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Aus dem Tagebuch von Eberhard Giese, Foto: (c) RAG 

 

Leihgabe des Ratsarchivs Görlitz

Tagebuch von Eberhard Giese, Sterberaten in Görlitz 1945, Skizze des Architekten Fritz Niemann

Im Ratsarchiv Görlitz gehört das elfbändige Tagebuch von Eberhard Giese (1884-1968) zu den aussagestärksten Quellen der Kriegs- und Nachkriegsjahre in der Stadt. Giese war vom 10. Mai 1945 bis Anfang 1947 als Stadtrat für Wohlfahrtswesen in Görlitz tätig. Sein Tagebuch dieser Zeit widerspiegelt in Eintragungen und eingefügten Dokumenten die große Not der Bevölkerung. Die mit Flüchtlingen und Vertriebenen überfüllte Stadt litt unter Hunger und Seuchen. Die Lage spitzte sich bis zum Sommer 1945 dramatisch zu, die Sterberate erreichte einen Höhepunkt.  

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