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Kino im Schönhof

Begleitprogramm zur Ausstellung „Der Adel in Schlesien“

Montag, 7. Juli, 19.00 Uhr
Kino im Schönhof, Film und Gespräch

Augenzeugen über den 20. Juli 1944 und den Kreisauer Kreis
Dokumentarfilm „Wir haben nichts zu bereuen

Freya von Moltke und Rosemarie Reichwein reisten im Frühjahr 1984 mit dem DDR-Fernsehen nach Schlesien, um am Ort der Tagungen des „Kreisauer Kreises“ in Krzyzowa (Kreisau) über die Geschichte ihrer Männer zu erzählen. Helmuth James von Moltke und Adolf Reichwein waren für ihre Widerstandstätigkeit vom Volksgerichtshof 1944/45 zum Tode verurteilt und hingerichtet worden.
Neben den beiden Witwen, die aus West-Berlin bzw. den USA angereist waren, kommen in dem Dokudrama Schauspieler  in den Rollen von Harald Poelchau, Peter Yorck von Wartenburg und Helmuth James von Moltke zu Wort.  Der Film „Wir haben nichts zu bereuen. Augenzeugen über den 20. Juli 1944 und den Kreisauer Kreis“  wurde im DDR-Fernsehen im Juli  1984 aus Anlass des 40. Jahrtestages des Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 ausgestrahlt. 

Nach der Filmvorführung (52 Minuten) wird Eberhard Görner, Drehbuchautor  beim DDR-Fernsehen seit  1970 und heute freier Filmemacher und Autor,  über die Entstehungsgeschichte des Films berichten. 

Eberhard Görner ist Mitbegründer, Regisseur und Autor der Fernsehserie Polizeiruf 110.  Für die Verfilmung der Novelle von Stephan Hermlin „Der Leutnant York von Wartenburg“  von 1981 schrieb er das Drehbuch.  Später befasste er sich in seinen Dokumentarfilmen (1999) mit dem Widerstand des „Kreisauer Kreises“ und der Rolle Freya von Moltkes für den Aufbau der Begegnungsstätte in Krzyzowa-Kreisau.

Kino im Schönhof:  Eintritt 6 €, ermäßigt 3,50 €