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Veranstaltungen im Schlesischen Museum zu Görlitz

25.5. bis 9.11.2014 Ausstellungen zur Geschichte des Adels

Das Schlesische Museum zu Görlitz und das Kulturhistorische Museum Görlitz zeigen zwei Ausstellungen zur Geschichte des Adels in Schlesien und in der Oberlausitz. Beide Ausstellungen sind Teil eines großen deutsch-polnischen Ausstellungsprojektes gemeinsam mit dem Kupfermuseum in Liegnitz (Legnica) und dem Universitätsmuseum Breslau (Wrocław)

Unter dem Titel „Beharren im Wandel“ breitet sich im Görlitzer Kaisertrutz ein Panorama der Adelsgeschichte Schlesiens und der Oberlausitz in den letzten 250 Jahren aus. Im Schönhof wird eine begleitende Ausstellung „Ritter, Junker, Edelleute“ über die Geschichte des Adels der Oberlausitz im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gezeigt. Über 50 Leihgeber aus Deutschland und Polen tragen mit ihren Objekten zu diesem Vorhaben bei. 

Beide Museen bieten mit Beginn der Ausstellungen ein abwechslungsreiches Begleitprogramm an. Neben einmaligen Veranstaltungsangeboten laden sie regelmäßig zu Führungen und zu den Vorträgen des Kollegs zur Adelsgeschichte ein:


Jeden Sonntag, 14 Uhr, Führung durch die Ausstellung im Kaisertrutz (erstmals am 25. Mai)
Jeden Mittwoch „Kurzführung 12 nach 12“ durch die Ausstellung im Schlesischen Museum (erstmals am 4. Juni)
Jeden Donnerstag, 16 Uhr, Vortrag zum Kolleg „Der Adel Schlesiens und der Oberlausitz“, Schlesisches Museum (Beginn am 5. Juni)

EXKURSIONEN

Die Kulturreferentin für Schlesien bietet ganztätige Exkursionen zu den Sonderausstellungen „Adel in Schlesien“ in Liegnitz und Breslau an. Termine immer samstags 14.6., 28.6., 06.9., 27.9.
Weitere Informationen

Wer per Fahrrad die Landschaften des Adels in der Oberlausitz diesseits und jenseits der Neiße entdecken will, ist herzlich eingeladen an einer der Touren „Mit dem Radel zum Adel“ mit zu fahren. Termine: 27.5., 03.6., 18.7., 27.7., 20.9. Weitere  Informationen

Arne Franke bietet mehrtägige Studienreisen zu den Themen der Ausstellung an.
Termine:  30.06. – 04.07.2014 und 01.09. – 06.09.2014
Weitere Informationen unter „Exkursionen“.

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Freitag, 30.5., 14 Uhr, Treff: Schlesisches Museum
Ausstellungsduett

Erste Führung durch die Ausstellungen zur Geschichte des Adels im Kaisertrutz und im Schönhof.
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Kino im Schönhof – Lesung und Film am Montag, 2.06.2014, 19 Uhr
Einlass: Schlesisches Museum, Brüderstr. 8

Lesung: Aufzeichnungen eines Kammerdieners im Hause der Grafen Schaffgotsch

Der Kammerdiener Jacob Graf (1768-1845) ist der Vorfahre einer Görlitzer Familie, in der sich seine Aufzeichnungen über die Jahre 1791-1816 erhalten haben. Sie geben Zeugnis über alltägliche und weltpolitische Begebenheiten im Leben seiner „Herrschaften“: Graf Johann Nepomuk (1732-1808) und Leopold Gotthard Schaffgotsch (1764-1834) in Warmbrunn (Cieplice). Jacob Graf berichtet vom Alltag seiner Standesgenossen und ihren wirtschaftlichen Nöten, seinen Begegnungen mit „den Franzosen“ und seiner Beziehung zur gräflichen Familie.
Am 2. Juni liest  Volker Richter, Spielgruppe Hochkirch/Deutsch-Ossig Ausschnitte aus dem Tagebuch des Jacob Graf, das erstmals öffentlich vorgestellt wird. Einführung und Gespräch: Ursula Röthig für die Nachfahren Graf und Annemarie Franke, Schlesisches Museum.


