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Schrankkrippe aus der Sammlung von Henryk Tomaszewski und Stephan Kaiser Fot.: Michael Winter 

Weihnachtskrippen aus der Sammlung Henryk Tomaszewski  in Breslau/ Wroclaw

Bis zum 1.2.2015 präsentiert das Stadtmuseum Breslau Weihnachtskrippen aus der Sammlung Henryk Tomaszewskis, Gründer des berühmten Pantomime-Theaters in Breslau/Wrocław. Erste Weihnachtskrippen stammen aus Italien, und als ihr Schöpfer gilt Franz von Assisi. Der größten Beliebtheit erfreuten sie sich aber in Bayern, Tirol und auch in Schlesien. Erste Krippen erschienen in Schlesien im XVI Jh. Die große Popularität erlangten vor allem Kasten- und Schrankkrippen mit Felsenmotiven im Hintergrund. Beispiele solcher und anderer Krippenkunst können in der reichen Sammlung der Weihnachtskrippen im Königsschloss in Breslau bewundert werden.

 www.muzeum.miejskie.wroclaw.pl

Stefan Arczyński, Fot. Sammlung Muzem Luzyckie 

„Fotografie von Stefan Arczyński“ – eine neue Ausstellung des Lausitzer Museums

Seit dem 4.12. ist die neue Ausstellung des Lausitzer Museums in Zgorzelec  „Fotografie von Stefan Arczyński“ zu sehen. Arczyński begann sein Abenteuer mit der Fotografie 1934. Vier Jahre später wurde er, als Staatsbürger des Dritten Reiches, zum Reichsarbeitsdienst und dann zur Luftwaffe einberufen. Nach Kriegsende geriet er in sowjetische Gefangenschaft. Nachdem Arczyński die polnische Staatsbürgerschaft erhalten hatte, eröffnete er seine erste Fotowerkstatt. 1950  kam er nach Breslau, wo er das Bild der zerstörten Stadt und der Region, alte und neue Architektur und das wiedergeborene Kulturleben Breslaus und Niederschlesiens dokumentierte. Dann begann er sich mit Fotoarbeiten in ganz Polen zu beschäftigen. Eine Auswahl seiner Fotos kann man im Lausitzer Museum sehen.

Mehr Informationen:  muzeumluzyckie.pl

Oder mit Schleppdampfer, Fot.: Sammlung SMG 

Geschichte der Regulierung der Oder im Museum des Oppelner Schlesiens

Noch bis zum 27.02.2015 zeigt das Museum des Oppelner Schlesiens die Sonderausstellung „Bändigen der  Oder“. Die Foto-Ausstellung präsentiert die Geschichte des Flussbaues im XIX Jh., als der preußische Staat die Modernisierung und Förderung der Industrialisierung einleitete und mit großem Aufwand die Oder schiffbar gemacht wurde. Im Oppelner Regierungsbezirk wurden die Arbeiten zwischen 1844-1858, gleichzeitig an 35 verschiedenen Orten auf einem Abschnitt von ca. 130 Kilometer, durchgeführt. Zunächst schritten die Arbeiten wegen der hohen Kosten langsam voran und erst in der zweiten Hälfte des XIX Jh. stieg das Tempo der Regulierung der Oder.

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Gliwice/Gleiwitz, Andrzej Skibniewski und FUJIFILM Manufacturing Europe B.V. ausgeführt. Partner des Projekts ist die Technische Universität Berlin/Architekturmuseum in der Universitätsbibliothek.

Mehr Informationen:  muzeum.opole.pl