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herausgegeben vom Förderverein Schlesisches Museum zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e.V.

 

Grußwort

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren, 

das Schlesische Museum zu Görlitz hat mit der Sonderausstellung „Adel in Schlesien“ in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitende Kulturarbeit praktiziert. Zum einen ist es wohl das erste Mal, dass in der Kulturregion Schlesien diesseits und jenseits der deutsch-polnischen Grenze drei Museen gleichzeitig und unter demselben Namen, „Adel in Schlesien“, Ausstellungen zeigen, deren Gesamtkonzept die beteiligten drei Museen gemeinsam erarbeitet haben. Am 23. Mai wurde die Ausstellung in Liegnitz (Legnica), am 24. Mai in Görlitz und am 27. Mai in Breslau (Wroclaw) eröffnet, jeweils mit dem Untertitel der Schwerpunkte, welche die Ausstellungen unter dem Gesamttitel „Adel in Schlesien“ zeigen. Das Schlesische Landesmuseum in Troppau (Opava) wird 2015 eine Zusammenfassung der Ausstellungen des Vorjahres präsentieren.
Außer den deutsch-polnischen grenzüberschreitenden Aktivtäten hat das Schlesische Museum zweitens eine Überschreitung der schlesisch-oberlausitzischen Grenze vollzogen durch die Erweiterung der Darstellung des „Adels in Schlesien“ um jene des „Adels in der Oberlausitz“ und durch die damit verbundene Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum Görlitz. Schließlich und drittens haben die Ausstellungsmacher des Schlesischen Museums sogar ihr Haus am Untermarkt verlassen und sind mit ihrer Sonderausstellung in Räume des Kulturhistorischen Museums Görlitz im Kaisertrutz eingezogen, wie übrigens auch umgekehrt, ein Teil der Ausstellung über den Adel in der Oberlausitz im Schlesischen Museum im Schönhof zu sehen ist.
Als Verein der Freunde und Förderer freuen wir uns darüber, dass wir zum Zustandekommen dieser schönen und sehenswerten Ausstellung auch etwas beisteuern konnten, indem wir eine Lücke bei der Finanzierung des Ausstellungskatalogs schließen konnten.

Ihr Klaus Schneider