Filmvorführung: Die Schaffgotsch. Chronik einer vergessenen Adelsfamilie.
Ein Film von Andrzej Klamt in Kooperation mit der Universität Passau und der Historischen Kommission Schlesien, 2007, 35 Minuten.
Der Film erzählt die Geschichte des mächtigen schlesisch-böhmischen Adelsgeschlechts und zeigt zugleich ein Sittenbild eines wenig bekannten Vorkriegsdeutschlands. Die zwei Hauptprotagonisten des Films sind Sophie von Aretin (geb. Schaffgotsch) und Hans-Ulrich von Schaffgotsch.

- Eintritt: 6 €, erm. 3,50 €

Vorankündigung:
Nächste  Filmvorführung  „Kino im Schönhof“  begleitend zur Ausstellung:  Montag, den  07.Juli 2014: „Wir haben nichts zu bereuen. Augenzeugen über den 20. Juli 1944 und den Kreisauer Kreis.“  Ein DDR-Dokument  aus dem  Jahr  1984. Gast: Eberhard Görner, Regisseur und Autor.

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Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch: Bedeutende Frauen des schlesischen Adels
Mittwoch, 4.06.2014, 15 Uhr

Viele adlige Damen wirkten neben ihrer Rolle als Mutter, Hausherrin und Gastgeberin mit Intelligenz und Durchsetzungsvermögen in Gesellschaft und Politik mit. Die Spuren ihres Wirkens in Schlesien sind in den letzten Jahren wiederentdeckt worden und werden von lokalen und deutsch-polnischen Initiativen als kulturelles Erbe gepflegt. Annemarie Franke berichtet über Friederike von Reden, Marianne von Oranien, Johanna von Schaffgotsch, Daisy von Pless, Eva von Tiele-Winckler und Freya von Moltke.

-Eintritt: 10 € (Vortrag, Kaffee und Kuchen, Eintrittskarte für Museumsbesuch)
-Reservierung: Telefon +49 3581 8791 0

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Kolleg: Einführungsvortrag von Dr. Markus Bauer
Donnerstag, 5.06.2014, 16 Uhr  Schlesisches Museum


Einführungsvortrag von Markus Bauer: Beharren im Wandel. Der Adel Schlesiens und der Oberlausitz.

-Eintritt: 3 €, erm. 2 €
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Kolleg: Der Adel Schlesiens und der Oberlausitz

Donnerstag, 12.06.2014, 16 Uhr  Schlesisches Museum

Vortrag von Matthias Donath: Schlösser der Oberlausitz.

Eintritt: 3 €, erm. 2 €
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Schlesisches Museum zu Görlitz
Untermarkt 4 / Brüderstraße 8
02826 Görlitz
Tel. 03581 / 8791-132
 www.schlesisches-museum.de

Zum Tod von Tadeusz Różewicz

Quelle: Rzeczpospolita
 http://www.rp.pl/artykul/1105501.html


Am 24. April 2014 ist der Breslauer Lyriker Tadeusz Różewicz 92jährig verstorben. Sein letzter Wunsch, den er in Form eines Briefes 2003 dem Direktor des Museums für Sport und Touristik in Karpacz übergeben hat, ist es, auf dem evangelischen Friedhof bei der Kirche Wang bestattet zu werden. Er bittet in seinem Schreiben weiterhin den ev. Pfarrer darum, gemeinsam mit einem katholischen Geistlichen – denn mit dieser Konfession sei er durch die Taufe und die Firmung verbunden – ein Gebet zu sprechen.  Mitte der 90er Jahre hatte er das Riesengebirge erst entdeckt und seitdem bei vielen Besuchen erwandert und studiert, dadurch war dieser Wunsch entstanden. Wie er schreibt: „Ich möchte in der Erde begraben werden, die meinem Herzen nahe geworden ist, so wie die Erde, wo ich geboren bin.“
Nach einer Trauerfeier am 28.04.2014 auf dem katholischen Friedhof in der Kiełczkowska Straße in Wroclaw wurde ein Tag später die Urne im Riesengebirge beigesetzt. Als der besagte Museumsdirektor den Dichter fragte, warum er gerade bei der Kirche Wang seine letzte Ruhe finden wolle, antwortete Różewicz : „dort ist der Himmel näher".

