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Schreiben wegen Vergoldung des sowjetischen Ehrenmals, 17.4.1946 

Mahnung zur Fertigstellung des sowjetischen Ehrenmals, 27.11.1945 

Entwürfe der Grabsteine für deutschen Soldatenfriedhof, 25.6.1947, Fotos: SMG 

Leihgaben vom Eigenbetrieb Städtischer Friedhof Görlitz

Sterberegister des Stalag VIII A, letzte Eintragungen von 1944/45

Heute ist die Erinnerung an das Görlitzer Kriegsgefangenenlager Stalag VIII A stärker denn je. Zehntausende Militärangehörige aus vielen Ländern waren hier während des Krieges interniert. Für die Görlitzer Bevölkerung gehörten sie zum Alltag, denn viele Gefangene arbeiteten in Betrieben, Werkstätten und in der Landwirtschaft. Mit der Evakuierung der Stadt im Februar 1945 begann auch die Räumung und Auflösung des Lagers. Sie dauerte bis zum 6. Mai an. Schwerkranke und Marschunfähige blieben ohne Versorgung zurück. Viele starben noch in den letzten Kriegstagen.

>> noch ohne Foto <<

 

Mahnung zur Fertigstellung des sowjetischen Ehrenfriedhofs, 27.11.1945

Auftrag zur Lieferung von Blattgold für das sowjetische Ehrenmal, 17.4.1946

Gestaltungsentwurf für den deutschen Soldatenfriedhof in Görlitz, 25.6.1947

Nach Kriegsende forderte die sowjetische Kommandantur in Görlitz die Errichtung eines Ehrenfriedhofes für Soldaten der Roten Armee in Görlitz-Rauschwalde. Der Leiter des städtischen Wohlfahrtsamtes, Eberhard Giese, musste das aufwendige Vorhaben zügig realisieren - trotz fehlender Maschinen, Werkzeuge und Materialien, mit meist ungelernten und schlecht ernährten Arbeitskräften. Die Einweihung des Ehrenmals konnte am 21. April 1946 erfolgen. Zehn Jahre später war die Gestaltung der Areale für die deutschen Militärangehörigen abgeschlossen.