südwestdeutschland eine herausragende Rolle.

Caspar Schwenckfeld, Michael Sattler und württembergische Pietisten- auf diese drei Beispiele konzentriert sich die Ausstellung für Wanderungsbewegungen zwischen Südwestdeutschland und dem östlichen Europa. Die Ausstellung mit einem reiches Veranstaltungsprogramm ist bis zum 8. Juli 2017 zu sehen.

 http://www.hdhbw.de/

 

Grenzgeschichten transnational – Zgorzelec und Görlitz 1945 – 1989

Die Wanderausstellung „Grenzgeschichten transnational: Görlitz und Zgorzelec 1945 – 1989“ im Dom Kultury in Zgorzelec zeigt, wie die deutsch-polnische Grenze den Alltag der Menschen in der geteilten Stadt beeinflusst hat und wie sich Einwohner in Görlitz und Zgorzelec heute an der "Friedensgrenze" entlang der Neiße erinnern. Die Jahrzehnte nach 1945 wurden in verschiedene Perioden eingeteilt und für jede Protagonisten gesucht, die ihre Geschichte erzählen. Das Projekt wurde von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS) und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt. Die Ausstellung ist bis zum 20. Dezember 2016 im Städtischen Kulturhaus Zgorzelec (Miejski Dom Kultury w Zgorzelcu), zu sehen.

 

Oberbürgermeister Otto Wagner: Demokrat. Visionär. Familienmensch
Die deutsch- polnische Ausstellung ist im Johannstädter Vereinshaus Aktives Leben in Dresden in der Zeit vom 20. Oktober 2016 bis zum 12. Januar 2017 zu sehen. Sie wurde bereits in Breslau und in Jena präsentiert und ist in der Kooperation mit dem Stadtmuseum Breslau - Muzeum Miejskie Wrocławia entstanden.

Seine Amtszeit (1919-1933) war von vielen Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern einer demokratischen, rechtsstaatlichen und republikanischen Entwicklung geprägt. Unter dessen Leitung wurden Infrastrukturvorhaben der Stadt realisiert, die noch heute Bestand haben. 1934 musste er Breslau verlassen und ging nach Jena. Dort wurde er im Mai 1945 durch die US-Army kommissarisch als Oberbürgermeister eingesetzt. Mit der Ausstellung werden damit innerhalb der Dresdner Aktivitäten anlässlich der Rolle Breslaus als Kulturhauptstadt Europas sowohl die völkerverbindende, ideologiefreie Geschichtsdarstellung durch die Partner in Breslau als auch die Leistungen von Personen gewürdigt, die infolge der historischen Entwicklung nach 1945 ins Abseits gestellt worden waren.

Mehr Informationen unter:  www.ntkswroclaw.vdg.pl www.dpg-sachsen.de

Quelle: Kunsthaus Dresden 

Die Deutschen sind nicht gekommen… Ausstellung im Kunsthaus Dresden

„Die Deutschen sind nicht gekommen– Niemcy nie przyszli – The Germans Did Not Come“ widmet sich der Nachkriegsgeschichte Breslaus in der zeitgenössischen Kunst. Aufgrund der komplexen und vielschichtigen Vergangenheit überlagern sich in der Stadt vielfältige Erzählungen und nicht erzählte Geschichten. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die unter den Bewohnern der Stadt noch lange nach dem Krieg verbreitete Furcht vor der Rückkehr der ehemaligen Bewohner der Stadt – den Deutschen. Die Künstler formulieren eine zeitgenössische Perspektive auf das Gedächtnis der Stadt. Die Exposition wird im Zeitraum vom 19. November 2016 bis zum 5. März 2017 im Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst präsentiert.

 http://kunsthausdresden.de/veranstaltungen/die-deutschen-kamen-nicht-niemcy-nie-przyszli-the-germans-did-not-come/