 

 

Grundsteinlegung

Am 6. Mai 2014 fand auf dem Gelände des ehemaligen Stalag VIII A die feierliche Grundsteinlegung statt für das EUROPÄISCHE ZENTRUM FÜR BILDUNG UND KULTUR ZGORZELEC-GÖRLITZ MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN.

Der Bau des Zentrums auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A soll die Erinnerung an die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges bewahren und das künstlerisch-kulturelle Wirken der Gefangenen besondesr hervorheben an dem Ort, wo am 15. Januar 1941 das Werk „Quartett zum Ende der Zeiten“ von Oliver Messiaen uraufgeführt wurde. 
Die offiziellen Projektpartner trafen sich gemeinsam mit hochrangigen politischen Vertretern aus Polen und Deutschland zur offiziellen Grundsteinlegung auf der Baustelle des Zentrums auf dem Stalag-Gelände, gelegen direkt hinter der Stadtgrenze von Zgorzelec an der Staatsstraße D 352 in Richtung Bogatynia. Nach der Unterzeichnung der Gründungsurkunde legten die Gäste einen Kranz an der Gedenk-Stele für die Gefangenen nieder.
Das Europäische Bildungs- und Kulturzentrum MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN ist eines der größten Gemeinschaftsprojekte an der sächsisch-polnischen Grenze und wird mit Mitteln aus dem Ziel 3-Programm der Europäischen Union ermöglicht.  Schirmherrin des Projektes ist die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Sabine von Schorlemer. Es entsteht eine Gedenkstätte, die zugleich ein facettenreicher, multimedialer Begegnungs- und Lernort für – nicht nur junge – Menschen aus vielen Ländern der Welt ist.

Mehr dazu unter:

 http://wordpress.themusicpoint.net/?tag=europaeisches-zentrum-fuer-bildung-und-kultur


Meetingpoint Music Messiaen
Demianiplatz 40
D – 02826 Görlitz
Tel.: +49 (0) 3581 66 12 69

KUNSTPAUSE 2014 - multimediales Kunst- und Musikfest für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 11. Juni 2014, 10°° bis 24°° Uhr, in und um das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz

KUNSTPAUSE – multimediales Kunst- und Musikfest für Kinder und Jugendliche aus der Dreiländerregion in und um das Theater Görlitz organisiert vom Meetingpoint Music Messiaen

Etwa 500 junge Teilnehmer aus allen Schulen, verschiedenen Vereinen und Einrichtungen beteiligen sich seit dem Jahr 2004 mit musikalischen, theatralischen und künstlerischen Beiträgen auf der Plattform, die der MEETINGPOINT in Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Theater und dem Verein Kulturkombinat 15° bietet. Dabei lernen sich die jungen Künstler gegenseitig und auch selbst besser kennen.
Für die Kinder und Jugendlichen aus der Euroregion ist das Festival eine einmalige Chance, sich nicht nur darzustellen, sondern auch – und das ist entscheidend – bei den Präsentationen der verschiedenen Gruppen und vielseitigen Sparten einander wahrzunehmen. Sie erleben Kunst von und für Gleichaltrige, auch aus den Nachbarländern, angefangen von Musik, über Poesie, Malerei bis hin zu Tanz.
Wir laden alle Schulen, Kindergärten, Jugendtreffpunkte und Horte ein, als Darsteller sowie auch als Beobachter an diesem Tag ins Theater Görlitz zu kommen!


Mehr Informationen hier:
 http://wordpress.themusicpoint.net/?p=4577

Podiumsgespräch im Deutschen Historischen Museum


Am 29. April 2014 fand im Deutschen Historischen Museum ein Podiumsgespräch zum Thema „Brennpunkt Krim. Historische und ethnische Hintergründe eines geopolitischen Konflikts“ statt.

