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Kunst zur Kriegszeit 1914-1918 – Katalog zur Ausstellung

Zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg stellt das Schlesische Museum Kunst aus den Jahren 1914 bis 1918 vor. Die Ausstellung wird von einem aufwändig bebilderten Katalog mit Beiträgen von Dr. Johanna Brade und Dr. Tobias Weger begleitet. Die präsentierten Kunstwerke berichten anschaulich von der anfänglichen Kriegsbegeisterung der Menschen, aber auch von ihren Ängsten und schrecklichen Erfahrungen, die spätestens ab 1916 zum Ruf nach Frieden führten. Im Katalog werden u.a. Werke von Heinrich Tischler, Max Wislicenus, Ludwig Meidner oder Ivo Hauptmann vorgestellt. Viele Werke werden hier erstmals publiziert.

Brade J., Weger T. Kunst zur Kriegszeit 1914-1918. Künstler aus Schlesien zwischen Hurrapatriotismus und Friedenssehnsucht
Verlag Gunter Oettel Görlitz/Zittau, 2015
ISBN 987-3-944560-16-8
292 S.
39,00 EUR

 

Małgorzata Szejnert: Der schwarze Garten

Die Journalistin Małgorzata Szejnert erzählt die Geschichte der oberschlesischen Bergarbeitersiedlungen Gieschewald/Giszowiec und Nikischschacht/Nikiszowiec. Sie wurden ab 1907 nach den Plänen des Architekten Georg und Emil Zillmann aus Berlin errichtet. Von den Konflikten zwischen Deutschen und Polen, die sich in Oberschlesien so radikal zuspitzten wie kaum anderswo, blieben sie nicht verschont. Der Autorin gelingt es, anhand von genau beschriebenen Details und zahlreichen Anekdoten große Zusammenhänge anschaulich und begreifbar zu machen. Dafür durchforstete sie historische Arbeiten, Archive, Zeitungen, Briefe, Erinnerungen und private Fotoalben. Sie sprach auch mit den Nachkommen der ersten Bewohner, die oft noch in den Siedlungen leben. So entstand ein eindrucksvolles, vielschichtiges Bild der Zeit von 1907 bis heute. Für die Ende 2007 erschienene polnische Originalausgabe erhielt die Journalistin den Cogito-Preis, die höchstdotierte polnische Literaturauszeichnung.

Szejnert M.: Der schwarze Garten
Aus dem Polnischen von Benjamin Voelkel
Deutsches Kulturforum östliches Europa
ISBN 978-3-936168-66-2
560 Seiten
€ 14,80

 

Das alltägliche Grenzland. Die Stimme der Publizisten

Der Sammelband „Das alltägliche Grenzland“ enthält Reportagen zu den deutsch-polnischen Beziehungen im Grenzgebiet diesseits und jenseits der Oder, die in den Jahren 2013-2015 im „Stettiner Kurier“ („Kurier Szczecinski“) in der monatlichen Zeitungsbeilage „Über die Grenzen“ veröffentlicht wurden. Zu lesen sind in der Anthologie Beiträge von Witold Bachorz (Pampow), Paweł Bartnik (Stettin), Elżbieta Bruska (Stettin), Erich Busse (Dresden), Roman Ciepliński (Stettin), Ewa Czerwiakowska (Berlin), Mathias Enger (Stettin), Marek Fiałek (Greifswald), Brygida Helbig (Berlin), Przemysław Jackowski (Neu Grambow), Andrzej Kotula (Stettin), Paweł Malicki (Stettin), Zbigniew Plesner (Stettin), Krzysztof Ruchniewicz (Breslau), Mariusz Siemiątkowski (Kamminke), Monika Stefanek (Berlin), Irena Stróżyńska (Stettin), Katarzyna Werth und Robert Werth (Löcknitz). Der Band wurde von dem „Stettiner Kurier“, dem Verband der Polnischen Gemeinden „Euroregion Pomerania“ und Willy-Brandt-Zentrum in Breslau/Wroclaw herausgegeben.

 http://24kurier.pl/Akcje-Kuriera/przez-granice/Glosy-publicystow

 

Kinga Hartmann (Hg.) : Große kleine Geschichte. Regionale Geschichtshefte

Das Periodikum „Große kleine Geschichte – Regionale Geschichtshefte“ soll Impulse zur Entwicklung einer geistigen Infrastruktur im grenznahen Raum geben, die junge Menschen zu Auseinandersetzung mit ihrer Region anregt. Die Vermittlung der regionalen, „kleinen“ Geschichte vor dem Hintergrund der nationalen, „großen“ Geschichte kann jungen Menschen ein Bewusstsein für ihren eigenen Anteil an der großen Geschichte vermitteln.
 
Die erste Ausgabe enthält Essays und Unterrichtsentwürfe von Tobias Weger (Universität Oldenburg), Igor Kąkolewski (Zentrum für Historische Forschung Berlin), Włodzimierz Suleja (Universität Wrocław), Kazimierz Wóycicki (Universität Warschau) und Kinga Hartmann-Wóycicka (Koordinatorin der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur) 

Als Anwendungsbeispiele sind im Heft Unterrichtsentwürfe für die Verwendung im Schulunterricht bzw. anderen Lehrveranstaltungen zur regionalen Geschichte enthalten.
 
Die „Große kleine Geschichte“ richtet sich, den regionalgeschichtlichen Ansatz im deutsch-polnischen Grenzraum zur Diskussion stellend, an Lehrende, Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen und Schulverwaltungen sowie Experten und Didaktiker der interkulturellen Bildung.
 
Hartmann K. (Hg): Große kleine Geschichte. Regionale Geschichtshefte
Görlitz – Wrocław 2014
224 S
ISBN: 978-83-62584-70-3
 www.cms.sn.schule.de