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Helga Hirsch: Ich habe keine Schuhe nicht
Geschichten von Menschen zwischen Oder und Weichsel

In ihrem neuen Buch geht Helga Hirsch, die langjährige Warschau-Korrespondentin der "Zeit",  acht Lebensschicksalen nach, die dramatisch in der Zeitspanne um und nach dem Zweiten Weltkrieg gestaltet wurden. Ein katholischer polnischer Priester, zur Zeit Professor an der Katholischen Universität in Lublin, der als Waisenkind jüdischer Herkunft in einer polnischen Familie großgezogen wurde, ein deutscher Heimatarmee-Aktivist, der später in das polnische Gefängnis kommt, eine Jüdin, her gerissen zwischen Polen und Israel, ein Deutscher aus Lodz, der zu einem Amerikaner polnischer Herkunft wurde, sie alle überspannt zwischen mehreren Ländern, Sprachen und Identitäten. Erschütternde Erzählungen ihres Lebens zeugen davon, wie flüchtig die Grenzen zwischen den Völkern sind und paradoxerweise, wie groß die Kraft der Stereotype ist.

Helga Hirsch
Ich habe keine Schuhe nicht
Geschichten von Menschen zwischen Oder und Weichsel
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002
ISBN 3455093604,
Gebunden, 207 Seiten, 17,90 EUR

Polen-Analysen

Wir empfehlen die aktuelle Ausgabe der Polen-Analysen, die sich mit dem Thema: Polens runder Tisch 1989 und der Maidan in der Ukraine beschäftigt.

Die online- Ausgabe finden Sie unter folgendem Link:
 http://www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen147.pdf

Die Polen-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Polen. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Polen-Analysen werden gemeinsam vom Deutschen Polen-Institut, der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde in Partnerschaft mit dem Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Universität Wroclaw und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit herausgegeben.

Deutsches Polen-Institut
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