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Fotos (2): René Pech 

Foto: Bistumsarchiv Görlitz 

Leihgabe des Bistums Görlitz

Bischofsstab von Kardinal Bertram und Weihbischof Piontek

Das Bistum Görlitz stellte den Bischofsstab von Adolf Kardinal Bertram (1859-1945) zur Verfügung. Er benutzte ihn vor allem bei seinen Pastoralreisen im Erzbistum Breslau. Die Gestaltung des Hirtenstabs ist romanischen Vorbildern entlehnt. Die am Knauf dargestellten Schlangen sollen das Böse abwehren, während der Stab in die Mitte führt, wo sich ein Kreuz und darin ein roter Rubin befinden. Nach dem Tode Kardinal Bertrams im Juli 1945 wurde Ferdinand Piontek Kapitelsvikar, also Interimsverwalter des Bistums. Gleichzeitig wurde von polnischer Seite ein Administrator eingesetzt, neben dem Piontek noch ein Jahr lang in Breslau ausharrte. Dann verließ er den Bischofssitz mit dem Flüchtlingszug. Von 1947 bis zu seinem Tode 1963 stand Piontek in Görlitz dem deutschen Restgebiet des Erzbistums Breslau vor. Seit 1953 mit den Rechten eines Bischofs ausgestattet, trug er nun diese Pontifikalien.