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„Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ - Lesung mit Ulrike Draesner

Am Dienstag, 24. Februar 2015, um 19:00 Uhr lädt das Deutsche Kulturforum östliches Europa zur Autorenlesung mit Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, eine der profiliertesten deutschsprachigen Autorinnen, mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik (2014), dem Roswitha-Preis (2013), dem Solothurner Literaturpreis (2010) und dem Drostepreis (2006).

Ulrike Draesner wird von ihrem Roman Sieben Sprünge vom Rand der Welt erzählen. Die Autorin beschreibt im Buch die Lebensgeschichte des Kriegskindes und Affenforschers Eustachius Grolmann, geboren 1930 in Schlesien, der im Januar 1945 mit seinen Eltern und seinem behinderten Bruder Emil durch den Breslauer Winterwald gen Westen floh. Den Lebensweg der schlesischen Grolmanns kreuzt Draesner mit dem Schicksal der aus Ostpolen nach Wrocław vertriebenen polnischen Familie Nienaltowski.

Die Geschichten der Grolmanns und der Nienaltowskis werden zum Spiegel von hundert Jahren mitteleuropäischer Geschichte. Der Roman basiert auf umfangreichen Recherchearbeiten, vor allem im schlesischen Familienarchiv der Autorin, das Dokumente von vor 1945, Verlobungsanzeigen, Briefe aus friedlichen Zeiten und von der Front, den Wehrpass des Großvaters, Flüchtlingsausweise, Sterbeurkunden und vieles mehr umfasst.

Die Lesung wird von der Literaturkritikerin Sigrid Löffler moderiert.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums im Rahmen des Jahresthemas 2015  1945. Das östliche Europa nach der »Stunde Null«. In Zusammenarbeit mit der Vertretung des Freistaates Sachsen in Berlin

 www.kulturforum.info

Draesner U., Sieben Sprünge vom Rand der Welt
Luchterhand Literaturverlag, 2014
ISBN: 978-3-630-87372-5
560 Seiten
€ 21,99