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450 Jahre höhere Schulbildung in Görlitz – die neue Ausstellung des Augustum-Annen-Gymnasiums

Im Schuljahr 2014/ 2015 begeht das Haus Augustum sein 450jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass präsentiert das Anne-Augustum-Gymnasium eine Ausstellung „We bin ich? Schule im Wandel der Zeit“. Die Schüler des Gymnasiums bereiten sich im Zuge des fächerverbinden Unterrichts und von Projekttagen seit drei Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur auf dieses Jubiläum vor. Die Ergebnisse werden bis 28. Juni in der interaktiven Ausstellung in der Annenkapelle präsentiert.

Parallel dazu findet anlässlich des Jubiläums eine Ausstellung „Denkfabrik 1600. Das Gymnasium Augustum und das Görlitzer Geistesleben“ statt, die ab 9. Mai im Kaisertrutz zu sehen ist.

 http://www.anne-augustum.de/de

Breslauer "Kreuzkirche" von Max Wislicenus, die Leihgabe des SMG, Fot.: wroclaw.pl 

Das Stadtmuseum Breslau präsentiert in seiner neuen Ausstellung Werke von Max Wislicenus.

Max Wislicenus war ein in der Malerei, der Gobelinweberei und in der Bildwirkerei tätiger Künstler und Professor der Königlichen Kunst- und Gewerbe-Akademie in Breslau. Er studierte in Düsseldorf und München, wo er sich mit dem Jugendstil zu beschäftigen begann. 1896 kam er nach Breslau, wo er ein Vorläufer der Breslauer Sezession wurde.

Die Schau ist die erste Breslauer Ausstellung von Max Wislicenus nach fast 100 Jahren. Über 70 Werke des Künstlers werden präsentiert: Ölbilder, Gobelins und deren Entwürfe, Plakate. Die Leihgaben stammen aus Dresden, Bautzen, Berlin, Warschau, Hirschberg und nicht zuletzt aus dem Schlesischen Museum zu Görlitz.

Die Ausstellung kann man bis zum 31. Mai 205 im Breslauer Stadtschloss besuchen.

 www.muzeum.miejskie.wroclaw.pl

 

„Der Großvater aus der Wehrmacht“

Die Geschichte des Großvaters in der Wehrmacht ist  in vielen Familien in Polen bis heute ein Tabu. Während der Kriegszeit wurden rund 650.000 im heutigen Polen lebende Personen zur Wehrmacht einberufen, von Freiwilligkeit kann in diesem Personenkreis nicht die Rede sein. Rund eine halbe Million dieser 650.000 Zwangsrekrutierten galten gar als Polen. Das Thema bringt eine neue Ausstellung des Hauses der Deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz/Gliwice näher. „Der Großvater aus der Wehrmacht“ hat zum Ziel, die Geschichte dieser Menschen vor dem Vergessen zu bewahren. Die Erinnerungen von 48 Personen aus verschiedenen Regionen Polens wie Oberschlesien, Pommern, Ermland und den Masuren werden präsentiert.

Die Zeitzeugen und viele ihrer Familienangehörigen haben dafür ihre Andenken, Fotos und Dokumente zur Verfügung gestellt. Die erzählten Geschichten,  die im Audio- und Videoformat aufbereitet wurden, stellen vor einem breiten regionalen, historischen, kulturellen und sozialen Hintergrund viele zuvor noch nicht angesprochen Aspekte dar. Die Themen der Ausstellung umfassen neben der Kriegszeit, wie sie die Zeitzeugen erlebt haben, das Umfeld in dem sie aufgewachsen sind, ihre Kindheit und Jugend, die Rückkehr aus dem Krieg und das Leben in einer neuen Realität.

Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai im Museum des Oppelner Schlesiens in Opole/Oppeln zu sehen.

 www.das-polen-magazin.de
 www.muzeum.opole.pl