Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

Interdisziplinäre Konferenz zum Thema grenzübergreifende Zusammenarbeit im Bildungsbereich in der deutsch- polnischen Grenzregion

In den Tagen vom 05. - 07. Juni 2014 fand im Kulturzentrum Bunzlau die II. Interdisziplinäre Konferenz "Annäherung durch Verflechtung - gemeinsame Bildungsstrategie in der deutsch-polnischen Grenzregion Sachsen - Niederschlesien", veranstaltet durch das Koordinierungsbüro der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur statt.

Die Sächsische Bildungsagentur führt seit 2003 laufend  deutsch- polnische Bildungsprojekte durch, mit dem Ziel, zwischen Schülern und Lehrern auf beiden Seiten der Lausitzer Neiße Kontakte herzustellen und zu vertiefen. Im Zentrum aller Bemühungen steht dabei die Idee, den Schülern das Potential der Grenzregion aufzuzeigen.

Ziel der Veranstaltung ist, die bisherige Zusammenarbeit im Bildungsbereich in der deutsch-polnischen Grenzregion zusammenzufassen sowie Beispiele guter Praxis wie auch neue Wege und Perspektiven für die Entwicklung der Grenzregion zu präsentieren. Die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse wurden am Beispiel der Ziel3- Projekte der SBA diskutiert:

- "Lehrerfachnetzwerk",
- "InterKulturManagement",
- "Bürger für die Freiheit" und
- "Grenzüberschreitende Bildungsforschung".

Vertreter der beteiligten Institutionen, Projektpartner und Teilnehmer aller Projekte kamen zusammen, um gemeinsam ein  Resümee der bislang erreichten Ziele zu ziehen und Vorstellungen für die weitere Etablierung einer sächsisch-polnischen grenzübergreifenden Bildungsstrategie zu entwickeln.

Neuste Publikationen, die vorgestellt wurden:
Ein Jahr in Polen. – Selbstverständlich! Ratgeber für coole Gymnasiasten
Die Publikation richtet sich an 10- bis 13-jährige Schülerinnen und Schüler und vermittelt altersgerecht interessantes Wissen über Polen.

Den Ausgangspunkt des Buches bilden E-Mails eines sächsischen Schülers, dessen Eltern aus beruflichen Gründen mit ihm für ein Jahr nach Polen ziehen. Zunächst ist Polen für den Jungen eine fremde, unbekannte Welt, mit der er sich von nun an tagtäglich auseinandersetzen muss. Er besucht eine polnische Schule, findet Freunde und lernt den polnischen Alltag kennen. Seine Erlebnisse, Eindrücke und Beobachtungen berichtet er seinem besten Freund per E-Mail.

Mehr Infos zur Publikation:
 http://cms.sn.schule.de/smkziel3/ziel3-sachsen-polen/publikationen-publikacje/ratgeber-fuer-gymnasiasten/

Informationen über das Koordinierungsbüro der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur und die genannten Projekte finden Sie unter  www.bildung.sachsen.de/ziel3.

„HAUSbesuche – Spotkania DOMowe. Deutsche und polnische Kultur im Dialog“

Adel in Schlesien in neuerer Zeit! Weltbürger mit regionaler Identität?

zu Gast Frau Melitta Sallai

Am 24. Juni 2014 im Museum der Breslauer Universität fand die Begegnung mit Melitta Sallai aus der Reihe„HAUSbesuche – Spotkania DOMowe“ statt. Präsentiert wurde ein zeitgenössischer Blick auf die Adelstradition in Schlesien und womit eine aktuelle Ergänzung zur internationalen Ausstellung „Adel in Schlesien“ geboten wurde.
Die Erzählung über das Leben von Melitta Sallai beginnt mir einer  sorgenlosen Kindheit im niederschlesischen Schloss Muhrau/ Morawa.  In  der Tradition adliger Haushalte aufgewachsen , überlebte sie den 2. Weltkrieg und die damit verbundenen Veränderungen. Nach der Flucht in den Westen fängt für sie ein neues abenteuerreiches Leben u.a. in  Frankreich und Portugal an. Nach 8 Jahren in Angola ist sie infolge der Revolution 1981 zur Flucht gezwungen und beginnt ihr neues Leben in Deutschland. Der Systemwandel in Osteuropa bietet neue Perspektiven. Melitta Sallai kommt, schon pensioniert, in das Haus ihrer Kindheit in Morawa zurück und engagiert sich mit großem Enthusiasmus für die deutsch-polnische Verständigung.

Die Begegnung zum Thema: Wie sieht das Adelsleben in Schlesien heute aus? moderierte Prof. Dr. habil. Krzysztof Ruchniewicz

Im Rahmen der Begegnung wurde auch die Ausstellung „Adel in Schlesien“ präsentiert, die  Ergebnis eines deutsch-polnischen Forschungsprojektes ist und „die erste so groß angelegte Präsentation der schlesischen Kultur darstellt“ (Pro. Dr. habil. Jan Harasimowicz)

Präsentation der Ausstellung „Adel in Schlesien“: Urszula Bończuk-Dawidziuk
Melitta Sallai wurde 1927 im niederschlesischen Muhrau als Tochter eines Gutsbesitzers geboren. Seit 1992 wohnt sie wieder im Haus ihrer Kindheit und engagiert sich mit großem Enthusiasmus für die deutsch-polnische Stiftung „Hl. Hedwig“. Im Jahr 1999 wurde ihr die polnische Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen.

Kontakt: Edyta Lisson, ifa-manager Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Tel. 32 461 20 70, Fax: 32 461 20 71, E-Mail:  edyta.lisson(at)haus.pl

44-100 Gliwice
Tel. (+48) 32 461 20 70
Fax: (+48) 32 461 20 71
 edyta.lisson(at)haus.pl
 www.ifa.de www.haus.pl

-----------------------------

14. Internationales und interdisziplinäres Graduiertenkolloquium zur Kultur und Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas

Akademie Mitteleuropa, Bad Kissingen, 29. bis 31. Oktober 2014

Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, die eine
geistes- oder sozialwissenschaftliche Abschlussarbeit zur Kultur- und Beziehungsgeschichte der Deutschen im östlichen Europa mit ihren Nachbarn vorbereiten, werden eingeladen, im Rahmen des 14. Interdisziplinären Graduiertenkolloquiums die Konzeption und Methodik ihres Vorhabens zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Fragestellungen zu ethnischen, religiösen und sprachlichen Wechselwirkungen sowie interdisziplinäre Herangehensweisen sollen eine zentrale Rolle spielen. Der räumliche Schwerpunkt betrifft jene Gebiete Ostmittel- und Südosteuropas, in denen im Laufe der Jahrhunderte auch deutschsprachige Gemeinschaften existieren oder existiert haben, die in vielfältigen Wechselwirkungen mit ihren Nachbarn standen.

Das Tagungsprogramm mit weiteren organisatorischen Hinweisen wird den Teilnehmenden in der zweiten Oktoberhälfte zugesandt.

Die Bewerbungsunterlagen und eventuelle Rückfragen werden per Post oder E-Mail erbeten an:
Gustav Binder,
Akademie Mitteleuropa e.V.,
Alte Euerdorfer Straße 1,
97688 Bad Kissingen, Deutschland,
Telefon 0049/971/714 714,
E-Mail:  studienleiter(at)heiligenhof.de.