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Foto: @M. Winter 

Donnerstag, 18. Juni, 18.00 Uhr

„Mein Haus an der Oder“ – Lesung mit Beata Halicka im Schlesischen Museum

Die Historikerin Beata Halicka lehrt an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Im Schle-sischen Museum wird sie ihr 2014 erschienenes Buch „Mein Haus an der Oder. Erinnerungen polnischer Neusiedler in Westpolen nach 1945“ mit Zeitzeug-nissen über die direkte Nachkriegszeit vorstellen.

Parallel zu Flucht, Vertreibung und Zwangsaussied-lung der Deutschen vollzog sich die Neuansiedlung der polnischen Bevölkerung. Zehn Jahre nach Kriegs-ende entstanden Erinnerungsberichte für einen öf-fentlich ausgeschriebenen Wettbewerb „für die bes-ten Memoiren von Neusiedlern“: Ein Lehrer, ein Bür-germeister oder eine Bäuerin dokumentieren die Er-lebnisse unter sowjetischer Besatzung und die Anfän-ge der polnischen Verwaltung in den früheren deut-schen Ostgebieten. Aufgrund ihres kritischen Tons wurden viele dieser Berichte im sozialistischen Po-len nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Beata Halicka hat diese einzigartigen Zeitzeugnisse aus der Vergessenheit geholt und in ihrem Buch „Mein Haus an der Oder“ mit einer Einführung und Fotographien der Zeit heraus gegeben.

Eine Veranstaltung der Kulturreferentin für Schlesien und der Redaktion „Schlesien heute“.

Eintritt: 3 €