Die dramatischen Ereignisse auf der Krim und der faktische Anschluss der Halbinsel an die Russische Föderation werfen Fragen auf, die nur mit Blick auf die historischen Hintergründe des Verhältnisses zwischen Russland, der Ukraine und der Krim zu beantworten sind.


Einen Veranstaltungsbericht kann man nachlesen unter:   http://www.sfvv.de/de/veranstaltungen/brennpunkt-krim


Hier werden jetzt fortlaufend Berichte zu Veranstaltungen der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ veröffentlicht.


Am 19. Mai 2014 wurde im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums der Film  "Haytarma. Der erste Spielfilm über die Deportation der Krimtataren 1944"  präsentiert.

Am 18. Mai 2014 jährte sich die kollektive Deportation der Krimtataren zum 70. Mal. Damals wurde auf Befehl Stalins fast die Hälfte der Krimtataren ausgelöscht. Mit seinem preisgekrönten Spielfilm „Haytarma“ („Rückkehr“) arbeitet Regisseur Akthem Seitablaev dieses Verbrechen anhand des Schicksals des Piloten Ahmet Khan Sultan auf. Der Film basiert auf einer realen Begebenheit und entstand unter Einbeziehung von Zeitzeugen. Es ist der erste krimtatarische Film und zugleich der erste Spielfilm über die Deportation der Krimtataren.

Heute sind die 280.000 Krimtataren, die seit den 1990er Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt sind, in einer sehr schwierigen Lage: Viele boykottierten das Referendum über den Anschluss der Krim an die Russische Föderation und wollen Teil der Ukraine bleiben. Repressionen, Drohungen und die Verfolgung der politischen Führung der Krimtataren haben schon eingesetzt.


Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Mauerstraße 83/84
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 206 29 98-0
Fax: +49 (0)30 206 29 98-99
E-Mail:  info(at)sfvv.de

Stipendienprogramm Europa gestalten - Politische Bildung in Aktion

Die Bundeszentrale für politische Bildung und die Robert Bosch Stiftung vergeben auch 2014/2015 zum siebten Mal im Rahmen des Programms Europa gestalten - Politische Bildung in Aktion Stipendien an junge Fachkräfte der politischen Bildung aus Bulgarien, Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Türkei, Ungarn und Zypern. Neu in diesem
Jahr: Auch Bewerber/-innen aus Kroatien sind herzlich willkommen! Bis zu 16 Stipendiatinnen und Stipendiaten werden eingeladen, an einer deutschen Bildungseinrichtung zu hospitieren. Ziel des Programms ist es, den Austausch und die Vernetzung der politischen Bildung in Europa zu fördern.

Alle Informationen und die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter  www.bpb.de/inaktion
 .>http://www.bpb.de/inaktion


Die Bewerbungsfrist endet am 3. Juni 2014.

Stipendienausschreibung des polnischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen für Sommersprachkurse an polnischen Hochschulen


Die Stipendien richten sich an Studierende, Doktoranden sowie Mitarbeiter deutscher Hochschulen und werden dieses Jahr für folgende Kurse der polnischen Sprache und Kultur angeboten:

-  Nikolaus-Kopernikus-Universität in Thorn (30.Juni-20.Juli 2014)

-  Jagiellonen-Universität Krakau (03.-31.Juli 2014)

- Katholische Universität Lublin (06.-26.Juli 2014)

- Universität Warschau (06.-26.Juli 2014)
- Schlesische Universität in Kattowitz/Cieszyn (29.Juli-25.August 2014)


Details zur Ausschreibung finden Sie unter:  < http://www.daad.pl/de
 http://www.daad.pl/de


DAAD
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Außenstelle Warschau
Niemiecka Centrala Wymiany Akademickiej
Przedstawicielstwo w Warszawie
ul. Czeska 24/2 . PL-03-902 Warszawa

+48 22 617 48 47
 maria.szrajber(at)daad.pl