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Aufzeichnungen von den Gesprächen mit den Einwohnern von Nieder-Seifersdorf, 1995, Foto: SMG  

Leihgaben von Sieghilde Lehmann

Zeichnungen „Flucht“ und „Strohdachdecken“ (1995)

Aquarell „Heimkehr nach dem Krieg“ (2013)

Sieghilde Lehmann (1935 geboren) hat schon 1995 ihre Nachbarn in Nieder-Seifersdorf aufgesucht, um ihre Kriegserlebnisse festzuhalten. Auch die eigenen Erinnerungen hat sie aufgeschrieben und gezeichnet: die vielen Flüchtlinge, die bei ihnen Quartier suchten, und die eigene Flucht zusammen mit Mutter, Großmutter, Bruder und dem französischen Kriegsgefangenen, der auf ihrem Hof zur Arbeit eingesetzt war. Als sie nach Kriegsende heimkehrten, trafen sie auf Zerstörung. Minen versetzten sie in Todesangst, das Haus war zerschossen. Doch im Keller fanden sie noch Eingewecktes und auf dem Boden Getreide. 

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