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Ausstellungsprojekt Adel in Schlesien in Berlin

Am 20. Mai 2014 fand in der Vertretung des Freistaates Sachsen in Berlin ein Themenabend zur Vorstellung des Ausstellungsprojektes Adel in Schlesien statt.  Eingeladen hatte das Kulturforum Östliches Europa in Potsdam.
Das Thema »Adel« ist für die schlesische Geschichte, Gegenwart und Zukunft hoch aktuell und von europäischer Relevanz. Ein Themenabend
2014 präsentieren sich Schlesien und die Oberlausitz als Landschaften des Adels. Erstmals vereinen Museen in Polen, Deutschland und Tschechien ihre Bestände zu einer Gesamtschau über ein zentrales Thema der gemeinsamen schlesischen Geschichte. Durch die enge Kooperation der Museen aus Breslau, Liegnitz, Görlitz und Troppau entsteht ein lebendiges Bild vom adligen Landleben und seinen wirtschaftlichen Grundlagen. Thematisiert wird auch die Herausforderung der adligen Lebensform durch die bürgerliche Gesellschaft seit dem Ende des 18. Jahrhunderts und in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts.
Die grenzübergreifenden Netzwerke des Adels waren Entwicklungsstufen auf dem Weg zum modernen Europa. Die Schlösser, Herrenhäuser, Gärten und Grablegen adliger Familien prägen vielfach noch immer die Landschaften an Spree, Neiße und Oder. Wie erleben die Nachfahren heute, 70 Jahre nach Enteignung und Vertreibung, die Begegnung mit den ehemaligen Wohnsitzen ihrer Familien und den dort lebenden Menschen? Auch hierauf versucht das gemeinsame, internationale Ausstellungsprojekt eine Antwort.


Weitere Einzelheiten unter:
 http://www.kulturforum.info/de/topic/1000014.veranstaltungen.html?id=1020790
Deutsches Kulturforum östliches Europa e.V.
Berliner Straße 135 | Haus K1
D-14467 Potsdam
T. +49 331 200980
F. +49 331 2009850
 http://www.kulturforum.info
 deutsches(at)kulturforum.info

Das Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien lädt ein zum Jubiläumssymposium

"Brückner revisited. Diskurse um Polonität in Geschichte und
Gegenwart: Mikro- und Makroperspektiven",

Jena 23. bis 24. Mai 2014

Vor 75 Jahren, am 24. Mai 1939, starb Aleksander Brückner im Alter von  83 Jahren. Er hinterließ ein wissenschaftliches Werk, das im österreichischen Galizien wurzelte und sich unter wechselnden sprachlichen und politischen Bedingungen in verschiedenen europäischen  Bildungszentren entfaltet hatte, insbesondere in Lemberg, Wien,  Leipzig und Berlin. Zum Anlass dieses Jubiläums veranstaltet das  Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien ein Symposium, das  Brückners vielfältige Arbeit in den Feldern Literatur-  und  Sprachwissenschaft, Kulturgeschichte und Ethnologie reflektiert und  auf Anknüpfungsmöglichkeiten für eine interdisziplinäre Erforschung  Polens im frühen 21. Jahrhundert befragt. Es werden überwiegend  VertreterInnen der zentral am Brückner-Zentrum beteiligten Disziplinen Slawistik und Geschichte eingeladen, welche, ergänzt durch Beiträge aus weiteren Disziplinen, verschiedene für die heutige interdisziplinäre  Polenforschung relevante Fragen zur Diskussion stellen. Zentrales Thema sind die mannigfachen Facetten  von Diskursen um Polonität - was, wann, wie und wo Polen/polnisch  war/ist - in Geschichte und Gegenwart, die aus unterschiedlichen  Perspektiven beleuchtet werden.

Tagungsort:

Friedrich-Schiller-Universität Jena Rosensäle, Kleiner Sitzungssaal (Raum 101) Fürstengraben 27 07743 Jena

Kontakt:

Prof. Dr. Achim Rabus
Aleksander-Brückner-Professur für
Slawistische Sprachwissenschaft
Friedrich-Schiller-Universität
Leutragraben 1
07743 Jena
 achim.rabus(at)uni-jena.de

Weitere Informationen:
 http://www.aleksander-brueckner-zentrum.org/veranstaltungen

CALL FOR PAPERS:
I. Internationale Colloquium für Doktoranden in Opole/Oppeln
zum Thema „GRENZEN DER EUROPÄISCHEN UNION”

Oppeln, 3.–4. November 2014
veranstaltetet begleitend zur Tagung 
„Colloquium Opole 2014. 10 Jahre Polen, Deutschland und Tschechische 
Republik gemeinsam in der Europäischen Union. Chancen und Risiken.”

Veranstalter Staatliches Wissenschaftliches Institut – Schlesisches Institut in Oppeln  in Zusammenarbeit mit dem Schlesischen Museum zu Görlitz und der Universität in Ostrava (Anmeldung bis 30. Juni  2014 )

Im Mai 2014 jährt sich die EU-Osterweiterung zum 10. Mal , der Fall des Eisernen Vorhangs liegt 25 Jahre zurück. Diese Jahrestage sind eine gute Gelegenheit, um zurück zu blicken und die Entwicklungen zu reflektieren, die mit den ersten demokratischen, noch halb-freien, Wahlen in Polen vom 4. Juni 1989, der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei und dem Fall der Berliner Mauer initiiert wurden.  Welche Bedeutung haben diese Veränderungen für Schlesien als historische Grenzregion und Kulturlandschaft Europas für die EU-Bürger/innen in den Wojewodschaften Oppeln, Oberschlesien und Niederschlesien in Polen, in der Mährisch-Schlesischen Region in der Tschechischen Republik und der niederschlesischen Oberlausitz im Bundesland Sachsen?  

Das Staatliche Wissenschaftliche Institut „Schlesisches Institut“, das Schlesische Museum zu Görlitz und die Universität in Ostrava, knüpfen an die Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Ost-Erweiterung der Europäischen Union an und laden Doktoranden der Sozial- und Geistesswissenschaften zur interdisziplinären Debatte über den Platz Polens, der  Tschechischen Republik und Deutschlands in der EU und die Rolle und Bedeutung der Europäischen Union in der Welt ein. 
Alle Interessierten laden wir herzlich zur Teilnahme an der Konferenz ein und bitten um Vorschläge für eigene Beiträge. 

Zusätzliche Fragen richten Sie bitte an:  m.mazurkiewicz(at)instytutslaski.com

Organisatorisch:

• Sprachen der Konferenz sind Polnisch, Deutsch und Tschechisch.
• Anmeldungen (auf dem Anmeldeformular) sind bis 30. Juni 2014 möglich.

Die Bestätigung über eine Teilnahme an der Konferenz wird bis zum  15. Juli mitgeteilt.Das Programm der Konferenz wird bis zum 1. September 2014 festgelegt.Die Anmeldungen bitte senden an:  m.mazurkiewicz(at)instytutslaski.com

oder
Marek Mazurkiewicz Piastowska
1745-081 Opole
POLEN
„I Internationales Colloquium der Doktoranden”

Fachforum zum 10. Jahrestag der EU-Osterweiterung

Auf dem 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 3.-5. Juni 2014 in Berlin lädt das Deutsch-Polnische Jugendwerk zu einem Fachforum ein. Das Thema der Diskussion am Donnerstag, den 5. Juni 2014 um 10.15 lautet „Den Nachbarn kennengelernt und dann? Wirkungen von deutsch-polnischen Begegnungen auf Jugendliche.“ Vorgestellt und diskutiert wird die neue Studie unter dem gleichnamigen Titel vom Warschauer Institut für öffentliche Angelegenheiten und dem Freiburger Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung.

Ort: Messegelände Berlin, Halle 7.3a, Raum Berlin 2, Messedamm 22, 14055 Berlin.

10 Jahre EU-Osterweiterung fordern dazu heraus, über die Veränderungen im deutsch-polnischen Verhältnis seit 2004 nach zu denken.

Thementag/Spotkanie tematyczne: Geteilte Städte/Podzielone miasta
Deutsch-polnische Beziehungen an Oder und Neiße nach 10 Jahren EU-Osterweiterung

Am 7. Mai 2014 in Słubice (PL) in Collegium Polonicum fand ein Thementag veranstaltet von dem Deutschen Kulturforum östliches Europa zum Thema Geteilte Städte/Podzielone miasta statt.

»Ich würde diese Schaschliks sofort stehen und liegen lassen und hinter der Neiße arbeiten gehen« – so eine Händlerin auf dem polnischen Basar in Gubin laut Gazeta Lubuska im April 2004. Wie bei vielen Polen verknüpfte sie die EU-Osterweiterung am 1. Mai 2004 mit der Hoffnung, die Öffnung des deutschen Marktes würde das Leben der polnischen Bevölkerung jenseits von Oder und Neiße erleichtern. Doch noch im Oktober 2008 meldet die Märkische Oderzeitung, dass die zu diesem Zeitpunkt weiterhin bestehenden Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit die mittelständischen Unternehmen bei ihren grenzüberschreitenden Aktivitäten behinderten.
Wir stellen Beispiele für Projekte vor, die sich vor allem kulturgeschichtlichen Aspekten dieser Grenzregion zwischen Polen und Deutschland verschrieben haben, und sprechen über Zielgruppen, Wirkungsgrad und Nachhaltigkeit solcher Initiativen.
Pressekontakt

Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V.
Ariane Afsari
Berliner Straße 135 | Haus K1
D-14467 Potsdam
T. +49 331 20098-38
F. +49 331 20098-50
E-Mail:  afsari(at)kulturforum.info
 www.kulturforum.info


Programm und weitere Einzelheiten unter:

 http://www.kulturforum.info/de/topic/1000014.veranstaltungen.html?id=1020778

 

 http://kulturportal-west-ost.eu/events/thementag-geteilte-staedte-podzielone-miasta-deutsch-polnische-beziehungen-an-oder-und-neisse-nach-1