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Fot.: @Neisse Filmfestival 

Kino im Schönhof

Montag, 18. Mai, 19.00 Uhr
Kino im Schönhof, Film und Gespräch

Kindheit
DEFA Spielfilm von Siegried Kühn aus dem Jahr 1986

Der 9-jährige Alfons erlebt das letzte Kriegsjahr
in einem schlesischen Dorf bei seiner phantasiereichen, liebevollen Großmutter und dem eher stillen Großvater. Dieser stirbt nach einem von Alfons verschuldeten Unfall. Als ein Wanderzirkus im Dorf auftaucht, scheint die Großmutter wie von einem Zauber verwandelt, während die Ortsgewaltigen den Zirkusdirektor Nardini mit Misstrauen betrachten. Das erste nächtliche Gespräch der Großmutter mit dem Zirkusmann wird zur unausgesprochenen Liebeserklärung. Der Junge beobachtet heimlich
die nächtlichen Abenteuer mit dem Zirkusmann,
doch seine Solidarität siegt über die Eifersucht, als er von einem geplanten Anschlag der Ortsnazis gegen das Liebesnest der beiden hört. Nardini muss fort, aber Großmutter und Enkel verlassen ihr Heimatdorf und folgen ihm in ein neues Leben.

Der Regisseur Siegfried Kühn, 1935 in Breslau geboren, schrieb das Drehbuch, in dem er sein eigenes Kindheitserleben von Krieg und Vertreibung  verarbeitet hat und setzt zugleich seiner Großmutter ein filmisches Denkmal.

Buch und Regie: Siegfried Kühn
Kamera: Peter Ziesche
Musik: Hans-Jürgen Wenzel
Darsteller: Carmen Maja Antoni, Fritz Marquardt, Helmut Müller-Lankow, Marc Poser, Andrzej Pieczynski, Günter Junghans, Heide Kipp, Hermann Beyer, Angelika Böttiger, Martina Eitner.

Eine Veranstaltung der Kulturreferentin für Schlesien in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen. 

Kino im Schönhof: Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro