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Fot.: MMM 

Neue Ausstellung zum Gedenken an die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A vor 70 Jahren

Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A wurde am 8. Mai im Europäischen Zentrum für Bildung und Kultur MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN die Sonderausstellung „Porträts von Kriegsgefangenen“ eröffnet. Die Ausstellung, die vom Zentralen Kriegsgefangenenmuseum in Łambinowice-Opole im Jahr 2009 gestaltet wurde, kann bis zum 12. Dezember besichtigt werden. Sie zeigt anhand einzelner Biographien die Schicksale der polnischen Kriegsgefangenen in deutscher und sowjetischer Gefangenschaft in den Jahren 1939-1945.

 www.meetingpoint-music-messiaen.net

Christoph Hanke, Flüchtlingskinder aus Schlesien, Tusche, 1954, Fot.: Sammlung HAUS SCHLESIEN 

Sonderausstellung zur Nachkriegsgeschichte im Kloster Leubus

Am Sonntag, den 10. Mai wurde im Fürstensaal im Kloster Leubus/Lubiąż die Ausstellung „„Der Weg ins Ungewisse. Vertreibung aus und nach Niederschlesien 1945-1947“ eröffnet.

Die neue Ausstellung von Haus Schlesien und dem Archäologisch-Historischen Museum Glogau stellt die unmittelbare Nachkriegsgeschichte und die Vertreibungserlebnisse beider Völker gemeinsam dar. Ziel der Ausstellung ist es, das Schicksal der zwischen 1945 bis 1947 vertriebenen Deutschen und der in Schlesien angesiedelten Polen erfahrbar zu machen. Dabei sind die Beiträge über die Vertreibung der Polen im Muzeum Archeologiczne-Historyczne in Glogau entstanden und geben die öffentliche und wissenschaftliche Diskussion in Polen wieder.

Ein zweiter Teil des Ausstellungsprojekts, der die Vertreibungen in Nieder- und Oberschlesien zum Gegenstand hat, ist als Wanderausstellung angelegt und wird am 14. Juni um 15 Uhr zunächst im HAUS SCHLESIEN in Königswinter eröffnet.

 www.hausschlesien.de

Fot.: Krzysztof Białoskórski, sejm.gov.pl 

Die „Oberschlesische Tragödie“ in Warschau

„Ende und Anfang. 1945 in Oberschlesien“ ist eine neue Sonderausstellung des Instituts für Nationales Gedenken in Kattowitz. Die Schau besteht aus 20 Tafeln, die Ereignisse des Jahres 1945 in Oberschlesien thematisieren: Besatzung, Einmarsch der Roten Armee, Deportationen in die Sowjetunion, Aussiedlung, Vertreibung und Neubesiedlung, Nationalitätenpolitik sowie Wiederaufbau des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Die Ausstellung wird durch Bilder, Dokumente und Presseauschnitte bereichert.

Die Schau wurde während der Konferenz „Die Oberschlesische Tragödie“ vom 22. April bis 23. April im polnischen Parlament in Warschau präsentiert. Vorträge zum Thema hielten u.a. Dr. hab. Adam Dziurok (IPN Kattowitz), Dr Bernard Linek, Prof. Dr hab. Andrzej Sakson und Ewa Koj.

 www.sejm.gov.pl

 www.ipn.gov.pl

Fot.: Sammlung Donauschwäbischen Zentralmuseum 

Die Integration der Vertriebenen in Deutschland – Ausstellung in Ulm

Das Donauschwäbische Zentralmuseum lädt am 21. Mai zur Eröffnung der Ausstellung „Angekommen. Die Integration der Vertriebenen in Deutschland“ ein.

Millionen deutscher Flüchtlinge und Vertriebener aus dem östlichen Europa strömten seit Ende des Zweiten Weltkriegs ins zerstörte Deutschland. Die Einheimischen kämpften mit eigenen Problemen und begegneten ihnen häufig mit Misstrauen und Ablehnung. Die Ausstellung erinnert an den langen und schwierigen Weg zum „Integrationswunder“. Thematisiert werden der Alltag in Flüchtlingslagern, Konflikte zwischen „Alt- und Neubürgern“, die Spannung zwischen Rückkehrhoffnung und Neubeginn, das Bundesvertriebenengesetz und den Lastenausgleich.

Eine Ausstellung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen, präsentiert vom Bund der Vertriebenen. Die Präsentation der Ausstellung wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern.

Die Schau ist bis zum 20. September im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm zu besuchen.

 www.dzm-museum.de