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Beharren im Wandel. Der Adel Schlesiens und der Oberlausitz seit dem 18. Jahrhundert

Noch bis zum 9. November können die Sonderausstellungen zum Adel Schlesiens und der Oberlausitz im Schönhof und Kaisertrutz besichtigt werden.

Im  Begleitprogramm empfehlen wir für die verbleibenden Wochen:

Öffentliche Führung immer sonntags, 14 Uhr
Gast der „Verabredung mit dem Adel“ am 26. Oktober ist Elisabeth von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf.

Kino im Schönhof
Montag, 27.10., 19 Uhr „Preußische Liebesgeschichte“ von 1938 mit Willy Fritsch und Lida Baarova.

Kolleg zur Ausstellung, immer donnerstags 16 Uhr
23.10., 30.10. und 06.11.

Finissage der Ausstellung am Sonntag, den 8. November 2014 ab 14 Uhr (link) mit Musik, Führungen und Film.

 

Durchbruch zur Freiheit
25. Jahrestag der Maueröffnung

1. bis 30. November 2014

Die Berliner Mauer mit einer Gesamtlänge von 155 km rund um Westberlin bildete die Grenze zwischen Ost und West. Sie war das abschreckendste Symbol des Ost-West-Konfliktes und mehr als ein Vierteljahrhundert Symbol der Teilung Deutschlands. Am 9. November 1989 wurde sie geöffnet und ist seitdem fest mit der Deutschen Einheit verknüpft. 

Der Maler Heinrich J. Jarczyk aus Köln, stellt anlässlich des 25. Jahrestages der Maueröffnung seine 1990 entstandene visuelle Interpretation dieses Moments und der anschließenden Zerstörung des Teilungssymbols aus. Für den in Schlesien, in Neisse, geborenen Jarczyk hat der Fall der Berliner Mauer eine persönlich tiefe Bedeutung. In der emotionalen Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen, die zu der Teilung Deutschlands, dem Bau der Mauer und ihrer Öffnung geführt haben, entstand ein Gemälde, in dem nicht nur fast 50 Jahre deutscher Geschichte zusammenkommen, sondern in der der Künstler seinen Gefühlen auf dramatische und sehr lebendige Weise Ausdruck gegeben hat. 

Die Präsentation dieses und weiterer Werke aus dem Jahr 1990 wird vom 1. bis 30. November 2014 im HAUS SCHLESIEN zu sehen sein. Am Samstag, 8. November wird die Ausstellung um 15 Uhr im Beisein des Künstlers offiziell eröffnet.

Schloss in Kreisau, Fot. Fundacja "Krzyzowa" 

Eröffnung der neuen Ausstellung „Mut und Versöhnung” in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau/Krzyzowa am 12. November 2014

"Mut und Versöhnung" – das ist der Titel der neuen Open-air-Ausstellung des Museums der Geschichte Polens (Warschau) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, die in Kreisau aus Anlass des Jubiläums ‚25 Jahre Versöhnungsmesse’ eröffnet wird. Die Ausstellung zeigt den steinigen, vielfach gewundenen und mühseligen Weg zur Versöhnung zwischen Polen und Deutschen, die trotz der schmerzlichen Erfahrungen des zweiten Weltkrieges und der schwierigen Bedingungen im geteilten Europa den Mut aufbrachten, gegen den Strom von Ressentiments und gegenseitiger Feindschaft anzugehen. Die Besucher der Ausstellung können herausfinden, warum die Versöhnungsmesse ausgerechnet in dem damals völlig unbekannten Dorf Kreisau statt fand, warum die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen unabdingbar war, was die Protagonisten der Ausstellung dazu motivierte, die Versöhnung herbeizuführen und welchen Beitrag die polnisch-deutsche Aussöhnung zum europäischen Integrationsprozess leistete.

Mehr Informationen:  www.krzyzowa.org.pl