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Plakat der Austellung im Breslauer Schloss 

Samstag,  16.01.2016

Weihnachtskrippen in Schlesien und in der Welt

Die Tagesfahrt führt nach Breslau und zur St. Hedwigs-Kirche in Wahlstatt/Legnickie Pole.
Das Städtischen Museum im Königsschloss in Breslau zeigt bis zum 31. Januar 2016 eine große Krippenausstellung, die Anlass für die Fahrt nach Breslau ist. Unter den über 100 gezeigten Krippen sind ein Drittel Beispiele aus Schlesien. Viele Leihgaben konnten gewonnen werden, so zum Beispiel eine berühmte Krippe von Bruno Tschötschel, die im Kloster in Trebnitz ihren ständigen Platz hat.
Am Nachmittag werden in ausgewählten Kirchen der Stadt die Weihnachtskrippen besichtigt. Die Krippen erhalten jedes Jahr Elemente, die sich auf Ereignisse des vergangenen Jahres beziehen. In der Matthias-Kirche als Sitz der Studentenseelsorge der Breslauer Hochschulen gestaltet jeweils eine Kunststudentin eine moderne Krippe. Auf dem Programm stehen außerdem die Elisabeth-Kirche, die Dorotheen-Kirche und die St.Vincenz-Kirche. Letztere gehört heute zur griechisch-katholischen Gemeinde, die keine Krippen kennt, dafür aber besondere Ikonen zu den Kirchenfeiertagen. Die größte Krippe der Stadt kann im Stadtteil Karlowice bei den Franziskanern bewundert werden, was den Abschluss des Tages bildet.

Ein Angebot der Kulturreferentin in Kooperation mit dem Krippenverein Schirgiswalde e.V. und Görlitz-Tourist

Abfahrt ab Görlitz: 8.15 Uhr , Rückkehr: 20 Uhr
Anmeldung/Information: +49 3581 764747,  m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Ausstellung „Mut und Versöhnung“ in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Kreisau, Foto: http://www.krzyzowa.org.pl 

Samstag, 18.03.2016 

Kreisau/Krzyzowa und Fürstenstein/Ksiaz

Die Tagesexkursion führt zur Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Kreisau/Krzyzowa und zum Schloss Fürstenstein bei Waldenburg/Walbrzych mit seinen aktuellen Ausstellungen.  Mit den beiden Adelssitzen in Schlesien, keine 30 km voneinander entfernt, verbinden sich ganz unterschiedliche Familiengeschichten und Schicksale  in der Zeit des Nationalsozialismus und  Zweiten Weltkrieges.

 Kreisau war bis 1945 Gutsherrschaft und im Besitz der Familie von Moltke.  Helmuth James von Moltke versammelte hier in den Jahren 1942 und 1943 seine Freunde im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu drei großen Treffen.  An diesem historischen Ort fand am 12. November 1989 die Versöhnungsmesse unter Teilnahme von Tadeusz Mazowiecki und Helmut Kohl statt.  Eine ausführliche Führung durch die Begegnungsstätte mit Ausstellung zum Widerstand, Berghaus und dem  Kapellenberg  stehen auf dem Programm, ebenso wie die Besichtigung der neuen Ausstellung „Mut und Versöhnung“, die zum 25. Jahrestag dieser Messe entstanden ist und die Geschichte der deutsch-polnischen Verständigung nach dem Zweiten Weltkrieg zeigt.
Ksiaz/Fürstenstein war Sitz des bedeutenden Adelsgeschlechts der Reichsgrafen von Hochberg, die ihren Hauptsitz im 20. Jahrhundert nach Pless in Oberschlesien verlegten.  Das Schloss wurde 1943 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und in die Baupläne zum unterirdischen Komplex „Riese“ einbezogen.
 Seit Sommer 2015 zeigt das Nationalmuseum Breslau in den rekonstruierten repräsentativen Sälen des Schlosses flämische, italienische, niederländische und französische Gemälde des XVII und XVIII Jahrhunderts, die historisch zur Sammlung der Grafen von Hochberg gehörten. 

Ein Angebot der Kulturreferentin in Kooperation mit  Görlitz-Tourist

Abfahrt ab Görlitz: 8.00 Uhr , Rückkehr: 19.30 Uhr 
Anmeldung/Information: +49 3581 764747,  m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Reservat in Górzyniec, Foto: Jan Wieczorek  

Zug- Wandertour zur Krokusblüte im Isergebirge  

Wie im vergangenen Jahr wird auch im Frühjahr 2016 eine Bahnreise verbunden mit einer geführten Wanderung zur Krokusblüte ins polnische Isergebirge angeboten. Der genaue Termin richtet sich nach den klimatischen Bedingungen.
Die Anreise erfolgt mit Zügen auf den landschaftlich attraktiven Strecken der Schlesischen Gebirgsbahn und der Zackenbahn. Das in den 60er Jahren eingerichtete Reservat in Górzyniec/Hartenberg beherbergt die einzige Population des Wilden Krokus in Schlesien. Es handelt sich um den Crocus vernus Wulf, der erstmalig im Jahr 1811 nachgewiesen wurde.  Im Jahr 1999 wurden an diesem Standort ca. 1350 blühende Krokusse gezählt. Die ca. 6 km lange Wanderung in das Krokus Reservat bei Górzyńiec (Hartenberg) dauert ca. 2 Stunden. Für die Wanderung ist gutes Schuhwerk erforderlich.

Ein Angebot der Kulturreferentin für Schlesien. Nähere Informationen zeitnah!