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Der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Hartmut Biele (re.), übergibt eines der Bilder an Museumsdirektor Dr. Markus Bauer. Foto: SMG 

Max Wislicenus: Friedhof von Inowłódz, um 1915, Ölmalerei 

Max Wislicenus: Zerstörte alte Kirche zu Brochów an der Bzura, um 1915, Ölmalerei, Fotos (2): © René Pech, SMG 

Bilder von Max Wislicenus mit Spenden des Fördervereins erworben

Ende 2014 wurde das Schlesische Museum zu Görlitz um einige Kunstwerke reicher. Dies ist dem „Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e. V.“ zu verdanken, der wie jedes Jahr eifrig um Spenden geworben hat. Mit Erfolg! Sechs Bilder des Breslauer Akademieprofessors Max Wislicenus (1861–1957) konnten aus einem größeren Konvolut für die Museumssammlung erworben werden. Der Eigentümer würdigte diese Initiative, indem er großzügig sechs weitere Bilder spendete. Damit ist ein wichtiges Bildkonvolut zu der für 2015 geplanten Ausstellung schlesischer Kunst zum Ersten Weltkrieg gesichert.

Der angesehene Maler hielt sich mit offizieller Genehmigung 1914 bis 1916 vielfach an der Ostfront auf und dokumentierte das Kriegsgeschehen im russisch besetzten Teil Polens. Seine Bilder sind heute wichtige Zeitzeugnisse für die Wahrnehmung Polens aus deutscher Sicht. Engagiert setzte sich der Künstler gegen das einseitig von negativen Stereotypen geprägte Polen-Bild in Deutschland ein und beschrieb in seinen Bildern eine faszinierende, wenn auch durch den Krieg stark zerstörte Kulturlandschaft, in der er selbst Unvergessliches erlebte.

Weitere Bilder finden Sie in dieser Galerie (untere Reihe) ...