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Colloquium Opole
Konferenz vom 02.-04.11.2014 in Oppeln/Opole

10 Jahre gemeinsam in der Europäischen Union.Schlesische Erfahrungen und Perspektiven

Bereits zum vierten Mal ist das SchlesischeMuseum Partner bei der Vorbereitung undDurchführung der traditionsreichen TagungColloquium Opole. Die ehemaligen Präsidenten desEuropäischen Parlaments, Prof. Jerzy Buzek und Dr.Hans-Gert Pöttering, halten die Eröffnungsvorträge.In vier thematischen Sektionen treten polnische,deutsche und tschechische Referenten auf.

Eine Kooperationsveranstaltung des StaatlichenSchlesischen Instituts in Oppeln/Opole, desSchlesischen Museums zu Görlitz, derKulturreferentin für Schlesien und der UniversitätOstrau/Ostrava.

Mehr Informationen:  www.schlesisches-museum.de

Tagung zum 25. Jahrestag des Falls des "Eisernen Vorhangs"

Die Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde veranstaltet vom 6.-8. November eine Tagung „25 Jahre Erinnerung an das geteilte Europa – Musealisierung, Medialisierung, Kommerzialisierung“. Die Konferenz thematisiert Medialisierung der biografischen Erfahrungen der Deutschen, die im östlichen Europa als Minderheiten verblieben waren und durch die Teilung Europas von der westlichen Seite „abgetrennt” wurden. Die Tagung wird in drei thematischen Sektionen geteilt: Medialisierung und Musealisierung, Mitteleuropäische Gedächtnisorte, Grenze(n) in der Erinnerung. Anmeldungen können noch bis 30. Oktober 2014 eingereicht werden.

Mehr Informationen:  www.jkibw.de

Bundeskanzler Helmut Kohl und Premierminister Tadeusz Mazowiecki, Kreisau, 1989, Fot. Archiv Stiftung "Kreisau" 

25 Jahre Versöhnungsmesse - Ökumenischer Gottesdienst und internationale Konferenz

Am 12. November 2014 wird in Kreiasu/Krzyzowa an die historische Versöhnungsmesse vor 25 Jahren erinnert. Am 12. November 1989 zelebrierte der Oppelner Bischof Alfons Nossol auf dem historischen Gutshof der Familie von Moltke die Heilige Messe in Gegenwart von mehreren Tausend Menschen, vor allem Vertreter/innen der deutschen Minderheit in Polen. Bundeskanzler Helmut Kohl und Premierminister Tadeusz Mazowiecki tauschten während der Messe den lithurgischen Friedensgruß aus und umarmten sich dabei. Ein Bild, das zum Symbol der deutsch-polnischen Versöhnung geworden ist.

Aus Anlass des Jubiläums ‚25 Jahre Versöhnungsmesse’ wird ein ökumenischer Gottesdienst unter Vorsitz von Erzbischof Alfons Nossol und Bischof Ryszard Bogusz gefeiert. Das Museum der Geschichte Polens (Warschau) eröffnet in Krzyzowa/Kreisau eine Open-air-Ausstellung „Mut und Versöhnung“. Vom 12.-13. November veranstaltet die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung in Kooperation mit der Warschauer Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ eine Konferenz zum Thema „25 Jahre polnisch-deutsche Versöhnung. Bedeutung für Europa und Beispiel für die Welt“.

Mehr Informationen:  www.mszapojednania.pl

 

 

50. Historikertag „Gewinner und Verlierer“

In der Zeit vom 23. bis 26. September 2014 fand der 50. Deutsche Historikertag statt. Diesjähriges Motto lautete „Gewinner und Verlierer“. Der Historikertag wird alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet und ist eine der größten geisteswissenschaftlichen Tagungen in Europa.

Etwa 3.000 HistorikerInnen aus aller Welt versammelten sich dieses Jahr in der Georg-August-Universität Göttingen, um über Siege und Niederlagen in der Zeit von der Antike bis zur Gegenwart zu diskutieren. Der „Themenraum Ostmitteleuropa“ war eine Sonderveranstaltung von acht Institutionen, die sich den Themen Ostmitteleuropa, Südosteuropa und Osteuropa widmen bzw. Sammlungen besitzen. Es waren dies: Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN), Berlin, Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS), Warschau, Bayerische Staatsbibliothek (BSB), München, Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft, Marburg, Nordost-Institut (IKGN), Lüneburg. An den drei Konferenztagen des Historikertages fand jeweils ein Forum mit Projektpräsentationen der Institutionen statt. Die überwiegende Zahl der Vorträge betraf Aspekte der Geschichte des 1. Weltkriegs in Mittel- Ost- und Südosteuropa. Dr. Heinke Kalinke vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg sprach zum Thema „Der subjektive Blick auf das 20. Jahrhundert. Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Zeitzeugenberichten“.

Programm:  http://www.historikertag.de/Goettingen2014/themenraum-ostmitteleuropa

Carl und Gerhart Hauptmanns Haus in Schreiberbauh, Fot. SMG 

Konferenz des Carl-und-Gerhart-Hauptmann Hauses "Carl Hauptmann und sein Freundeskreis"

Vom 25.-26. September veranstaltete das Carl-und-Gerhart-Hauptmann Haus in Szklarska Poręba/Schreiberhau eine Tagung zum Thema „Carl Hauptmann und sein Freundeskreis“. Thema der Vorträge waren die Künstlerkolonien in Schreiberhau im XX Jh. Hauptperson der Konferenz war Carl Hauptmann – Initiator und Mitglied der Künstlerkolonie in Schreiberhau - der trotz vieler Verdienste für das Kulturerbe der Region im Schatten seines Bruders, des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmanns – steht. Eine Podiumsdiskussion und eine Vorstellung von Büchern über Carl Hauptmann begleiteten den ersten Konferenztag. Am Abend wurde ein erst vor kurzem wiederentdeckter Film "Rübezahls Hochzeit" (1916) gezeigt, in dem Carl Hauptmann in einer Nebenrolle auftritt. Am zweiten Tag luden die Veranstalter zu einem Ausflug „Auf den Spuren der Künstlerkolonie“ ein.

Programm der Tagung:  http://muzeum.medikat.pl/program_de.pdf

Germanisierung im besetzten Ostoberschlesien während des Zweiten Weltkriegs – Fakten und Erinnerung

Vom 8.-10. Oktober veranstaltete das Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa in Freiburg eine Jahrestagung „Germanisierung im besetzten Ostoberschlesien während des Zweiten Weltkriegs – Fakten und Erinnerung“. Referentinnen und Referenten aus mehreren Ländern und Wissenschaftsdisziplinen widmeten sich den Auswirkungen der Germanisierung auf das tägliche Leben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. TeilnehmerInnen der Tagung konfrontierten historische Fakten mit Erinnerungen. 

Mehr Informationen:  http://www.jkibw.de/