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Kunst zur Kriegszeit 1914-1918 – Katalog zur Ausstellung

Zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg stellt das Schlesische Museum Kunst aus den Jahren 1914 bis 1918 vor. Die Ausstellung wird von einem aufwändig bebilderten Katalog mit Beiträgen von Dr. Johanna Brade und Dr. Tobias Weger begleitet. Die präsentierten Kunstwerke berichten anschaulich von der anfänglichen Kriegsbegeisterung der Menschen, aber auch von ihren Ängsten und schrecklichen Erfahrungen, die spätestens ab 1916 zum Ruf nach Frieden führten. Im Katalog werden u.a. Werke von Heinrich Tischler, Max Wislicenus, Ludwig Meidner oder Ivo Hauptmann vorgestellt. Viele Werke werden hier erstmals publiziert.

Brade J., Weger T. Kunst zur Kriegszeit 1914-1918. Künstler aus Schlesien zwischen Hurrapatriotismus und Friedenssehnsucht
Verlag Gunter Oettel Görlitz/Zittau, 2015
ISBN 987-3-944560-16-8
292 S.
39,00 EUR

 

„Oberschlesien und der Große Krieg. Fotografien von Anton Kubik“

„Oberschlesien und der Großer Krieg“ ist eine Sammlung von einzigartigen Fotos von Anton Kubik, die vor über 100 Jahren am Vorabend, während und in den ersten Tagen nach dem Krieg entstanden sind. Glasklischees aus den Zeiten des Ersten Weltkrieges sind auf einem Dachboden eines Hauses bei Tarnowitz gefunden worden. Sie zeigen das Bild der Ostfront aus der Sicht eines oberschlesischen Soldaten. Sie erinnern aber auch daran, dass Krieg nicht nur an der Kriegsfront sondern auch an der „Heimatfront“ erlebt wurde: Frauen, die auf ihre Männer warten, Kinder, die sich nach dem Vater sehnen und Mütter, die ihre Söhne beweinen. Die Fotosammlung wurde mit Kommentaren versehen.

Das Buch ist im Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit zu bestellen.

Sebastian und Monika Rosenbaum (Hg): Oberschlesien und der Großer Krieg. Fotografien von Anton Kubik
Haus der  Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit
37,00 PLN

 www.haus.pl

 

Karl-Heinz Ziolko: Der Maler und Graphiker Georg Nerlich

Georg Nerlich studierte an der Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe. Anschließend war er als Maler und Graphiker in Breslau, Kattowitz und Oppeln tätig. 1920 wurde er Mitglied im „Künstlerverbund Schlesien“. Während des Nationalsozialismus galten seine Werke als „entartete Kunst“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1948 nach Dresden umgesiedelt, wo er zum Professor für Malerei und Graphik an der Technischen Universität wurde.

Nerlich war eine Persönlichkeit, die die Kunst- und Kulturszene Schlesiens zwischen 1919- 1945 nicht unmaßgeblich mitbestimmt hat. Er gilt als der vielleicht bedeutendste oberschlesische Künstler des 20. Jahrhunderts.

Ziolko K.H.: Der Maler und Graphiker Georg Nerlich
Bergstadtverlag W.G. Korn
Görlitz, 2014
ISBN 978-3-97057-335-5
72 S.
12,00 €