Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

Vetter, Reinhold
Bronislaw Geremek. Der Stratege der polnischen Revolution

Erscheinungsjahr     2014
Preis     37,00 € inkl. ges. MwSt.
ISBN     978-3-8305-3251-4
Sprache     deutsch
Umfang     415
   
Mit diesem Buch erscheint europaweit die erste, wissenschaftlich fundierte Biografie des im Juli 2008 verstorbenen polnischen Historikers, Bürgerrechtlers und Außenpolitikers Bronislaw Geremek.
Der Blick auf das Lebenswerk dieses leidenschaftlichen Europäers offenbart eine Fülle von Erkenntnissen über die Geschichte des Kommunismus in Polen, den Systemwechsel 1989, die Integration des Landes in die europäischen bzw. transatlantischen Bündnisse und die deutsch-polnischen Beziehungen. Geremek war Träger des Internationalen Karlspreises zu Aachen und des Ordens Pour le Mérite, sprach im Deutschen Bundestag und zählte führende Politiker sowie Wissenschaftler in ganz Europa und den USA zu seinen Gesprächspartnern. In seinem Lebenslauf spiegeln sich die großen Dramen des 20. Jahrhunderts. Als Junge erlebte er die Schrecken des jüdischen Ghettos in Warschau. Später engagierte er sich in den Reihen der Kommunisten für den Wiederaufbau seines Landes, trat aber aus der Partei aus, nachdem die Armeen des Warschauer Pakts 1968 dem Prager Frühling ein Ende bereitet hatten. In den späten 1980er- Jahren war Geremek in der demokratischen Opposition der wichtigste Stratege für einen friedlichen Wechsel vom Kommunismus zu Demokratie und Marktwirtschaft.

Der Autor Reinhold Vetter war im August 1980 während des berühmten Streiks auf der Danziger Lenin-Werft und hat dort Bronislaw Geremek, Tadeusz Mazowiecki und andere intellektuelle Berater des Streikkomitees um Lech Walesa kennengelernt. Mehr als dreißig Jahre lang verfolgte er Geremeks Werdegang. Das Buch basiert auf zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen und intensiven Archivrecherchen in Polen und Deutschland.

BLICKWECHSEL 2014

Die aktuelle Ausgabe des Journals für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa

Die im März erschienene zweite Ausgabe unserer Zeitschrift BLICKWECHSEL – Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa ist ab sofort auch online und im Einzelbezug verfügbar.

An der aktuellen Nummer haben neben Autoren aus den Partnerinstitutionen des Kulturforums auch Journalisten, Schriftsteller und Studierende mitgearbeitet. Die Annäherungen an das Titelthema Zeitenwende 1914. Das östliche Europa zwischen Fin de Siècle und Weltenbrand reichen von kulturgeschichtlichen und literarischen Reflexionen über die Fotografie bis hin zur Darstellung des Kriegsgeschehens und seiner Folgen. So schildert der Banater Autor Richard Wagner in einem autobiografischen Essay, wie er den Ersten Weltkrieg gewann; die Kunsthistorikerin und Publizistin Roswitha Schieb entwirft ein Bild der Vorkriegsstimmung in den böhmischen Bädern.

Der BLICKWECHSEL erscheint seit 2013 einmal im Jahr und möchte ein breites Publikum neugierig auf die Vielfalt deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa machen. In den Rubriken Orte und Menschen werden regionale und biografische Schwerpunkte gesetzt, die Rubrik Werke stellt bemerkenswerte Exponate oder ganze Sammlungen vor, in der Rubrik Szene berichten die Institutionen über aktuelle Projekte und Entwicklungen. Weitere Informationen finden Sie hier:

 http://www.kulturforum.info/de/topic/1019428.kooperationen.html

Bestellungen per Mail unter  svk(at)svk.de oder per Telefon unter 0711–6672 1483, jeweils unter Angabe der Bestellnummer DF107).
Abonnement-Bestellungen nehmen wir unter  deutsches(at)kulturforum.info entgegen Oder Sie blättern direkt in der Online-Ausgabe. 
Online - Ausgabe:
 http://issuu.com/kulturforum/docs/blickwechsel_ii_2014

Kontakt:
Dr. Vera Schneider
T. +49 331 20098-23
F. +49 331 20098-50
E-Mail:  schneider(at)kulturforum.info


________________________________________________________________________________
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135 | Haus K1
14467 Potsdam
Tel. +49 (0)331 20098-0
Fax  +49 (0)331 20098-50
 presse(at)kulturforum.info
 www.kulturforum.info