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Neuerscheinungen aus dem BKGE zur Reformation im östlichen Europa

Jahrbuch 2014 "Reformation"

Deutlich vor dem Jubiläumsjahr 2017 erscheint dieses Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa mit dem Schwerpunktthema „Reformation“.

Der Band enthält Studien zur Ereignisgeschichte der Reformation, zu ihren kulturgeschichtlichen Auswirkungen und zu ihrer Rezeptions- und Erinnerungsgeschichte. Die Autoren untersuchen die Wirkungen der Ideen Luthers – auch in Konkurrenz zu anderen reformatorischen Bewegungen – in Ostmittel- und Südosteuropa und fragen nach den Folgen der unterschiedlichen Richtungen der Reformation für die Kultur der im östlichen Europa beheimateten Deutschen sowie ihr Zusammenleben mit anderen ethnischen oder anderskonfessionellen Gruppen.

Auch die nächste Ausgabe des Jahrbuchs (Band 23, 2015) wird nochmals in einem religionsgeschichtlichen Kontext stehen und sich unter dem Titel „Religion und Identität“ mit religiöser Identitätsbildung und Erinnerungskultur in Europa in der Frühen Neuzeit beschäftigen.

Durch die Präsentation neuer Forschungsergebnisse wollen beide Bände die Kenntnisse von der Bedeutung der Reformation für die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa erweitern und einen Beitrag dazu leisten, dass dieses spezielle Thema in der „Reformationsdekade“ stärker berücksichtigt wird.

Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa „Reformation“ 22/2014
De Gruyter Oldenbourg, München 2015.
ISBN 978-3-486-78144-1
ISSN 1865-5696
512 S.
€ 39,95

 www.bkge.de

 

Jan Hus - 600 Jahre Erste Reformation

2017 wird des 500. Jahrestages des Thesenanschlags durch Martin Luther gedacht, der traditionell als Beginn der Reformation betrachtet wird.

In dessen Schatten steht im deutschen Sprachraum der 600. Todestag von Jan Hus. Der tschechische Theologe und Kirchenreformer wurde am 6. Juli 1415 auf dem Konstanzer Konzil entgegen vorheriger Schutzgarantien als Ketzer verbrannt. In Tschechien gilt er als nationale Identifikationsfigur, der im Kontext des Jubiläums besondere Aufmerksamkeit zukommt.

Welchen spezifischen historischen und theologischen Beitrag hat Jan Hus zur Kirchen- und Geistesgeschichte Europas geleistet? Wie wurden sein Leben und sein Werk rezipiert und welche Wirkung entfalteten sie? Welche spezifischen Aspekte der Erinnerungskultur lassen sich im tschechischen und im deutschen Kontext ausmachen?

Eine Veröffentlichung im Rahmen des Projekts „Freiheitsraum Reformation“. ( www.freiheitsraumreformation.de)

Strübind A., Weger Th. (Hg.): Jan Hus - 600 Jahre erste Reformation
Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Band 60.
De Gruyter Oldenbourg
München 2015
ISBN 978-3-11-044361-5
265 S.
€ 39,95

 www.bkge.de

 

Die schlesischen Großindustriellen – das Erbe der Schaffgotsch

Mit dieser deutsch-polnischen Publikation präsentiert das Haus für Deutsch-polnische Zusammenarbeit den dritten Teil der Verlagsreihe „Die schlesischen Großindustriellen“. Die Publikation stellt das Wirken und die Geschichte der  Familie Schaffgotsch vor.  Die zwei  früheren Ausgaben der Reihe widmen sich der Geschichte  der Familien von Ballestrem und Henckel von Donnersmarck.

Die Grafen Schaffgotsch sind ein altes schlesisches Adelsgeschlecht. Vor allem war die Familie mit Bad Warmbrunn und dem Hirschberger Tal verbunden und seit dem 19. Jahrhundert auch mit Oberschlesien. Der Familie gehörte die Schaffgotsch'sche Grubenverwaltung, eines der größten Bergbauunternehmen in Oberschlesien.

Die reich bebilderte Publikation wurde in vier  Abschnitte geteilt: Familiengeschichte, wirtschaftliche Tätigkeit, kulturell-gesellschaftliche Tätigkeit und Schlösser.

Oczko J., Pomykalska B., Pomykalski P.: Die schlesischen Großindustriellen – das Erbe der Schaffgotsch'
ISBN 978-83-7729-247-1
200 S.
48 PLN

 www.haus.pl/de/