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herausgegeben vom Förderverein Schlesisches Museum zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e.V.

 

Grußwort

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren, 

als ich im Jahre 1983 mit meiner Familie im Britischen Museum in London war, fiel unseren Kindern sofort auf, dass andere Kinder mit einem Heft in der einen und einem Stift in der anderen Hand, aufmerksam nach etwas Ausschau haltend, durch die Räume gingen und manchmal etwas in ihr Heft eintrugen. Natürlich wollten unsere Kinder auch so ein Heft haben. So machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit einem museumspädagogischen Angebot.
Inzwischen hat die Museumspädagogik einen ganz anderen Stellenwert. Auch im Schlesischen Museum gibt es seit Jahren ein museumspädagogisches Programm, jedoch wurde in diesem Jahr mit der Umwandlung einer Stelle für Museologie in eine Stelle für Museumspädagogik ein neuer Akzent für dieses wichtige Aufgabengebiet gesetzt.

Seit April dieses Jahres ist Frau Sylvia Wackernagel im Schlesischen Museum als Museumspädagogin tätig. „Die Hauptaufgabe der Museumspädagogik ist es“, so definiert der Deutsche Museumsbund, „mit besucherorientierten Methoden und differenziert nach Besuchergruppen, personale und mediale Vermittlungsangebote zu entwickeln.“ Diese sollen „ausstellungsbegleitend oder in die Ausstellung integriert“ sein. Diese Formulierungen weisen darauf hin, dass Museumspädagogik Besuchergruppen aller Altersstufen im Blick hat, und dass schon bei der Konzipierung von Ausstellungen museumspädagogische Aspekte „in die Ausstellung integriert“ werden können.

Der Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer hatte Frau Wackernagel zu seiner letzten Sitzung Ende Mai eingeladen und ihr gutes Gelingen für ihre Arbeit im Museum gewünscht. Es wurde auch darüber gesprochen, dass der Verein zweckgebundene Spenden hat, um Schülerinnen und Schüler für das Schlesische Museum und damit für die Kultur und Geschichte Schlesiens zu interessieren, und dass hierfür die neue Museumspädagogin sicher gute Ideen beisteuern kann.

Ihr K. Schneider

 Die PDF-Version der Mittelungen können Sie hier aufrufen.