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Fot.: haus.pl 

Call for Paper
20. Schlesien-Seminar 2015 - Modelle zur Geschichtsbewältigung im östlichen Mitteleuropa seit 1989

Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisiert gemeinsam mit Partnern im Zeitraum vom 23. bis 25. September 2015 das 20. Schlesienseminar zum Thema: „Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft – Modelle zur Geschichtsbewältigung im östlichen Mitteleuropa seit 1989“.

Das Schlesienseminar ist eine Art Forum für Wissenschaftler aus ganz Europa, in dem sich die Vertreter der deutschen Minderheit, der polnischen Mehrheit und eingeladene Gäste aus dem Ausland treffen und diskutieren.

Das Jahr 1989 war im östlichen Mitteleuropa der Beginn einer großen Wende, die einen einschneidenden Umbau der Gesellschaftsordnung sowie eine von Wirtschaftsreformen begleitete politische Transformation einleitete. Der Fall der kommunistischen Regime in Osteuropa erfolgte in Ländern mit sehr unterschiedlichen sozialen, kulturellen, geschichtlichen und wirtschaftlichen Erfahrungen und politischen Kulturen. Das diesjährige Seminar fragt nach der Identität der Osteuropäer und der Wahrnehmung der geschichtlichen Ereignisse des 20. Jahrhunderts.

Meldungen bis 30. April 2015 an  patrycja.wiencek(at)haus.pl
Nähere Informationen  www.haus.pl/de/

 

Vortragsreihe in Lüneburg: 1945: Flucht, Vertreibung, Erinnerung
24. März bis 5. Mai 2015

Das Ende des Zweiten Weltkrieges jährt sich 2015 zum 70. Mal. Für Millionen von Menschen im östlichen Europa brachte dieses Ereignis die Erfahrung von Flucht, Vertreibung oder Deportation mit sich. Das Nordost-Institut wird mit seiner diesjährigen Vortragsreihe in der Zeit von März bis Mai 2015 den Blick nicht nur auf die Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den östlichen Territorien des Deutschen Reiches richten, sondern diese in den Kontext weiterer ethnischer und politischer „Säuberungen“ im östlichen Europa stellen.

In sechs Vorträgen geht es nicht nur um deutsche Erfahrungen, sondern auch um Erlebnisse und Erinnerungen, die Polen, Juden, Esten oder Russen mit diesem Jahr verbinden. Auf diese Weise werden die Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit dieser Zäsur deutlich, die im Gedenken vieler Deutscher sowohl von der Befreiung vom Nationalsozialismus als auch von der als Niederlage empfundenen Kapitulation im Mai 1945 geprägt ist.

Das Nordost-Institut lädt ein zu seiner diesjährigen Vortragsreihe.

Dienstag, 24. März 2015, 18:30 Uhr
Katrin Steffen, Nordost-Institut (IKGN e. V.), Lüneburg
Deutsche, Juden, Polen und Sowjets: Das Jahr 1945 in Stettin und in Hinterpommern

Dienstag, 31. März 2015, 18:30
Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte,. Berlin
Eingliederung oder Assimilation? Zur Integrationspolitik der beiden deutschen Nachkriegsstaaten gegenüber den Vertriebenen

Donnerstag, 16. April 2015, 18:30 Uhr
Pavel Poljan, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
Stalinistische Deportationen in Ostmitteleuropa

Dienstag 21. April 2015, 18:30 Uhr
David Feest, Nordost-Institut (IKGN e. V.), Lüneburg
Ein Ende des Krieges? Deutsche Besatzung und stalinistischer Terror in Estland

Dienstag, 28. April 2015, 18:30 Uhr
Stephan Scholz, Carl v. Ossietzky-Universität, Oldenburg
Vertriebenendenkmäler in der deutschen Erinnerungslandschaft

Dienstag, 5. Mai 2015; 18:30 Uhr
Jürgen Zarusky, Institut für Zeitgeschichte, München
Der Zweite Weltkrieg in der russischen Erinnerungskultur

 www.ikgn.de

 

Europäische Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg 70 Jahre danach – das 4. Internationale Symposium in Wien

Das diesjährige Symposium des Europäischen Netzwerks widmet sich dem Zweiten Weltkrieg unte dem Thema „Gewinner, Verlierer, Täter, Opfer, Zeitzeugen“. 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen komplexe Fragen. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Wie soll man an die Täter erinnern, die selbst zu Opfern geworden sind? Wie über Opfer reden, die in einem anderen Kontext Täter waren? Das Europäische Netzwerk “Erinnerung und Solidarität” lädt ein, die Fragen zu diskutieren sowie die Ereignisse des 20. Jahrhunderts, ihre Wahrnehmung und die Folgen gemeinsam aufzuarbeiten. Das Symposium dient als Austausch- und Diskussionsforum, auf dem verschiedene nationale und lokale historische Narrative präsentiert und diskutiert werden sollen.

Das Symposium findet vom 11.-13. Mai in der Diplomatischen Akademie in Wien statt.

 europeanremembrance.enrs.eu
 www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

 

Umsiedlung - Vertreibung - Migration – Integration. 

Die Ackerman-Gemeinde veranstaltet vom 18.-19. April 2015 in Schmochtitz/Sachsen  ein Seminar "Umsiedlung - Vertreibung - Migration - Integration. Versuch einer Standortbestimmung". Die Tagung widmet sich der Problematik der Migration historisch und mit den Bezügen zur Gegenwart und stellt die Frage nach der Integration. Die Referenten Isabell Klingert, Dr. Thorsten Müller und Martin Panten stellen das Thema vor.

Anmeldung erforderlich bis 3. April 2015 an   smolkova(at)ackermann-gemeinde.de