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Die evangelisch-augsburgische Kirche (ehemals Hofkirche) zu Breslau. 

Call for Papers

Konferenz zu Kanzelaltären in Schlesien

Das Institut für Kunstgeschichte der Universität Wrocław veranstaltet vom 12. bis 14. Oktober eine Tagung zu diesem Aspekt des protestantischen Kulturerbes in Schlesien. Sie ist zugleich ein Teil des Forschungsprojektes "Kanzelaltäre in Schlesien. Geschichte, Erhaltungszustand, konservatorische Bedürfnisse", welches unter Leitung von Prof. Piotr Oszczanowski in den Jahren 2014-2018 realisiert wird. Vor 1945 gab es in Schlesien circa 160 Kanzelaltäre, heute sind 30 Prozent davon erhalten geblieben. Das Ziel des Projektes ist es, aufgrund der Archivalien und in situ bewahrte Altäre dieser Art in einem Katalog aufzunehmen, sowie diese wieder in das öffentliche Bewusstsein zurück zu rufen.

Anmeldung bis 30.04.unter: oltarze.ambonowe@uni.wroc.pl

Deutsch- Polnisches Denkmalpflege Forum

Landesmuseum in Fraustadt und Kulturreferentin des BKM am Westpreußischen Landesmuseum laden nach Wschowa/ Fraustadt vom 28. bis 29. April zum Forum unter dem Thema: Die historischen Friedhöfe. Ihre Bedeutung- Denkmalpflege und Schutz ein. Im Programm werden repräsentative Denkmäler der sepulkralen Kunst aus Großpolen, Niederschlesien und der Oberlausitz. Teilnehmer des Forums werden ihr Wissen und Erfahrungen mit Sanierung und Restaurierung der historischen Nekropolen und Lapidarien, u.a. bei der Pfarrkirche zu Fraustadt (Wschowa), Gnadenkirche in Hirschberg (Jelenia Góra), Friedenskirche in Schweidnitz (Świdnica)und Nikolaikirche zu Görlitz, austauschen. Geplant wurden Besichtigungen der protestantischen Lapidarien in Fraustadt, Lissa (Leszno) und Freystadt (Kożuchów).

 http://luter2017.pl/polsko-niemieckie-forum-konserwatorskie-we-wschowie/

Die Abteilung der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek zu Breslau 

36. Tagung des Arbeitskreises Bild Druck Papier

Der Arbeitskreis, gegründet in Berlin im Jahre 1981 von Christa Pieskie, trifft sich in diesem Jahr in Breslau. Die internationale Tagung wird vom 5. bis zum 8. Mai in Kooperation mit dem dortigen Institut für Germanistik und dem Städtischen Museum Breslau gestaltet. Die Tagung beginnt mit Vorträgen rund um das Thema  Druck- und Verlagswesen der Odermetropole. Anschließend setzt der Arbeitskreis sein Treffen mit weiteren Aspekten der Druckgraphik europäischer Provenienz aus den Sammlungen des deutschsprachigen Raumes und der Frage der Digitalisierung von Museumsbeständen fort. Führungen und Besichtigungen in der Stadt sowie eine Exkursion zu dem ehemaligen Zisterzienserkloster in Leubus und zur Schweidnitzer Friedenskirche runden die Konferenz ab.

Anmeldung bei:  Dr. Irene Ziehe, Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz:

 i.ziehe(at)smb.spk-berlin.de

21. Schlesienseminar „Migration aus der Perspektive schlesischer, deutsch-polnischer und europäischer Erfahrungen”

Diesjähriges Schlesienseminar des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit gemeinsam mit den Partnern findet vom 26. bis 28. Oktober 2016 auf Schloss Groß Stein (Kamień Śląski) statt. Im Fokus des stehen drei Fragenbereiche: MigrationsgeschichteMigrationen aus und nach Schlesien (aus deutscher und polnischer Sicht) sowie – Gegenwärtige Migrationsprozesse in Europa. Dabei soll auch der Versuch unternommen werden schwierige Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit dem Phänomen der Migration zu klären.

Ihre Anmeldungen schicken Sie bitte bis 15. Mai 2016 an:    

 patrycja.wiencek@haus.pl

Deutsch-polnische Erfahrungen als Herausforderung für die politische Bildung. 25 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag

Unter diesem Titel wird in Krzyżowa/ Kreisau vom 6. bis zum 7. Mai 2016 eine deutsch-polnische Konferenz stattfinden. Die Veranstalter, Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und die
Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen, möchten eine Reflexion wagen, auf welche Weise die Geschichte der deutsch-polnischen Versöhnung, insbesondere in Kreisau, im Rahmen der politischen und historischen Bildung wirkungsvoller zur Sprache kommen kann. Dabei soll eine Plattform für den Erfahrungsaustausch schulischer und außerschulischer Bildungseinrichtungen, hauptsächlich aus der Woiwodschaft Niederschlesien und aus dem Land Sachsen gebildet worden.

Infos zur Konfrenz auf der Seite der Stiftung Kreisau(DE):
 http://www.krzyzowa.org.pl/index.php/de/component/content/article/1000-polsko-niemiecka-konferencja-dowiadczenie-polsko-niemieckie-jako-wyzwanie-dla-edukacji-obywatelskiej-25-lat-traktatu-o-dobrym-ssiedztwie-i-przyjaznej-wspopracy

Fragment des Gemäldes in der Friedenskirche zu Schweidnitz. Foto: M. Marx 

Der Luthereffekt im östlichen Europa. Geschichte, Kultur, Erinnerung

Unter diesem Titel veranstaltete das Deutsche Historische Museum in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg) in Berlin eine internationale Konferenz. Vom 8. bis 10. März trafen sich Wissenschaftler aus Deutschland, Polen, Ungarn und Estland, um das Phänomen der Reformationsbewegung in Ostmitteleuropa unter vielen interdisziplinären Aspekten, zu betrachten. Thematisch waren die Vorträge in fünf Sektionen eingeteilt. Der Schwerpunkt der Tagung lag in der Rezeption der Lehre Luthers in der früher Neuzeit, nämlich im Kontext des interkonfessionellen Diskurses, den nationalen Identitäten, des Schrifttums, der Kunst und der Architektur. Die letzte Sektion widmete sich der Auswirkung der reformatorischen Ideen speziell im 19. Jahrhundert, insbesondere der protestantischen Erinnerungskultur im osteuropäischen Raum bis heute. Prof. Joachim Bahlcke aus Stuttgart hielt einen Vortrag zum Thema: "Bücherschmuggel. Die Versorgung ostmitteleuropäischen Protestanten mit Bibeln, Gesangbüchern und lutherischen Erbauungsschriften seit der Zeit der Gegenreformation". Prof. Jan Harasimowicz aus der Universität Wrocław stellte in seinem Vortrag den aktuellsten Forschungsstand zum protestantischen  Kirchenbau in Ostmitteleuropa dar.

Die spannende Tagung war ein Auftakt zu der großen Sonderausstellung "Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt", die das Deutsche Historische Museum im April 2017 im Martin-Gropius- Bau zeigten wird.

 https://www.dhm.de/ausstellungen/vorschau/der-luthereffekt.html

14. Ost-West-Europäisches Gedenkstättentreffen Krzyżowa/ Kreisau

Vom 9.bis 12. März fand diesjähriges Seminar unter dem Thema "Versöhnung mit der Vergangenheit? Umgang mit Widerstand und Kollaboration in den nationalen Narrativen und Erinnerungen" statt. Die Tagung beschäftigte sich mit den schwierigen geschichtlichen Wahrheiten, die in den Opfer- und Täterbiographien zu finden sind. Durch die vielen Vertreter der Institutionen aus verschiedenen europäischen Ländern ließen sich Beispiele von Geschichtspolitik und der Frage nach der historischen Wahrheit, die oft zu Konflikten führt, deutlich aufzeigen. Die Stärke der Tagung lag in den vielen praktischen Beispielen von Gedenkstätten und derer pädagogische Arbeit, die unterschiedlichen Konzepten und Zwecken folgen.

Das internationale Seminar wurde in diesem Jahr in den Sprachen Polnisch, Russisch, Englisch und Deutsch durchgeführt.